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    Professur für biblische Einleitung und biblische Hilfswissenschaften

    Anhang 1 zu Sirach

    Vgl. aus W. Richter, Biblia Hebraica transcripta – BHt – Ergänzungsband, Sirach (ATSAT 33.16), St. Ottilien, 1993, S. 1:

    „Die morphologisch-syntaktische Transkription des Ben Sira stützt sich auf die Text-Edition in "The Book of Ben Sira. Text, Concordance and an Analysis of the Vocabulary”: The Historical Dictionary of the Hebrew Language, Published by the Academy of the Hebrew Language and the Shrine of the Book, Jerusalem 1973 (Z. Ben Hayyim). Sie schließt sich ihr auch darin an, nicht eine textkritische Bearbeitung zu versuchen, sondern die Quellen unberührt zu lassen.1 Folgende Siglen werden für sie verwendet:

    A, B, C, D: Entsprechende Manuskripte der Geniza nach Ecclesiasticus, the fragments hitherto Recovered of the Hebrew Text in Facsimile, Oxford and Cambridge 1901; R. Smend, Die Weisheit des Jesus Sirach, Berlin 1906; M. Z. Segal, Sefer Ben Sira Haššalem (Hebrew), Jerusalem 21958; ferner: H. Schirmann, Tarbiz 27 (1957/8) 440-443; 29 (1959/60) 125-134; A. A. di Lella, Bibl 45 (1965)153-167.
    E: Manuskript der Geniza nach J. Marcus, JQR NS 21 (1931) 223-240.
    M: Rolle von Masada in Y. Yadin, The Ben Sira Scroll from Masada, Jerusalem 1965.
    Q: Fragment von Höhle 2 in Qumrān: 2Q18, in M. Baillet J. T. Milik R. de Vaux, Les ”Petites Grottes” de Qumrān, Oxford 1962, 75-77.
    T: Fragment von Höhle 11 in Qumrān: 11QPsa, coll XXII-XXIII, in J. A. Sanders, The Psalms Scroll of Qumrān Cave 11, Oxford 1965.

    Zu Einzelheiten vgl. die Einleitung der oben zitierten Ausgabe.

     

    1 Darin liegt auch, dass sie wie Ben Hayyim in MSS A, B und E stellenweise Kapitel und Verse anders zählt als z.B. die Edition von Cambridge oder die neueren von Vattioni und Beentjes. Hilfreich ist hier die Edition von Lévy, der oft beide Zählweisen als Alternativen angibt. Grob gilt: 

    • In MS A ist Sir 6,1 in den anderen Ausgaben noch Sir 5,16; dadurch verschiebt sich die Verszählung bis Sir 6,17 (=6,16). Ab Sir 6,19 stimmen die Ausgaben wieder überein.
    • In MS A gehört Sir 11,30ab in den anderen Ausgaben noch zu Sir 11,29, dadurch verschieben sich einzelne Zeilen bis Sir 11,33.
    • Wesentlich größer sind die Unterschiede in MS B. Dort ist  Sir 32,11-33,5 in den anderen Ausgaben Sir 35,11-36,5. 
    • Umgekehrt ist ebenfalls in MS B Sir 34 in den anderen Ausgaben Sir 31, Sir 35 ist Sir 32 und Sir 36,1-3 ist Sir 33,1-3. 
    • Außerdem ist in MS B Sir 36,16 in den anderen Ausgaben noch Sir 36,11, entsprechend verschiebt sich auch hier die Verszählung bis Sir 36,31 (=Sir 36,26).
    • Hinzu kommen in MS A und B einige kleinere Differenzen, die hier nicht alle aufgezählt werden können. Beispiel: In MS B differieren Ben Hayyim und die anderen Ausgaben in  Sir 50,29-51,6 jeweils um eine Halbzeile. ZB. ist Sir 51,2e (BH) bereits 51,3a, Sir 51,3b ist bereits 51,4a usw.
    • In MS E schließlich stimmt überhaupt kein Vers überein: Sir 30,25-40 ist in den anderen Ausgaben Sir 33,16-32; Sir 31 ist Sir 34; Sir 35 ist Sir 32 und Sir 36 ist Sir 33