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Intern
Lehrstuhl für Fundamentaltheologie und vergleichende Religionswissenschaft

Lehre

Lehrveranstaltungen Wintersemester 2020/21

Prof. Dr. Matthias Rémenyi

In der Vorlesung werden u.a. folgende Themen behandelt: Begriff der Offenbarung und verschiedene Offenbarungsmodelle; Geschichtliche Stationen des Offenbarungsverständnisses und der Offenbarungskritik; Gegenwärtige Theorien und Diskurse zur Offenbarung in Jesus Christus; Geschichte der Leben-Jesu-Forschung; "Basileia"-Predigt Jesu und der Glaube an Jesus den Christus.

Zeit: Mittwoch 10-12 Uhr, Beginn am 04.11.2020
Ort:  online
Zielgruppe: Magister Theologiae (01-M8-5)
Bachelor Theol. Studien (01-BA-ThSt-WPF-Fund);
Lehramt Gymnasien (Wahlpflicht 01-LA-Gym-VFund) 
und Interessierte
Literatur: Zum Einstieg: Dei Verbum: Offenbarungskonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils. - Handbuch der Fundamentaltheologie, Bd. 2: Traktat Offenbarung (hrsg. v. Walter Kern, Hermann Josef Pottmeyer und Max Seckler), Tübingen ²2000. - Wolfgang Klausnitzer, Glaube und Wissen. Lehrbuch der Fundamentaltheologie für Studierende und Religionslehrer, Regensburg ²2008. - Christoph Böttigheimer, Lehrbuch der Fundamentaltheologie: die Rationalität der Gottes-, Offenbarungs- und Kirchenfrage, Freiburg ³2016, S. 405-535, Hans Waldenfels, Einführung in die Theologie der Offenbarung, Darmstadt 1996.

Anmeldung über wuestudy

Das "Kirchewollen" Jesu; Kirchenbilder im Neuen Testament, die Entwicklung des Kirchenbegriffs; die beiden neuen Kirchenkonstitutionen mit ihrem jeweiligen Hintergrund; Geschichte der ökumenischen Bewegung; ökumenische Zielvorstellungen. 

Zeit:

Donnerstag 16-18 Uhr, Beginn am 05.11.2020
Ort: online
Zielgruppe: Studiengang Bachelor Theol. Studien im Wahlpflichtbereich  (01-BA-ThSt-WPF-Fund) und Magister Theologiae (01-M10-3V )

Anmeldung über wuestudy

Wichtig: Wichtige Informationen zum Zeitplan und Ablauf der Vorlesung in der ersten Stunde am 05.11.2020!

Thema der Vorlesung ist ein an der Prüfungsordnung orientierter Einblick in die fundamentaltheologische Behandlung des Themas „Kirche“.

Zeit: Donnerstag 16-18 Uhr, Beginn am 05.11.2020
Ort: online
Zielgruppe: Lehramt RMGs und Gymnasien (01-LA-GFund-1V1)
Bachelor Theol. Studien (01-BA-ThSt-WPF-Fund)
Literatur:

Wolfgang Klausnitzer, Kirche, Kirchen und Ökumene. Lehrbuch der Fundamentaltheologie für Studierende, Religionslehrer und -lehrerinnen, Regensburg 2010.

Weitere Literatur wird in der Vorlesung bekanntgegeben.

 Anmeldung über wuestudy

Wichtig: 

  • Ein Leistungsnachweis zu dieser Vorlesung setzt den Besuch der Übung zur Fundamentaltheologie Nr. 01400061 voraus. Die Modulprüfung im Rahmen des Gesamtmoduls Grundlagen der Fundamentaltheologie findet am Ende des Sommersemesters statt.
  • Die Vorlesung findet 2-stündig bis Weihnachten statt.

Der Beginn und Zeitraum dieser Übung wird in der 1. Vorlesungsstunde Kirche, Kirchen und Ökumene festgelegt. Die Übung ist verpflichtend für Lehramtsstudierende und vertieft den Inhalt der Vorlesung Kirche, Kirchen, Ökumene (Nr. 01404000). 

 

Termin: Donnerstag 16-18 Uhr, Beginn: 05.11.2020
Ort: online
Zielgruppe: Lehramt RMGs und Gymnasien (01-LA-GFund-1Ü)
Bachelor Theol. Studien (01-BA-ThSt-WPF-Fund)
Literatur: Wolfgang Klausnitzer, Kirche, Kirchen und Ökumene. Lehrbuch der Fundamentaltheologie für Studierende, Religionslehrer und -lehrerinnen, Regensburg 2010. Weitere Literatur wird in der Vorlesung bekanntgegeben.

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Gottes Gegenwart denken. Eine fundamentaltheologische Programmskizze

 

Die Vorlesung nimmt sich zur Aufgabe, anhand des Schlüsselbegriffs der Gegenwart Gottes eine fundamentaltheologische Programmskizze zu erarbeiten. Den Anfang bilden Fragen der Wissenschaftstheorie der Theologie sowie ihrer Methodologie: Was bedeuten die Weite und die Unbestimmtheit des Gottesbegriffs für die theologische Theoriebildung? Und wie lässt sich die Spannung bearbeiten, dass aus dem Gottesbegriff einerseits ein starker, korrespondenztheoretischer Wahrheitsbegriff folgt, andererseits aber unsere epistemischen Möglichkeiten, diese Wahrheit zu finden und zu ergreifen, durchaus limitiert sind? Materialiter plädiert die Vorlesung dafür, die Gegenwart Gottes in einem panentheistischen Rahmenmodell zu denken. Dieses soll im Weiteren vorgestellt, diskutiert und hinsichtlich offenbarungstheologischer, trinitätstheologischer und sakramententheologischer Anschlussfragen vertieft werden.

Zeit: Dienstag 10-12 Uhr, Beginn am 03.11.2020
Ort: Bibrastraße 14, Seminarraum 2
Zielgruppe: alle Studiengänge
Literatur: wird zu Beginn des Semesters in Form eines Readers bereitgestellt

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Dr. Johannes Grössl

Die Übung will Lehramtstudierenden wichtige prüfungsrelevante Stoffinhalte der Fundamentaltheologie näher bringen und damit einen Beitrag zur individuellen Prüfungsvorbereitung der Teilnehmer und Teilnehmerinnen leisten. Voraussetzung ist die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit. Ausgewählte schriftliche Prüfungsfragen werden exemplarisch behandelt.

Für diesen Kurs gibt es keine ECTS-Punkte.

Zeit: Mittwoch 18-20 Uhr, Beginn am 04.11.2020
Ort:  
Zielgruppe: Die Übung richtet sich an Lehramtstudierende der Grund-, Mittel- und Realschule und Gymnasium.
Literatur: Hinweise werden zu Beginn der Veranstaltung gegeben.

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"Theologie - das ist doch keine echte Wissenschaft !?"
"Konfessionelle Theologie gehört nicht an eine Universität !"

Der wissenschaftstheoretische Status konfessionsgebundener Theologie wird oft kritisch hinterfragt, da Theologie die aus Sicht der allgemeinen Wissenschaftstheorie notwendigen Bedingungen einer wissenschaftlichen Disziplin nicht erfüllen würde. In diesem Seminar soll erörtert werden, inwiefern die Theologie sowohl aus historisch-systematischer Perspektive als auch in Anlehnung an die gegenwärtigen Diskurse der allgemeinen Wissenschaftstheorie Ressourcen besitzt, um ihre Wissenschaftlichkeit zu erweisen. Dazu werden die aktuellen Forschungsergebnisse diesbezüglicher Forschungsprojekte an der Ruhr-Universität Bochum und an der Goethe-Universität Frankfurt rezipiert und diskutiert.

Ein Reader mit den zu lesenden Texten kann in der ersten Vorlesungswoche im Sekretariat der Fundamentaltheologie abgeholt werden. Daraus ist auch zu entnehmen, welche Texte zu welchem Termin vorbereitet werden sollen.

Ausfalltermine: 18.11.2020, 30.12.2020, 06.01.2021

Zeit: Mittwoch 10-12 Uhr c.t., Beginn am 04.11.2020
Ort: Das Seminar findet in Seminarraum 4 (Dach) in der Bibrastraße 14 statt.
Zielgruppe: alle Studiengänge
Literatur: Ansorge, Dirk: Kleine Geschichte der christlichen Theologie. Epochen, Denker und Weichenstellungen. Regensburg 2017.
Göcke, Benedikt (Hrsg.): Die Wissenschaftlichkeit der Theologie. Band 1: Historische und systematische Perspektiven, Münster 2018.
Göcke, Benedikt / Ohler, Lukas (Hrsg.): Die Wissenschaftlichkeit der Theologie. Band 2: Katholische Disziplinen und ihre Wissenschaftstheorien, Münster 2019.
Göcke, Benedikt / Pelz, Christian (Hrsg.): Die Wissenschaftlichkeit der Theologie. Band 3: Theologie und Metaphysik, Münster 2019.
Knauer, Peter: Ist Theologie eine Wissenschaft, Theologie und Philosophie 93 (2018), 81-96.

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Zeit: Mittwoch 12-13 Uhr, Beginn am 04.11.2020
Ort: Bibrastraße 14, Seminarraum 2

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Apl. Prof. Dr. Hildegund Keul M.A.

Fortführung des Forschungsseminars aus dem Wintersemester 2019/2020. Wie hängen Vulnerabilität (Verwundbarkeit) und Vulneranz (Verletzungsmacht) zusammen? Diese Frage ist von großer gesellschaftlicher Bedeutung, gerade auch in interkulturelolen Kontexten. Die Forschungsgruppe geht diese Frage an, indem sie Texte des französischen Philosophen und Religionstheoretikers Georges Bataille (1897-1962) in den Mittelpunkt rückt. Mit ihm können Alltagsphänomene der Gewalt, aber auch Extremfälle wie Rache und religionspolitischer Terror erhellend analysiert werden. Dies trägt dazu bei, die Machtwirkungen der Verwundbarkeit in globalen Systemen zu begreifen und interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln.

Zeit:

wird noch bekannt gegeben

Ort:  
Zielgruppe: für HochschullehrerInnen, DoktorandenInnen, Masterstudierende und AbsolventenInnen aller Studiengänge
Magister Theologiae (01-M24)
Lehramt Gymnasium (01-ST-SFT-1)
Master Theologische Studien (01-MA-ThSt-Fund 3/4)
Humanwissenschaften: Metatheorien und interdisziplinäre Bezüge 2 (06-SO-MiB-1-3)
Studierende im Promotionsstudiengang
Am Seminar kann auch teilnehmen, wer nicht zur Forschungsgruppe gehört, aber an der Fragestellung interessiert ist.
Literatur: Das Werk von Georges Bataille; sowie: Liebsch, Burkhard 2014: Verletztes Leben. Studien zur Affirmation von Schmerz und Gewalt im gegenwärtigen Denken. Zug: Die Graue Edition; Boelderl, Artur R. (Hg.) 2015: Welt der Abgründe. Zu Georges Bataille. Wien/Berlin: Turia+Kant
Voraussetzung: Höheres Semester, Promotionsstudiengang oder Promotion; Interesse an der Vulnerabilitätsforschung. 

Anmeldung über online über wuestudy, sowie per E-Mail bitte an h.keul@theologie.uni-wuerzburg.de

Apl. Prof. Dr. Dr. Christof Müller

Die Frage nach Wesen und Sinn von „Glauben“ – in anthropologischer, sozialer und religiöser Hinsicht – zählt von den Anfängen der Theologie bis hinein in die Gegenwart zu den Kernthemen einer vernünftigen Verantwortung des Christentums nach innen und nach außen. Die um 391/392 entstandene Schrift Über den Nutzen des Glaubens – De utilitate credendi des Augustinus von Hippo gehört zu den Klassikern der „Theologie des Glaubens“ und wird nach wie vor diskutiert und rezipiert.

Die Teilnehmer*innen des Hauptseminars sollen durch Lektüre (deutsche Übersetzung) und Interpretation des Dialogs das 'fundamentaltheologische Programm' des jungen Augustinus näher kennenlernen und vor dem Hintergrund der antiken, aber auch der nachfolgenden Philosophie- und Theologiegeschichte sowie im Kontext gegenwärtiger Fragestellungen diskutieren.

Zeit: Donnerstag 14-16 Uhr, Beginn am 05.11.2020
Ort: Bibrastraße 14, Seminarraum 4 (Dach)
Zielgruppe: alle Studiengänge, Interessierte
Literatur:  
  • Textgrundlage: Augustinus, De utilitate credendi – Über den Nutzen des Glaubens. Zweisprachige Ausgabe, übers. und eingel. von A. Hoffmann (Fontes Christiani 9), Freiburg u.a. 1992.
  • Einführende Literatur: O. Gigon, Augustins "De utilitate credendi", in: Catalepton. Festschrift B. Wyss, Basel 1985, 138-157 – A. Hoffmann, Augustins Schrift "De utilitate credendi". Eine Analyse, Münster 1997 – R. Kany, Augustinus und die Entdeckung der kirchlichen Autorität, in: Die Anfänge des Christentums. Von der Sekte zur Weltreligion (hrsg. von F.W. Graf/K. Wiegandt), Frankfurt a.M. 2009, 437-471 – O.H. Pesch u.a., Artikel „Glaube, Glauben“, in: LThK, 3. Aufl., Bd. 4 (1995), 666-692 – C. Schäublin, Augustin, „De utilitate credendi“, über das Verhältnis des Interpreten zum Text, in: Aus paganer und christlicher Antike. Ausgewählte Aufsätze zur Klassischen Philologie (1970-1997) (hrsg. von U. Breitenstein/R.C. Schwinges), Basel 2005, 251-265 (Erstveröffentlichung in: Vigiliae christianae 43 (1989) 53-68) – E. TeSelle, Credere, in: Augustinus-Lexikon 2 (1996-2002) 119-131.
 

Anmeldung über wuestudy

Josefa Woditsch

Das Tutorium orientiert sich an den Inhalten der Vorlesung "Kirche, Kirchen und Ökumene". Ziel ist die Wiederholung und Vertiefung der Vorlesungsinhalte.

Bitte kommen Sie in die erste Stunde der Vorlesung "Kirche, Kirchen und Ökumene". Es werden weitere Termine vereinbart.

Termin Ort
09.11.2020 Neue Uni, Sanderring 2, Hörsaal 317