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    Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft

    Die Liturgie als Tor zur Ökumene

    09.06.2016

    Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft mit 15 Studierenden auf Exkursion in Leipzig

    Im Rahmen des 100. Deutschen Katholikentages veranstaltete der Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft von der Katholisch-Theologischen Fakultät der JMU Würzburg vom 25.-29.5.2016 ein interkonfessionelles Seminar mit der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität in Leipzig.

    Während des Seminars mit dem Titel „Sie werden kommen und in diesem Haus beten“ (1 Kön 8,42). Liturgische Raumkonzeption in ökumenischer Perspektive“ besichtigten die rund 30 katholischen und evangelischen Studierenden unter der Leitung von Prof. Martin Stuflesser und Prof. Alexander Deeg spannende, moderne katholische und evangelische Kirchenräume in Leipzig und analysierten und diskutierten kritisch in den sich anschließenden Seminarsitzungen deren liturgischen Raumkonzeptionen.

    So bot unter anderem der weder fertiggestellte noch in seiner Funktion fest definierte Raum Paulinum Aula/Universitätskirche St. Pauli die Gelegenheit zum intensiven Austausch über die innenarchitektonische Ausgestaltung und die Nutzung des Raumes bei diversen Gottesdienstformen. In interkonfessioneller Gruppenarbeit entstanden daraufhin zahlreiche konkrete Ideen zur Anordnung der liturgischen Orte wie Ambo, Altar und Taufbecken. Auch anhand der neu errichteten katholischen Propsteikirche St. Trinitatis mit ihrer als „offenem Ring“ angeordneten Einrichtung konnten die Studierenden ihr zuvor erworbenes Wissen über die kirchlichen Vorgaben zur liturgischen Raumgestaltung vertiefen. Im Zentrum dieser wissenschaftlichen Untersuchungen standen schließlich jedoch die beiden Großgottesdienste an Fronleichnam und am Sonntag auf dem Augustusplatz. Hier widmeten sich die jungen Forscher mit kritischem Blick der spannenden Frage, wie und auf welche Weise auf diesem profanen Stadtplatz der jeweilige liturgische Raum mit seinen diversen Funktionsorten konzipiert und konkret  gestaltet wurde.

    Neben diesen Pflichtveranstaltungen machten die Teilnehmer aber auch reichen Gebrauch von den Angeboten des Katholikentages, z. B. von biblischen Impulsen, Podiumsdiskussionen, dem Konzert der A-capella-Band Wise Guys oder den vielen Ständen der Kirchenmeile. Am Freitag rührten die Würzburger Studierenden zusammen mit ihrem Professor am Infostand des Kath.-Theol. Fakultätentages zudem selber kräftig die Werbetrommel für das Studium der Kath. Theologie an der JMU Würzburg. 

    Am Samstag schließlich durfte auch ein Besuch am Stand des Würzburger Bistums nicht fehlen, wo die Seminargruppe für Bischof Dr. Friedhelm Hofmann anlässlich seines Namenstages ein kleines Ständchen anstimmten.

     

     

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