Lehrveranstaltungen WS 26/27
Prof. Dr. Barbara Schmitz
Dozentinnen: Prof. Dr. Veronika Bachmann, Prof. Dr. Barbara Schmitz
Anmeldung: Die Teilnahme am Oberseminar erfolgt über persönliche Einladung. Interessierte können jedoch bei Prof. Barbara Schmitz oder Prof. Veronika Bachmann per E-Mail anfragen.
Prof. Dr. Marlen Bunzel
Dozent:in: Prof. Dr. Marlen Bunzel
Zeit: Blockseminar (Do, 22.10., 18-20 Uhr: Einführungssitzung digital; Fr, 27.11., 16-20 Uhr; Sa, 28.11., 10-16 Uhr; Fr 22.01., 16-20 Uhr; Sa, 23.01., 10-16 Uhr; Do, 28.01., 18-20 Uhr: Abschlussitzung digital)
Ort: Seminarraum 4, Bibrastraße 14
Beschreibung: Sowohl die biblischen Texte als auch christliche Bilder verhandeln zentrale theologische Inhalte anhand einzelner Protagonist:innen, indem sie deren Körper und ihre leiblich geprägten Erfahrungen thematisieren. Eine Ablehnung von Körperlichkeit und Geschlechtlichkeit, die der christlichen Tradition nachgesagt wird, lässt sich angesichts ihrer Texte und Bilder kaum entdecken.
Dozentin: Prof. Dr. Marlen Bunzel
Zeit: Montag, 14-16 Uhr
Ort: Seminarraum 3 (Bibrastraße)
Beschreibung: Das Alte Testament zeugt von einem Jahrhunderte langen Ringen um eine angemessene Gottes-Rede, als Rede von Menschen von, mit und über Gott. In dieser Veranstaltung wird dieses Ringen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und an exemplarisch ausgewählten Texten diskutiert.
Dozentin: Prof. Dr. Marlen Bunzel
Zeit: Montag, 10-12 Uhr
Ort: Seminarraum 4 (Bibrastraße)
Beschreibung: Die ersten elf Kapitel der Genesis (von der Erschaffung der Welt bis zum Bericht über den Turmbau zu Babel) bilden die Grundlage für die biblische Anthropologie. In ihnen werden in verschiedenen Berichten Schlüsselthemen in Bezug auf Mann und Frau in ihrer Beziehung zu Gott, zur Welt, zu sich selbst als Individuum und zueinander dargestellt. Der Kurs versucht, diese Schlüsselthemen zu erforschen, wie z. B. die Erschaffung der ersten Eltern als Mann und Frau nach dem Bild und Gleichnis Gottes, ihre Gleichheit und Komplementarität in den Unterschieden zwischen den Geschlechtern, die Gabe ihrer Freiheit und Verantwortung, den Sinn ihres Lebens, die unterschiedlichen Erfahrungen des Scheiterns und vieles mehr. Dies sind die Hauptthemen, die der Kurs durch eine sorgfältige exegetisch-theologische Betrachtung ausgewählter Passagen aus Genesis 1-11 und ihrer Schlüsselkonzepte, Themen und Motive aus einer historisch-kritischen und narrativen Perspektive erörtern will.
Dozentin: Prof. Dr. Marlen Bunzel
Ort: Seminarraum 3 (Bibrastraße 14)
Zeit: Dienstag, 12-14 Uhr
Beschreibung: Die Vorlesung "Spezielle Themen und Texte" befasst sich im WiSe 2026/27 mit dem altorientalischen Phänomen der Prophetie sowie den alttestamentlichen Büchern der Prophetie. Nach einer Einführung in die Prophetie und einem Gesamtüberblick werden Inhalt, Entstehung und Theologie ausgewählter Prophetenbücher vor dem Hintergrund der Geschichte Israels näher besprochen. Wichtige Texte aus den Prophetenbüchern werden in Grundzügen ausgelegt.
Pflichtlektüre:
- Die behandelten biblischen Bücher (Empfehlung: Revidierte Einheitsübersetzung)
- Zenger, Erich u.a. (hg. Christian Frevel), Einleitung in das Alte Testament, Stuttgart: Kohlhammer 9. Auflage 2016, Teil F.
Dr. Maximilian Häberlein
Dozent: Dr. Maximilian Häberlein
Ort: Seminarraum 3 (Bibrastraße 14)
Zeit: Montag, 16-18 Uhr
Beschreibung: This course offers an introduction to Judaism in antiquity, focusing on the formative period of the Second Temple (ca. 500 BCE to 70 CE). The diverse nature of expressions of Judaism will be a particular focus.
The course is specifically adressed to Bachelor-level students, in particular the programmes Diversity, Ethics, and Religion and Theological Studies (Theologische Studien). It will be taught in English.
Dozent: Dr. Maximilian Häberlein
Zeit: Dienstag, 11.15-12.00 Uhr
Ort: Seminarraum 3 (Bibrastraße 14)
Wer und was ist ein „Messias“? Vom judäischen Königsritual über den idealen König David und die Reflexionen über die Bedeutung der davidischen Dynastie in exilischer Zeit sowie das sog. „messianische Triptychon“ aus Jes 7; 9; 11 bis hin zu den messianischen Vorstellungen im Judentum in hellenistisch-römischer Zeit – dieser Weg wird in der Veranstaltung im Wintersemester nachgezeichnet. Dabei bildet sowohl das im Wintersemester liegende Weihnachtsfest den Hintergrund mit Blick auf das Kirchenjahr, als auch die hermeneutischen Implikationen in der Rede vom Messias mit Blick auf das jüdisch-christlich Gespräch.
Dozent: Dr. Maximilian Häberlein
Zeit: Montag, 14-16 Uhr
Ort: Seminarraum 4, Bibrastraße 14
Die biblischen Texte präsentieren uns eine ‚fremde Welt‘. Die aus dem 1. Jahrtausend v. Chr. und den ersten zwei Jahrhunderten n. Chr. stammenden Texte des Alten und Neuen Testaments transportieren und beinhalten das kulturelle Wissen vergangener Epochen. Auch wenn diese Texte damaligen Zeitgenossen wohl verständlich waren, so sind wir heutzutage auf Verstehenshilfen angewiesen, wenn wir den Text vor dem Horizont seiner Entstehungskontexte verantwortet lesen wollen. Als solche haben sich verschiedene exegetische Methodenschritte bewährt, die als Handwerkszeug für Theologinnen und Theologen einen textgemäßen Umgang mit den biblischen Schriften erlauben.
Das Seminar führt in die Verwendung dieser so genannten „synchronen“ sowie „diachronen“ Methodenschritte der literaturwissenschaftlichen sowie historisch-kritischen Exegese ein, übt diese anhand exemplarischer Texte ein und stellt grundlegende Hilfsmittel für exegetisches Arbeiten vor. Die Veranstaltung versteht sich dabei als Hinführung zum exegetischen Fachstudium, wobei über die Einführung in das Methodenspektrum eine kritische Auseinandersetzung mit dem Umgang biblischer Texte erreicht werden soll
Dr. Johannes Pfeiff
Dozent: Dr. Johannes Pfeiff
Zeit: Montag & Mittwoch, 09.00-10.00 Uhr s.t.
Ort: Seminarraum 3 (Bibrastraße 14)
Beschreibung:
Ziel ist die sprachliche Erschließung und Übersetzung hebräischer Texte des Alten Testaments. Die Einschreibung in den WueCampus-Kurs ist unbedingt erforderlich, dort gibt es alle wichtigen Informationen zum Verfahren im Wintersemester und dem Lehrbuch. Zum Kurs wird ein Tutorium angeboten, in dem der behandelte Stoff nachgearbeitet werden kann.
Der Sprachkurs Hebräisch ist zweiteilig aufgebaut (Grundkurs und Aufbaukurs):
Der Grundkurs im Wintersemester leitet in hebräische Formenlehre und Syntax ein und vermittelt Grundkenntnisse. Er endet mit der Akademischen Ergänzungsprüfung in Hebräisch an der Kath.-Theol. Fakultät (ca. 20 Min. mündl. Prüfung). Sie ist Sprachvoraussetzung für den Studiengang Magister Theologiae sowie des Promotionsstudiengangs Katholische Theologie (sofern in der jeweiligen Promotionsvereinbarung keine weitergehende Regelung getroffen ist).
Im Aufbaukurs im jeweils folgenden Sommersemester werden die im ersten Teil erworbenen Kenntnisse von Nomen, Verb und Syntax vertieft und erweitert. Er führt zum Hebraicum (ca. 120 Min. Klausur + ca. 15 Min. mündl. Prüfung).
Im ASQ-Bereich, für das Lehramt Kath. Theol. (2015) und den Bachelor Theol. Stud. können die Kurse folgendermaßen verbucht werden:
1. Grundkurs 01-BA-ThSt-SQ-HebrGK-1 (Prüf.-Nr. 326800) und
2. Aufbaukurs 01-BA-ThSt-SQ-HebrAK-1 (Prüf.-Nr. 326801); jeweils 5 ECTS
Klara Bodo
Tutorin: Klara Bodo
Beschreibung:
Fakultatives Angebot zur Einübung und Vertiefung der im Sprachkurs erworbenen Kenntnisse.
Organisatorischer Hinweis:
Anmeldung über wuestudy, Zeit und Ort nach Vereinbarung
