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Intern
Lehrstuhl für Fundamentaltheologie und vergleichende Religionswissenschaft

Lehre

Lehrveranstaltungen Sommersemester 2022

Zum Einlass in die Räume werden die Teilnehmenden an den Lehrveranstaltungen nach der 3G-Regel überprüft. Bitte bringen Sie einen entsprechenden Nachweis mit. Es besteht außerdem zum Betreten des Gebäudes bis zum Sitzplatz Maskenpflicht (FFP2 oder medizinische Maske). Wenn der Abstand von 1,50 m in den Räumen nicht eingehalten werden kann, besteht auch am Platz Maskenpflicht.

Prof. Dr. Matthias Rémenyi

Die Lehrveranstaltung ist eine Einführung in die Grundthemen der christlichen Theolo­gie der Religionen. Sie behandelt den Begriff, die Aufgaben und die Hauptparadigmen der „Theologie der Religionen“, den Begriff der Religion, den Wahrheitsanspruch der Religionen, die Erklärung „Nostra Aetate“ und die Zentralität des Christusereignisses in Bezug auf den Heilsanspruch der nichtchristlichen Religionen.

Zeit: Mittwoch 16-18 Uhr, Beginn 27.4.2022
Ort:  Hörsaal 318, Sanderring 2
Zielgruppe:
  • Magister (01-M14-1V3)
  • Bachelor Theologische Studien (01-BA-ThSt-WPF-Fund)
  • Master Theologische Studien (01-MA-ThSt-STh-1V; PO 2015/45: 01-MA-ThSt-Sth-FundDogm1-1)
  • interessierte Hörerinnen und Hörer aller Fakultäten
Literatur: Zum Einstieg: C. Danz, Einführung in die Theologie der Religionen, Wien 2005; U. Dehn, U. Caspar-Seeger, F. Bernstorff (Hg.), Handbuch Theologie der Religionen. Freiburg 2017. Eine Literaturliste wird zu Beginn der Vorlesung bekanntgegeben.
 Hinweise:   

Die Vorlesung wird 2-stündig ein halbes Semester angeboten

Für die Magister- und Bachelor-/Master-Studierenden ist ein zusätzlicher Vertiefungstag verpflichtend. Für Studierende im Bachelor Theol. Studien: Als Modul im Schwerpunktstudium muss diese Veranstaltung gemeinsam mit der Vorlesung "Die Gottesfrage vor der Herausforderung der Gegenwart" und der "Übung zur Gotteslehre" belegt werden. Im Wahlpflichtbereich ist auch eine andere Kombination nach Absprache wählbar.

Anmeldung über wuestudy

Die Vorlesung beschäftigt sich mit begrifflicher und bildlicher Rede von Gott in Schrift, Tradition und Gegenwart. Gegenstand sind sowohl Art und Möglichkeit der Erkenntnis Gottes sowie der traditionellen Gottesbeweise (Thomas, Anselm, Kant) als auch der Theodizee­problematik und der Herausforderungen in Religionskritik und Atheismus.

Zeit:

Montag, 12-14 Uhr, Beginn am 25.4.2022
Ort: Hörsaal 318, Sanderring 2
Zielgruppe:
  • Magister theologiae (01-M7-1V4)
  • Bachelor Theologische Studien: Wahlpflichtstudium oder im Schwerpunktstudium als Übung
  • LPO GS/HS/RS/Gym  (01-LA-GFund-1V2)
  • interessierte Hörerinnen und Hörer aller Fakultäten
Literatur: Zum Einstieg: Christoph Böttigheimer, Lehrbuch der Fundamentaltheologie: die Ratio­nalität der Gottes-, Offenbarungs- und Kirchenfrage, Freiburg ³2016, Traktat Gottes­frage. Weitere Literaturhinweise werden zu Beginn der Vorlesung bekanntgegeben.

 Anmeldung über wuestudy

 

Nach herkömmlichem Verständnis hat die Eschatologie als "Lehre von den Letzten Dingen" einerseits die Ereignisse des einzelnen Menschen in bzw. nach seinem Tod zu bedenken (personale Eschatologie), andererseits aber auch das Ende der Weltgeschichte im Ganzen in den Blick zu nehmen (geschichtliche Eschatologie). Seit dem II. Vatikanischen Konzil mit seiner Hinwendung zur Welt ist aber noch ein weiterer Kontext der Eschatologie hinzugekommen: die kosmische Dimension der erhofften Vollendung durch Gott. Eine solchermaßen dreifach ausgerichtete Eschatologie ist aber nicht nur um "Letzte Dinge" be­müht, sondern es geht zugleich um die Frage, wie die erhoffte personale, geschichtliche und kosmische Vollendung als Perspektive christlicher Hoffnung zu einer Neuschöpfung aller Dinge führt, die bereits im Hier und Jetzt anhebt, da uns der Grund unserer Hoffnung, Jesus Christus, längst gegeben ist. Es wird deshalb eine Eschatologie erarbeitet, welche die schon jetzt wirksame Hoffnung aufgrund der ihr verheißenen endgültigen Zukunft von Geschichte und Schöpfung im Reich Gottes begründet.

Zeit: Dienstag 14-16 Uhr Mittwoch, 13-14 Uhr
Ort: Hörsaal 317, Sanderring 2 Hörsaal 318, Sanderring 2
Literatur: Reményi, Matthias, Auferstehung denken: Anwege, Grenzen und Modelle personaleschatolo­gischer Theoriebildung. Freiburg 2016.

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Blockveranstaltung, Termine nach Vereinbarung

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Zusammen mit Prof. Ernst

Kann Gott in diese Welt eingreifen? Kann Gott unsere Bittgebete oder Fürbitten erfüllen? Kann er die Not von Menschen oder Krankheit abwenden? Können wir aus dem Willen Gottes ableiten, wie man handeln soll? – Um mit solchen und ähnlichen Fragen, die sich immer wieder in der Glaubenspraxis, religiösen Erziehung und Pastoral stellen, theologisch verantwortlich umgehen zu können, sind grundsätzliche Überlegungen zum Verhältnis von Gott und Welt notwendig.
Im Seminar soll diese systematische Grundfrage nach dem Gott-Welt-Verhältnis, die nicht nur in der Fundamentaltheologie einen zentralen Stellenwert, sondern auch für die theologische Ethik entscheidende Konsequenzen hat, anhand mehrerer neuerer fundamentaltheologischer Ansätze bedacht werden. Ein Schwerpunkt soll dabei zunächst der Entwurf einer ökumenischen Fundamentaltheologie von Peter Knauer SJ bilden. Dieser wird dann im weiteren Gang des Seminars mit aktuellen panentheistischen Entwürfen der Gott-Welt-Relation ins Gespräch gebracht und auf entsprechende Passfähigkeiten, aber auch auf inhaltliche Divergenzen hin befragt.

Termin: Dienstag 16-19 Uhr, 14-tägig Beginn am 3.5.2022
Ort: Seminarraum 3, Bibrastraße 14
Zielgruppe:
  • alle Studiengänge
  • Interessierte
Literatur:

Peter Knauer, Der Glaube kommt vom Hören. Ökumenische Fundamentaltheologie, Norderstedt 2015

Peter Knauer, Der Glaube kommt vom Hören. Ökumenische Funda­mentaltheologie, Norderstedt 2015.

Godehard Brüntrup, Prozesstheologie und Panentheismus, in: G. Brüntrup/L. Jaskolla/T. Müller (Hg.), Prozess – Religion – Gott. Whiteheads Religionsphilosophie im Kontext seiner Prozessmetaphysik (Whitehead Studien 5), Freiburg/München 2020, 206-228.

Klaus Müller, Gott jenseits von Gott. Plädoyer für einen kritischen Panentheismus, Münster 2022 (im Erscheinen).

Matthias Remenyi, Gottes Gegenwart denken. Eine fundamentaltheologische Programmskizze, in: T. Schärtl/B. Göcke (Hrsg.), Freiheit ohne Wirklichkeit? Anfragen an eine Denkform, Münster 2020, 327-373.

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Prof. Dr. Sibylle Trawöger

Die Fundamentaltheologie denkt über die Fundamente der Theologie nach. Insofern kann man sie auch als die philosophische Rechenschaftspflicht der Theologie bezeichnen. Ihren biblischen Ankerpunkt findet sie in einem Satz aus dem Neuen Testament: „Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die euch erfüllt“ (1 Petr 3,15). Die Vorlesung wird zunächst einige ausgewählte (fundamental­theologische) Ansätze vorstellen und sich dann einzelnen Themenfeldern der Fundamental­theologie zuwenden: Der Frage nach Gott und Glaube, nach der Denkmöglichkeit von Offenbarung und schließlich nach der Kirche.

Termin: Dienstag, 10-12 Uhr, Beginn 26.4.2022
Ort: Seminarraum 4 (Dach), Bibrastraße 14
Zielgruppe:
  • Studiengang Magister theologiae (01-M3-1V2)
  • Bachelor Theologische Studien (01-BA-ThSt-DogmFund-1V2)
  • interessierte Hörer und Hörerinnen aller Fakultäten
Literatur: M. Knapp, Die Vernunft des Glaubens. Einführung in die Fundamentaltheologie, Freiburg 2009.
Hinweise: Die Vorlesung startet im virtuellen Raum: Sibylle Trawöger lädt Sie zu einem geplanten Zoom-Meeting ein.

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Prof. Dr. Christine Büchner

Unsere Gegenwart ist geprägt von religiöser Pluralität. Diese Situation ist signifikant für die gegenwärtigen gesellschaftlichen Dynamiken und macht es auch zu einer wesent­lichen Aufgabe einer konfessionell gebundenen katholischen Theologie, sich mit der Rede über Gott bzw. Göttliches in den nichtchristlichen Weltreligionen zu beschäftigen. Alle Religionen verbinden gemeinsame Fragestellungen: Wie verhalten sich Mensch, Welt und Gott/Göttliches zueinander? Wie kann der Mensch einen Zugang zur Transzendenz finden? Welche Relevanz hat der Glaube für das Leben im Hier und Heute? Wie Religionen diese Fragen beantworten hängt entscheidend davon ab, wie das Gottesbild in den (auch intrareligiös) pluralen Traditionen und theologischen Überlegungen gefüllt wird. Ausgehend von einer Einführung in die Positionen einer christlichen Theologie der Religionen (vor allem mit Bezug zum II. Vatikanum) vermittelt die Vorlesung hierzu exemplarische Grundkenntnisse.

Termin: Montag, 12-14 Uhr, Beginn 13.6.2022
Ort: Hörsaal 318, Sanderring 2
Zielgruppe:
  • LPO GS/HS/RS/Gym (01-LA-GFund-1V3)
  • interessierte Hörerinnen und Hörer aller Fakultäten
Literatur: zur Einführung: Andreas Renz, Gott und die Religionen. Orientierungswissen Religionen und Interreligiosität, Stuttgart 2020.

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Agnes Slunitschek

Das Ziel der Ökumene ist die Einheit der Christen. Allerdings sind weder der Weg dorthin noch das Ziel selbst einfach und klar. Jede Kirche muss sich für das Anliegen und die anderen Kirchen öffnen, theologische Positionen sind zu vergleichen und es ist zu klären, wann das Ziel selbst eigentlich erreicht ist – und all das in einem Spektrum vieler verschiedener Kirchen mit unterschiedlichen Geschichten und Profilen.

Das Seminar wird einen Einblick in die Charakteristika verschiedener Kirchen, Entstehung, Arbeitsweise und theologische Themen des ökumenischen Dialogs sowie praktische Fragen geben. Ziel ist es, Ihnen einen ersten Überblick zu verschaffen und Grundwissen an die Hand zu geben, das Ihnen für Ihre spätere Berufstätigkeit hilfreich sein kann. Denn egal ob in Schule, Gemeinde oder Gesellschaft: Sie werden immer wieder mit ökumenischen Fragestellungen konfrontiert sein. Damit Sie von dem Seminar profitieren können, haben Sie bei der genaueren Themenauswahl aus dem skizzierten Spektrum viele Mitsprachemöglichkeiten.

Die Bereitschaft zur punktuellen Arbeit mit englischsprachigem Material wird vorausgesetzt.

Zeit: Dienstag 16-18 Uhr, Beginn am 26.4.2022
Ort: Seminarraum 1, Bibrastr. 14
Zielgruppe:
  • alle Studiengänge
  • Interessierte
Literatur:

Meyer, Harding u. a. (Hg.), Dokumente wachsender Übereinstimmung. Sämtliche Berichte und Konsenstexte interkonfessioneller Gespräche auf Weltebene. 5 Bände, Paderborn 1983–2022.

Kappes, Michael u. a. (Hg.), Basiswissen Ökumene. 2 Bände, Leipzig-Paderborn 2017–2019.

Oeldemann, Johannes, Einheit der Christen – Wunsch oder Wirklichkeit? Kleine Einführung in die Ökumene, Regensburg 2009.

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Die Übung soll Sie bei der Vorbereitung auf das Staatsexamen unterstützen, indem wir den relevanten Stoff anhand von Christoph Böttigheimers "Lehrbuch der Fundamentaltheologie" besprechen. Die Bereitschaft zu intensiver Vorbereitung und Mitarbeit, zum Beispiel indem Sie Fragen zum Stoff mitbringen, wird vorausgesetzt.

Zeit: Mittwoch 10-12 Uhr; Beginn am 27.4.2022
Ort: Seminarraum 1, Bibrastr. 14

Anmeldung über wuestudy

In der Vorlesung bleibt nicht die Zeit, längere Quellen zu lesen. Das werden wir in der Übung tun, indem wir zu ausgewählten Themen besonders relevante Quellen erarbeiten. So vertiefen wir den Inhalt der Vorlesung.

Zeit: Mittwoch 14-16 Uhr, Beginn am 4.5.2022
Ort: Seminarraum 4, Bibrastr. 14
Hinweise: 

Die Veranstaltung kann von BTS-Studierenden belegt werden, um auf 4 ECTS-Punkte für ein Modul zu gelangen.

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Apl. Prof. Dr. Hildegund Keul M.A.

Wie Missbrauch von Frauen erinnert, reflektiert und bearbeitet wird - eine Bestandsaufnahme.

Zeit: 1.4.-2.4.2022
Ort: Flossenbürg
Zielgruppe:
  • Höheres Semester
  • Promotionsstudiengang oder Promotion
  • Interesse an der Vulnerabilitätsforschung
  • Die Veranstaltung ist offen, Hörerinnen und Hörer aller Fächer sind willkommen.
Literatur:

Bataille, Georges: Die Tränen des Eros. (Batterien 15) München: Matthes & Seitz 1981; Ders.: Die Erotik, München: Matthes & Seitz; Ders.: Die psychologische Struktur des Faschismus. Die Souveränität, München: Mattes & Seitz.

Anmeldung per E-Mail bitte an h.keul@theologie.uni-wuerzburg.de

Weitere Informationen hier erhältlich.

Prof. Dr. Elmar Koziel

Theologie und Kirchen machen sich seit vielen Jahren stark für eine "Bewahrung der Schöpfung". Dabei hat man erkannt: Um die Welt als Gottes Schöpfung zu würdigen, braucht es mehr als ein Engagement für Umwelt- und Klimaschutz (so etwa das Anliegen der Enzyklika "Laudato si" von Papst Franziskus, 2015); es geht überhaupt um eine verantwortete Gestaltung der diesseitigen Wirklichkeit (so die Enzyklika "Fratelli tutti", 2020): Doch musste sich eine solche positive Sicht erst durchsetzen gegenüber innerchristlichen Impulsen, die das Heil gerade in der Weltabwendung, ja der Weltentsagung suchten und dem Einsatz für eine lebenswerte Welt andersartige Werte entgegenhielten. Vielleicht ist die Frage auch gar nicht einfach von gestern: spirituelle Orientierungen können auch heute in die eine oder andere Richtung weisen, und in der Weite christlicher Konfessionen und Gruppierungen begegnen durchaus unterschiedliche Akzentuierungen. Welche grundlegenden Motive und Einsichten liegen dem einen wie dem anderen Denken zugrunde? Wie schöpfungsfroh kann eine christliche Lebenspraxis sein, deren Jenseitshoffnung immer auch den Blick von den diesseitigen Tatsachen weglenkt? Lässt sich sagen, was hier authentisch christlich ist? Aufschluss geben Beispiele aus der biblischen Tradition sowie aus unterschiedlichen Etappen der Kirchengeschichte.

Zeit: Montag, 14-16 Uhr, Beginn 25.4.2022
Ort: Seminarraum 1, Bibrastr. 14
Zielgruppe:
  • alle Studiengänge
  • Interessierte
  • max. 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer

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