Johannes Heger und Eva Leven bei der Fortbildung „KI und (religiöse) Bildung“
07/10/2026Im Rahmen der Fortbildung „KI und (religiöse) Bildung – ein objektiver Blick auf Chancen und Risiken“ im Bildungshaus Gars am Inn übernahmen Johannes Heger und Eva-Maria Leven am 8. und 9. Juli 2026 die wissenschaftlichen Fachbeiträge.
Die inhaltliche Gestaltung orientierte sich am pastoraltheologischen Dreischritt „Sehen – Urteilen – Handeln“ und verband grundlegende Reflexionen mit konkreten didaktischen Perspektiven. Im Mittelpunkt stand die Auseinandersetzung mit den Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf religiöse Bildungsprozesse. Aus theologischer, religionspädagogischer und schulpraktischer Perspektive wurden zentrale Fragestellungen zur Bedeutung von KI für Schule und Religionsunterricht diskutiert. Die Fortbildung verknüpfte wissenschaftliche Impulse mit praxisorientierten Arbeitsphasen und förderte den schulartübergreifenden Austausch der Teilnehmenden. Den Auftakt bildete eine Analyse gesellschaftlicher und bildungspolitischer Entwicklungen im Kontext Künstlicher Intelligenz. Darauf aufbauend wurden zentrale religionspädagogische Herausforderungen identifiziert und im Hinblick auf ihre Bedeutung für den Religionsunterricht reflektiert. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Entwicklung konkreter Unterrichtsideen und methodischer Zugänge für den Einsatz generativer KI. Dabei wurden Potenziale und Grenzen KI-gestützter Anwendungen anhand praxisnaher Beispiele kritisch eingeordnet. Schließlich untersuchten die Teilnehmenden im Workshop „Prompte Dein Gottesbild“ die Möglichkeiten generativer KI für Lernprozesse im Religionsunterricht.
