Frauenbeauftragte der Kath.-Theol. Fakultät
Als Team der Frauenbeauftragten sind wir Ansprechpartnerinnen für alle Studierenden und Wissenschaftler*innen der Kath.-Theol.-Fakultät. Die fakultären Frauenbeauftragten der Universität Würzburg bieten:
- Beratung bei Fragen zum Thema Frauenförderung und Gleichstellung
- Unterstützung bei Grenzverletzungen und Übergriffen,
- Information zu finanziellen Fördermöglichkeiten
- Beratung zur Vereinbarkeit von Studium/Wissenschaft und Familie
Ansprechpartnerinnen
Prof. Dr. Veronika Bachmann
veronika.bachmann@uni-wuerzburg.de
Dr. Eva-Maria Leven
eva-maria.leven@uni-wuerzburg.de
Dr. Sonja Ulrich
sonja.ulrich@uni-wuerzburg.de
Die Ansprechpartner*in seitens der Fachschaft Katholische Theologie finden Sie in der Aufstellung der Ämter der Fachschaft.
Anlaufstelle für Gleichstellungsanliegen für nicht-wissenschaftliches Personal ist das Gleichstellungsbüro.
Wir sind im Team der Frauenbeauftragten, weil
- Empowerment für uns nicht nur ein Wort ist.
- wir akademische Exzellenz unabhängig vom Geschlecht fördern möchten.
- wir uns für eine gerechte Zukunft einsetzen.
- Geschlechtergerechtigkeit in der Theologie weiter diskutiert werden muss.
Fördermöglichkeiten
Studentinnen und Mitarbeiterinnen haben unterschiedliche Möglichkeiten, sich auf Förderoptionen zu bewerben.
Gleichstellungsmittel der Fakultät:
Gemäß dem Grundsatz zur Chancengleichheit soll an der Katholisch-Theologischen Fakultät die Gleichstellung von Frauen und Männern finanziell und damit auch ideell gefördert werden. Insbesondere Differenzen der Geschlechterrollen, die zu Ungleichheit in Bezug auf die Chancen innerhalb wissenschaftlicher Berufsfelder führen, sollen damit abgebaut werden. Gemäß den Leitlinien des Gleichstellungskonzepts der Universität Würzburg sollen die innerhalb der Fakultät vergebenen Mittel vergleichsweise unbürokratisch, schnell und zielgerichtet finanzielle Unterstützung ermöglichen. Die Ausschüttung der Gleichstellungsmittel erfolgt semesterweise. Anträge müssen jeweils bis zum 15. April und 15. Oktober in elektronischer Form bei der Frauenbeauftragten der Fakultät eingereicht werden. Hier finden Sie die Kriterien zur Mittelvergabe im Wortlaut.
Weitere Fördermöglichkeiten:
- Unter dem Dach der Gender Equality Academy im Büro der Universitätsfrauenbeauftragten (UFB) werden Karriereprogramme und Beratungsangebote für Wissenschaftlerinnen aller akademischer Karrierestufen angeboten.
- Öffentliche Förderprogramme, Stipendien- und Mentoringprogramme externer Einrichtungen.
- Der Hildegardis-Verein fördert Studentinnen in verschiedenen Lebenslangen und mit jeglichem Berufsziel.
#Savespace JMU
Haben Sie an der Universität Diskriminierung oder sexuelle Belästigung erlebt oder beobachtet? Für alle Universitätsangehörigen gibt es diesbezüglich professionelle, Anonymität gewährleistende Ansprechpartner*innen.
Grundlagen und Links
Offizielle Dokumente auf Universitäts- und Politikebene, die die Grundlage der Arbeit der Frauenbeauftragten bilden:
- Das Gleichstellungskonzept der Universität bildet die Grundlage und die Leitlinie der Arbeit der Frauenbeauftragten der Fakultät.
- Die Seite des Büros der Universitätsfrauenbeauftragten bietet eine umfassende Übersicht samt Informationen rund um die vielfältigen Arbeitsbereiche der Frauenbeauftragten.
- Hier geht es zur Gleichstellungsseite des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.
Veranstaltungen
Die Gleichstellungsbeauftragten der Kath.-Theol. Fakultät laden ein zum Coffee-Talk mit Dr. Judith Klaiber
am 2.7.2025, 13.45-14.45
im SR 2 (Bibrastraße 14, 97070 Würzburg) oder online.
Dr. Judith Klaiber erzählt von ihrem Lebens- und Karriereweg, der sie nach einer theologische Promotion im Fach Pastoraltheologie in ein Arbeitsfeld abseits von Kirche & Theologie geführt hat. Eingeladen sind alle Frauen, die sich über alternative Wege ins Berufsleben außerhalb von Schule und Pastoral informieren möchten.
Für einen Zoom-Link kontaktieren Sie eva-maria.leven@uni-wuerzburg.de
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Vortrag zur Rolle von Frauen auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil von Dr. Regina Heyder
An Frauen als Konzilsteilnehmerinnen dachte zu Beginn des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962–1965) niemand – außer die Frauen selbst. Ungefragt, aber beharrlich nutzten sie unterschiedlichste Aktionsformen, um ihre Stimmen zu Gehör zu bringen: Umfragen, Petitionen, die Arbeit an Konzilstexten und schließlich als Laienauditorinnen in der Konzilsaula. Kurz: Kreatives Engagement!
Zu einem Vortrag hierzu sind Sie herzlich eingeladen.
Mi. 06.11.2024 | 19.00-21.00 Uhr
Burkardushaus Würzburg, Am Bruderhof 1, 97070 Würzburg
Referentin: Dr. Regina Heyder, Theologisch-Pastorales Institut (tpi), Mainz
Weitere Informationen und die Anmeldemöglichkeit finden Sie hier.
Organisation und Moderation: Prof. Dr. Hildegund Keul (DFG-Forschungsprojekt „Verwundbarkeiten“), Dr. Agnes Slunitschek (stellv. Gleichstellungsbeauftragte der Katholisch-Theologischen Fakultät) und Dr. Dietmar Kretz (Domschule Würzburg)
Flyer zum Download
Die Referentinnen des Abends waren Jacqueline Marie Anton (Mitarbeiterin im Fachbereich Ethik der Malteser Deutschland sowie selbstständige Supervisorin und Coach), Agathe Lukassek (Journalistin und Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Hildegardis-Vereins) und Dr. Sabine Schößler (Geschäftsführerin des Bunds katholischer Unternehmer).
Sie gaben unter anderem einen Einblick in die Berufswahl und verschiedene Weiterbildungen. Den Teilnehmerinnern rieten sie, sich in Verbänden (z. B. Junge AGENDA oder AGENDA – Forum katholischer Theologinnen) und in Vereinen (beispielsweise dem Hildegardis-Verein) zu vernetzen. Sie hoben den Reichtum des Theologiestudiums im Hinblick auf ein breites Wissen und großes Methodenrepertoire hervor, der für vielfältige Berufswege genutzt werden kann. Es sei wichtig, sich etwas zuzutrauen und sich auch auf vermeintlich gewagte Positionen zu bewerben. So ergäben sich viele weitere Berufsmöglichkeiten. Schließlich konnten die Teilnehmerinnen in Kleingruppen einer Referentin Ihrer Wahl Nachfragen stellen.
Falls Sie die Veranstaltung verpasst haben und sich zu Karrierewegen und Netzwerken informieren wollen, können Sie dies hier tun:
- https://www.agenda-theologinnen-forum.de/ und https://www.agenda-theologinnen-forum.de/jungeagenda.html
- https://www.eswtr.org/de/
- https://www.hildegardis-verein.de/
- https://www.bdkj.de/aktuelles/newsletter/
- https://tu-dresden.de/gsw/phil/ikt/das-institut/news/veranstaltung-theologie-und-beruf-am-26-januar-2022
- https://www.uni-muenster.de/FB2/theologieundberuf/dasnetzwerkbuero.html
- https://www.netzwerkbuero.kaththeol.uni-muenchen.de/index.html
- https://katho-nrw.de/studium/studienangebot/master/supervision/coaching-ma
- https://journalistenschule-ifp.de/
Das Team der Frauenbeauftragten der Katholisch-Theologischen Fakultät bieten ebenfalls Karriereberatung an und freuen sich auf Ihre Fragen.
Am 29. April 2021 organisierten die Frauenbeauftragten der Katholisch-Theologischen Fakultät „Frauen in die Wissenschaft!“ Die Frauenbeauftragten, Professorin Dr. Barbara Schmitz und Julia Rath, informierten gemeinsam mit Juniorprofessorin Dr. Sibylle Trawöger und Beatrice Petrik über verschiedene Wege zur Promotion. Es wurden unter anderem formale Voraussetzungen der theologischen Promotion, die Betreuer*innensuche und die Themenauswahl besprochen. Hinzu kamen Diskussionen über verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten an Universitäten, durch Stipendien, im pastoralen Dienst sowie Unterschiede zwischen der deutschen und österreichischen Forschungslandschaft. Ergänzt wurde dies durch persönliche Berichte über den eigenen wissenschaftlichen Werdegang und durch Reflexionsfragen zur Karriereplanung. Schließlich präsentierten die Referentinnen weitere Unterstützungs- und Vernetzungsangebote vor und während der Promotion wie die junge AGENDA oder fachspezifische theologische Arbeitsgruppen. Die Veranstaltung bot einen empowernden Austausch und begleitete die Studierenden auf ihrem Weg in die Wissenschaft.
Am 14.07.2020 fand Lunch & Discuss: Der Synodale Weg statt. Für dieses innovative Online-Format wurde Birgit Mock, die Vorsitzende des Forums „Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft“ und familienpolitische Sprecherin des ZdK, als Gesprächspartnerin eingeladen. Nach einer kurzen Vorstellung des Synodalen Wegs berichtete Birgit Mock im Interview mit Julia Rath, der stellvertretenden Frauenbeauftragten der Katholisch-Theologischen Fakultät, von der Arbeit des Forums. Sie betonte dabei, dass angesichts des Missbrauchsskandals und der Ergebnisse der MHG-Studie strukturelle Veränderungen in der katholischen Kirche alternativlos seien. Ausgehend von humanwissenschaftlichen Erkenntnissen und der Polyvalenz der Sexualität sei eine Weiterführung der Sexualmoral hin zu einer Beziehungsethik nötig. In einer Kleingruppenarbeit konnten die circa 50 Teilnehmer*innen (u. a. aus Universität, Bistum, Jugend(verbands)arbeit, AGENDA und KDFB) eigene Anregungen für den Synodalen Weg formulieren. Dazu gehörten beispielsweise die Aufforderung zu Gendersensibilität und Achtung der Menschenwürde, insbesondere marginalisierter Personen. Auch ein Lebensweltbezug der lehramtlichen Vorschriften sowie deren Umsetzbarkeit wurde gefordert.
Der Fokus sollte auf der befreienden Botschaft des Christentums für alle Menschen liegen. Die Teilnehmenden beschrieben die Diskussion als gewinnbringend und sehr wertschätzend. Sie hoffen auf eine weitere konstruktive Zusammenarbeit im Synodalen Weg und auf die Umsetzung der benötigten Reformen. Der digitale Workshop wurde in Kooperation der Frauenbeauftragten der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Würzburg, Professorin Dr. Barbara Schmitz und Julia Rath, der Domschule Würzburg sowie des BDKJ-Diözesanverbands Würzburg durchgeführt.
