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Intern
    Katholisch-Theologische Fakultät

    Abschussfeier im Wintersemester 2019/2020

    04.02.2020

    Verabschiedung von 22 Absolventinnen und Absolventen

    Dekan Prof. Dr. Martin Stuflesser (rechts), Prodekan Prof. Dr. Johannes Först (zweiter von rechts) und Studiendekanin Prof. Dr. Michelle Beck (links) mit den Absolventinnen und Absolventen

    Insgesamt 22 Absolventinnen und Absolventen des Wintersemesters 2019/2020 hatte die Kath.-Theol. Fakultät am Mittwoch, den 29.01.2020, mit ihren Angehörigen und Freunden zur Abschlussfeier geladen. Zu den Anwesenden zählte u.a. auch Domkapitular Dr. Helmut Gabel als Vertreter des Bistums. Als Vertreterinnen und Vertreter der kirchlichen Ausbildungseinrichtungen konnten weiterhin Subregens Stefan Fleischmann, Andrea Schoknecht, Gabriele Saft und Hermann Nickel begrüßt werden. Als Ehrengast wohnte Weihbischof em. Hans-Georg Koitz (Hildesheim) der Feier bei.

    Prodekan Prof. Dr. Johannes Först ging in seinem Grußwort von der Feststellung aus, dass den Absolventinnen und Absolventen mit ihrem Studienabschluss auch ein neuer sozialer Status zukomme – ein Expertenstatus. Dieser sei mit dem Studienabschluss, mit dem erworbenen Expertenwissen, aber nicht einfach ein für alle Mal erlangt, sondern müsse vielmehr immer wieder neu durch die Anderen zugeschrieben werden. Nachdrücklich warnte Först in der Konsequenz davor, Expertenwissen mit Expertenstatus gleichzusetzen sowie die Anfragen der Anderen als theologisch ungebildet zurückzuweisen und sich gegenüber der gesellschaftlichen Realität zu verschließen. Auf diese Weise werde ein Expertenstatus nur selbst konstruiert.

    Stattdessen rief Först die Absolventinnen und Absolventen dazu auf, sich durch die Anfragen der Anderen herausfordern zu lassen und sich gegenüber der gesellschaftlichen Realität zu öffnen. Ebenso fordere auch das Zweite Vatikanische Konzil, „nach den Zeichen der Zeit zu forschen“ und „die Welt, in der wir leben, ihre Erwartungen, Bestrebungen und ihren oft dramatischen Charakter zu erfassen und zu verstehen“ (GS 4). Voraussetzung für die Zuschreibung eines Expertenstatus durch die Anderen, so Först, sei also eine sensible zeitbedingt-situative Wahrnehmung der Welt (auch in ihrer Säkularität). Werde diese Wahrnehmung bestimmend, werde auch das „Theologie-Treiben“ als nach vorne offener Prozess spannend und relevant.

    Aus den Händen von Dekan Prof. Dr. Martin Stuflesser und Studiendekanin Prof. Dr. Michelle Becka erhielten die Absolventinnen und Absolventen anschließend – als kleines „Abschiedsgeschenk“ – eine aktuelle Buchpublikation. Von den 22 Absolventinnen und Absolventen hatten neun einen Lehramtsstudiengang absolviert sowie acht den Studiengang „Magister Theologiae“. Weiterhin konnten fünf abgeschlossene Promotionen (Dr. Roland Baule, Dr. Annemarie Frank, Dr. Ruth Hümmer-Hutzel, Dr. Martina Tollkühn, Dr. Dorothee Zundler) vermeldet werden.

    Den akademischen Festvortrag zum Thema „Listen sind wunderbar!“ – der zugleich Einblicke in ihre Dissertationsschrift bot – hielt Dr. Annemarie Frank. Den Schlusspunkt bildeten Grußworte der Alumni-Beauftragten Michaela Thiel und Fachschaftssprecher Markus Wissel, der den ehemaligen Fachschaftsmitgliedern Felix Fleckenstein, Jana Hock, Nikolas Kusser, Felix Schmitt und Alina Welzbach für ihr Engagement dankte. Im Anschluss an die Feier fand im Lichthof der Neuen Universität noch ein Empfang statt. In entspannter Atmosphäre bestand die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, und den Abend bei einem Glas Wein und einem kleinen Imbiss ausklingen zu lassen. 

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