Intern
Katholisch-Theologische Fakultät

Zum Tod von Prof. Dr. Dr. h.c. Cornelius Mayer OSA

10.03.2021

Nachruf der Kath.-Theol. Fakultät

 

Die Katholisch-Theologische Fakultät
der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
trauert um
Prof. Dr. Dr. h.c. Cornelius Petrus Mayer OSA
geboren am 09. März 1929
gestorben am 08. März 2021

 

Cornelius Mayer wurde 1929 in Pilisborosjenő (Ungarn) geboren. 1949 trat er in den Augustinerorden ein und absolvierte ein Studium der Theologie und Philosophie an der Universität Würzburg. Am 26. März 1955 empfing er die Priesterweihe. Anschließend war er als Präfekt und Direktor des Klosterseminars St. Augustin in Würzburg tätig.

1965 wurde er zum Promotionsstudium freigestellt. Der Schwerpunkt seiner Forschungen lag auf dem Werk seines Ordensvaters Augustinus von Hippo. 1968 wurde er aufgrund der Dissertationsschrift „Die Zeichen in der geistigen Entwicklung und in der Theologie des jungen Augustinus“ an der Universität Würzburg zum Dr. theol. promoviert. 1973 folgte ebendort die Habilitation und die Ernennung zum Privatdozenten für das Fach Dogmatik. 1979 wurde er auf die Professur für Systematische Theologie und Dogmengeschichte der Universität Gießen berufen, die er bis zu seiner Emeritierung 1995 innehatte.

Große Verdienste erwarb sich Cornelius Mayer durch die Herausgabe des „Augustinus-Lexikons“ sowie des „Corpus Augustinianum Gissense (CAG)“ mit sämtlichen Schriften Augustins und der Sekundärliteratur zu Augustins Person und Werk. Seit 2001 werden die Projekte durch das von ihm gegründeten Zentrum für Augustinus-Forschung (ZAF) in Würzburg fortgeführt, dem er bis 2014 als wissenschaftlicher Leiter vorstand. Für sein Engagement wurde er u.a. 1993 mit dem Bundesverdienstkreuz und 2005 mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet.

Die Katholisch-Theologische Fakultät ist Prof. Dr. Dr. h.c. Cornelius Mayer für seinen engagierten Einsatz in der Lehre sowie seine herausragenden Verdienste in der Augustinus-Forschung zu großem Dank verpflichtet wird sein Andenken stets in hohen Ehren halten.

 

Prof. Dr. Martin Stuflesser
Dekan

 

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