"Wenn Gelassenheit nicht Teflon meint"
05/19/2026
Prof. Christine Büchner im Podcast "Erschöpfung statt Gelassenheit"
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Prof. Christine Büchner im Podcast "Erschöpfung statt Gelassenheit"
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Im Januar 2022 startet die kürzlich von der DFG neu bewilligte Forschungsgruppe an der Universität Hamburg zu intermedialen Darstellungs- und Verbreitungsformen religiöser Inhalte, Praktiken und Intentionen im 16. bis frühen 18. Jahrhundert in Zusammenarbeit mit dem Institut für Germanistik an der Universität Rostock und dem Würzburger Lehrstuhl für Dogmatik. Frau Prof. Büchner leitet gemeinsam mit dem Hamburger Historiker Prof. Markus Friedrich das Teilprojekt "Intermediale Aktionsräume geistlicher Performanzen. Bittprozessionen als medienkombinatorische Praktiken im süddeutschen Katholizismus".
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Neue Kooperation der Würzburger Lehrstühle für Fundamentaltheologie und Dogmatik mit dem BaFID in Erlangen.
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Am 28.09.2021 erscheint »The Fragility of Language and the Encounter with God« von Dr. Lic. theol. Florian Klug bei fortress press. Das Buch kann bereits jetzt vorbestellt werden.
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Die Fachschaftsvertretung der Kath. Theol. Fakultät zeichnet Herrn Felix Fleckenstein mit dem »Fachschaftspreis für gute Lehre« 2020 aus.
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Gott und Geschichte(n) – Theologie und das Ende der großen Narrative. Die diesjährige Tagung des Nachwuchsnetzwerkes Dogmatik und Fundamentaltheologie findet als digitale Tagung vom 24.-25.03.2021 statt. Hierzu ergeht herzliche Einladung!
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Die US- Amerikanische Theologin Sallie McFague starb am 15.11.2019. Prof. Dr. Christine Büchner stellt sie anlässlich ihres ersten Todestags auf feinschwarz.net vor.
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Der neue Sammelband »Theologie von Frauen im Horizont des Genderdiskurses« von Prof. Christine Büchner und Nathalie Giele ist im Matthias Grünewald Verlag erschienen.
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Mehr Gelassenheit im Alltag: Das versprechen die meisten Achtsamkeitspraktiken. Meist gilt Gelassenheit dabei als psychische Ressource, die helfen soll, Belastungen zu bewältigen. Über dieses Verständnis hätte sich der mittelalterliche Mystiker Meister Eckhart gewundert. Er gilt als Erfinder des Wortes „Gelazenheit“ - ein radikales „Sich Lassen“: das Loslassen des eigenen Wollens, Habens und Wissens, um Raum für Gott und eine andere Wirklichkeit zu schaffen.
Eckharts Vorstellung von Gelassenheit unterscheidet sich damit deutlich von der heutigen Idee eines teflonartigen Gleichmuts. Dient der Blick nach innen dazu, dass alles so bleiben kann, wie es ist? Oder eröffnet er den Gedanken, dass die Welt anders sein könnte – und welche Form von Individualität entsteht, wenn das Ich nicht ständig gegen andere ausgespielt werden muss?
Darüber spricht Kathrin Fischer in ihrem Podcast mit Christine Büchner. Ein Gespräch über die Unzufriedenheit, von Gott getrennt zu sein, über die Unterschiede zwischen Kirche, Sekte und Mystik und über die Frage, ob und falls ja, was, Wut zur Transformation der Welt beitragen kann.
Auf Burg Rothenfels diskutierten am gemeinsamen Oberseminar der Professuren für Systematische Theologie (Prof. Ansgar Kreutzer, Gießen) und Dogmatik (Prof. Christine Büchner, Würzburg) die Lektüre von François Jullien und seinem Werk Die Ressourcen des Christentums (Gütersloh 2020), in dem er christliche Denkfiguren – insbesondere aus dem Johannesevangelium – für Menschen „ohne Glaubensbekenntnis“ zugänglich machen möchte. Neben Projektvorstellungen u.a. zu Freiheit, theologischer Ontologie, politischer Theologie und Ekklesiologie prägten auch die Geschichte des Ortes und das Wirken von Romano Guardini sowie des Quickborn die intensives und inspirierendes Oberseminar.
Im März findet die Tagung der Meister Eckhart Gesellschaft in Würzburg mit dem Thema „Armut und Reichtum. Eckharts Lehren im spirituellen und sozialen Kontext“ statt.
Vorgeschaltet ist ein Workshop für junge Forschende am 26.03.2026, welche dort die Möglichkeit haben, ihr Dissertations- oder Habilitationsprojekt im Bereich der geistlichen Literatur und/oder in handschriftennahen Themen aus der mittelalterlichen Literatur zu präsentieren und zu diskutieren. Es wird um eine Bewerbung mit einem Exposé (bitte bis zum 28.2.2026 an:christine.buechner@uni-wuerzburg.de und freimut.loeser@philhist.uni-augsburg.de) gebeten. Es werden für diese Gruppe fünf Tagungsstipendien vergeben, die die Teilname an der gesamten Tagung (inkl. Reise, Unterkunft, Verpflegung) umfassen.
Die Tagung ist öffentlich. Das Tagungsprogramm und die Anmeldemodalitäten finden Sie unter:
Der Abendvortrag von Frau Prof. Annette Kehnel (Lehrstuhl für mittelalterliche Geschichte, Universität Mannheim) zum Thema „Freiwillige Armut – Erfolgsfaktor für eine Welt im Krisenmodus?“ am Freitag, 27.03., 19:00 Uhr, kann auch einzeln besucht werden.