Intern
Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Altertums, christliche Archäologie und Patrologie

Lehrveranstaltungen

Veranstaltungen im Wintersemester 2026/2027

Zeit:               Mittwoch, von 10:00 Uhr - 12:00 Uhr (2SWS)
Wöchentl.:   14.10.2026 - 03.02.2027
Ort:                Seminarraum 3, Bibrastr. 14
Anmeldung: online über WueStudy vom 01.08.2026 - 20.10.2026
Dozent:         Prof. Dr. Dr. Johanna Brankaer

Module:
Magister Theologie
01-M17-1V (2021) Magister Theologie im Modul "Vertiefung im Bereich der Alten, Mittleren und Neueren Kirchengeschichte"; oder:
01-M25a-1V2 oder 01-M25b-1V2 (2021) Magister Theologie im Modul "Theologische Weiterführung historische Theologie 1 bzw. 2".

Bachelor Theologische Studien (2015 oder 2021)
01-BA-ThSt-WPF-AKG Bachelor-Hauptfach und Bachelor Nebenfach: Bestandteil des Moduls „Alte Kirchengeschichte“ im Wahlpflichtbereich; dazu muss noch eine zweistündige Übung belegt werden;
01-BA-ThSt-ThV1 oder 01-BA-ThSt-ThV2 Bachelor-Hauptfach und Bachelor Nebenfach: Bestandteil des Moduls „Theologische Vertiefung 1 oder 2“ für Bachelor-Hauptfach und Bachelor Nebenfach im „Schwerpunktstudium“; dazu muss noch eine zweistündige Übung belegt werden;
01-BA-ThSt-SQ-THTh1 Bachelor-Hauptfach Modul „Themen der Historischen Theologie1“ dazu muss noch eine zweistündige Übung belegt werden oder
01-BA-ThSt-SQ-THTh2 Bachelor-Hauptfach Modul „Themen der Historischen Theologie 2“,; hier muss keine Übung belegt werden

Lehramt Katholische Religionslehre  2015
01-LA-Gym-VAKG-1V Lehramt Gymnasium Bestandteil des Wahlpflichtmoduls „Vertiefung Alte Kirchengeschichte“, dazu muss noch eine zweistündige Übung belegt werden;
01-LA-FB-THTh1 Lehramt alle im Fachspezifischen Freien Bereich Bestandteil des Moduls „Themen der Historischen Theologie1“, dazu muss noch eine zweistündige Übung belegt werden;
01-LA-FB-THTh2 Lehramt alle im Fachspezifischen Freien Bereich Modul „Themen der Historischen Theologie 2“;

Master 45 Theologische Studien 2015
01-MA-ThSt-HistTh Master-Zweitfach Bestandteil des Moduls "Historische Theologie"; dazu muss noch eine zweistündige Übung belegt werden; oder:
01-MA-ThSt-HistTh1 (bzw. HistTh2) Master- Zweitfach Bestandteil des Moduls "Historische Theologie1 bzw. 2" im Schwerpunkt Historische Theologie; dazu muss noch eine zweistündige Übung belegt werden;

Master 120 Theologische Studien 2016
01-MA-ThSt-VAKG Master-Hauptfach Bestandteil des Moduls "Vertiefung Alte Kirchengeschichte"; dazu muss noch eine zweistündige Übung belegt werden; oder:
01-MA-ThSt-SpAKG Master-Hauptfach: Bestandteil des Moduls "Spezialisierung Alte Kirchengeschichte"; dazu muss noch die zweistündige Übung belegt werden;

Master Theology  for a World in Transformation
01-MA-TWT-AFHTh Current issues in Historical Theology

Allgemeine Schlüsselqualifikationen 2015
01-ASQ-KGWPTH2 Kultur- und gesellschaftswissenschaftlichen Perspektiven der Theologie 2.

GWS 2015
01-LA-GWS-RKG1-1 Religion in Kultur und Gesellschaft 1;
01-LA-GWS-RKG2-1 Religion in Kultur und Gesellschaft 2; dazu muss noch eine zweistündig Übung belegt werden-

Content:
In Early Christianity, the notion of ‘heresy’ acquired a clearly negative connotation. While this was not the case before, with this new negative label, representatives of the growing Church used the accusation of heresy not only as a discursive strategy to exclude their opponents from the Christian community but also declare their own understanding of the Christian faith as the (only) true Christian doctrine. The notion ‘heresy’ and the discourse of othering it entailed provided a tool for Christian identity formation, and at the same time became a powerful weapon in Church politics.
The focus of the course will be on heresiological sources from prominent (Late) Antique Christian writers, like Irenaeus of Lyon, Tertullian, the unknown author of the Refutatio, Clement of Alexandria, Epiphanius of Salamis (4th century). We will confront the representations of heresy and orthodoxy these writings offer with the insights of modern scholarship.

Literatur:
Le Boulluec, Alain, The Notion of Heresy in Greek Literature in the Second and Third Centuries, Oxford,2022 (Transl. from French).
Edwards, Mark, Catholicity and Heresy in the Early Church, Farnham, UK/Burlington, VT 2009.
Eshleman, Kendra, The Social World of Intellectuals in the Roman Empire. Sophists, Philosophers, and Christians, Cambridge/New York 2012.
Flower, Richard: The Cambridge Companion to Christian Heresy, Cambridge 2025

 

Zeit:                Donnerstag 16:00 Uhr - 18:00 Uhr (2 SWS)
Wöchentl.     15.10.2026 - 26.11.2026
Ort:                 Hörsaal 318, Sanderring 2
Anmeldung:   Online über WueStudy vom 01.08.2026 - 20.10.2026
Dozent:           Prof. Dr. Dr. Johanna Brankaer

Module:
Magister Theologie (2021)
01-M2-1V1 Magister Theologiae Bestandteil des Moduls „Einführung in die Theologie aus historischer Sicht“;

Bachelor Theologische Studien (2015)
01-BA-ThSt-GHTh-1V1 Bachelor Hauptfach oder Nebenfach im Modul „Grundlegung Historische Theologie“

Lehramt Katholische Religionslehre (2015)
01-LA-RMGs-CAKG -1V1 Lehramt Realschule, Mittelschule, Grundschule im Modul Grundlagen der Alten Kirchengeschichte;
01-LA-Gym-CAKG-1V1 Lehramt Gymnasium im Modul Grundlagen der Alten Kirchengeschichte;
01-LA-FB-KGWPTh3-1V Kultur- und gesellschaftswissenschaftliche Perspektiven der Theologie 2;

Allgemeine Schlüsselqualifikationen (2015)
01-ASQ-KGWPTh3-1V „Kultur- und gesellschaftswissenschaftliche Perspektiven der Theologie 2“;

Thema:
Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Ausbreitung und Entwicklung des Christentums in den ersten fünf Jahrhunderten. Die Christen und Christinnen der Antike lebten und reflektierten ihren Glauben im Kontext des Römischen Reiches und nahmen an der antiken Gesellschaft und ihrer Kultur teil. Ihr Selbstverständnis entwickelte sich im Dialog mit dieser Umwelt, sowohl in der Aufnahme bestimmter Elemente als auch in Abgrenzung zur „heidnischen“ (und jüdischen) Kultur und den römischen Institutionen. Darüber hinaus trugen auch Konflikte und Auseinandersetzungen mit anderen Christen zur Identitätsbildung der jeweiligen christlichen Gruppen bei. Vor diesem Hintergrund erfuhr das Christentum eine zunehmende Institutionalisierung und sollte, vor allem nach der Hinwendung Kaiser Konstantins zum Christentum, seinerseits die spätantike Gesellschaft tiefgreifend prägen.

Literatur:
Leppin, Hartmut, Die frühen Christen. Von den Anfängen bis Konstantin, München: Beck, 2018.
Gemeinhardt, Peter, Geschichte des Christentums in der Spätantike (Neue Theologische Grundrisse), Tübingen: Mohr Siebeck, 2022.

Zeit:                Donnerstag 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Wöchentl.:     03.12.2026 - 04.02.2027
Ort:                 Hörsaal 318, Sanderring 2
Anmeldung:  Online über WueStudy vom 01.08.2026 - 20.10.2026
Dozent:          Prof. Dr. Dr. Johanna Brankaer

Modul:      
Magister Theologie (2021)
01-M8-1V3 Magister Theologiae Bestandteil des Moduls "Jesus Christus und die Gottesherrschaft"; AKG oder NT sind wählbares Prüfungsfach für dieses Modul;

Bachelor Theologische Studien (2021)
01-BA-ThSt-SQ-THT3 Bachelor-Hauptfach Modul "Themen der Historischen Theologie3";

Lehramt  Katholische Religionslehre (2015)
01-LA-RMGs-GAKG-1V2 Lehramt Realschule, Mittelschule, Grundschule Bestandteil des Moduls "Grundlagen der Alten Kirchengeschichte;
01-LA-Gym-GAKG-1V2 Lehramt Gymnasium Bestandteil des Moduls "Grundlagen der Alten Kirchengeschichte";
01-LA-FB-THTh3 Themen der Historischen Theologie 3;

Thema:
Nach dem Tod und der Auferstehung Jesu gab es bereits in den Gemeinden des 1. Jahrhunderts unterschiedliche Deutungen des Christusgeschehens. Verschiedene Christen(gruppen) stützten ihr Verständnis auf unterschiedliche vorhandene Erklärungsmuster (z.B. aus jüdischen Traditionen und der antiken Philosophie). Diese Pluralität der Deutungen führte zu Auseinandersetzungen zwischen Gruppen und/oder Einzelpersonen, innerhalb der Gemeinden und über die Gemeindegrenzen hinaus. Seit dem 2. Jahrhundert versuchte man, diese Konflikte durch (lokale) Synoden zu bewältigen. Ab dem 4. Jahrhundert wurden christologische Streitfragen durch reichsweite ökumenische Konzilien geschlichtet. Die Vorlesung gibt einen Überblick über die christologischen Streitigkeiten vom 1. bis zum 7. Jahrhundert und diskutiert die auf den Konzilien festgelegten Lehrpositionen.

Literatur:
Denzinger, Heinrich, Enchiridion symbolorum definitionum et declarationum de rebus fidei et morum. Kompendium der Glaubensbekenntnisse und kirchlichen Lehrentscheidungen (Lateinisch-Deutsch), hg. v. P. Hünermann, Freiburg: Herder, 201745.
Kany, Roland, Christologie im antiken Christentum, in: K. Ruhstorfer (Hg.), Christologie (UTB 4942), Paderborn: Schöningh: 2018 (141–214).
Dünzl, Franz, Geschichte des christologischen Dogmas in der Alten Kirche, hg. v. M. Bußer/J. Pfeiff, Freiburg e.a.: Herder, 2019.

Block:           Mittwoch, 21.10.2026 16-18 Uhr / Würzburg
                       Freitag, 13.11.2026 9-18 Uhr / Mainz
                       Samstag, 14.11.2026 9-13 Uhr / Mainz
                       Mittwoch, 9.12.2028 16-18 Uhr / Würzburg
Ort:                Seminarraum 129 / Sanderring 2
Anmeldung: Online über WueStudy vom 01.08.2026 - 20.10.2026, Max. Teilnehmer 15
Dozent:         Prof. Dr. Dr. Johanna Brankaer 

Module
Magister Theologie
01-M24-2S1 (2021) Magister Theologie im Modul "Theologie im wissenschaftlichen Diskurs" (01-M24 / Wahlpflichtseminare) oder
01-M25a-1V2 oder 01-M25b-1V2 (2021) Magister Theologie im Modul "Theologische Weiterführung historische Theologei 1 bzw. 2".

Bachelor Theologische Studien (2015)
01-BA-ThSt-ThWD1 (bzw. ThWD2 oder ThWD3) Bachelor-Hauptfach Modul "Theologie im wissenschaftlichen Diskurs 1-3";
01-BA-ThSt-WPF-ThWD4 Bachelor-Hauptfach Wahlpflichtmodul "Theologie im wissenschaftlichen Diskurs 4";
01-BA-ThSt-WPF-ThWD1 (bzw. ThWD2 oder ThWD3 oder ThWD4) Bachelor-Nebenfach Wahlpflichtmodule "Theologie im wissenschaftlichen Diskurs 1-4";
01-BA-ThSt-SQ-SSFTh1 oder 01-BA-ThSt-SQ-SSFTh2 "Seminar zu speziellen Fragen der Theologie 1 oder 2";
01-BA-ThSt-ThV3 Theologische Vertiefung 3 – Seminar;

Lehramt Katholische Religionslehre (2015)
01-LA-GymRs-SHTh Lehramt Gymnasium und Realschule "Seminar Historische Theologie" im Wahlpflichtbereich; oder:
01-LA-FB-SSFTh1 oder 01-LA-FB-SSFTh2 Lehramt alle im Fachspezifischen Freien Bereich "Seminar zu speziellen Fragen der Theologie 1 oder 2";
01-LA-FB-SIFTh1 oder 01-LA-FB-SIFTh2 Lehramt alle im Fächerübergreifenden Freien Bereich "Seminar zu interdiszipliären Fragen der Theologie 1 oder 2";

GWS (2015)
01-LA-GWS-RKG1 Modul "Religion in Kultur und Gesellschaft 1" im gesellschaftswissenschaftlichen Studium";

Allgemeine Schlüsselqualifikationen (2015)
01-ASQ-SIFTh1 oder 01-ASQ-SIFTh2 "Seminar zu interdisziplinären Fragen der Theologie1 oder 2";

Master  45 Theologische Studien (2015)
01-MA-ThSt-HistTh3 (bzw. HistTh4 bzw. HistTh5) Master- Zweitfach Bestandteil des Moduls "Historische Theologie3 bzw. 4 bzw.5" im Schwerpunkt Historische Theologie.

Master 120 Theologische Studien (2015)
01-MA-ThSt-SHTh1 (bzw. SHTh2) Master-Hauptfach Modul "Seminar Historische Theologie 1 bzw. 2";

Studierende im Promotionsstudium

Thema:
Exempla waren ein fester Bestandteil der antiken Rhetorik und konnten unterschiedliche Funktionen erfüllen. Sie konnten sowohl argumentativ als auch erläuternd eingesetzt werden. Für christliche Autoren (und ihr Publikum) bot die Bibel eine reichhaltige Quelle von Vorbildern zur Nachahmung oder zur Vermeidung. Durch die Auswahl und Integration von Exempla war ein selektiver Umgang mit dem (historischen bzw. biblischen) Stoff möglich.
Das Seminar umfasst einen dreitägigen Workshop in Mainz vom 12. bis 14. November mit Vor- und Nachbereitung in Würzburg am 21.10. und am 9.12. von 16 bis 18 Uhr. Die Materialien für den Workshop werden im Voraus zur Verfügung gestellt und in der vorbereitenden Sitzung besprochen, sodass sich die Teilnehmenden in Mainz aktiv an den Diskussionen beteiligen können. In der Nachbereitung werden die Ergebnisse des Workshops im Hinblick auf die eigene schriftliche Analyse eines Exemplum ausgewertet.

Organisatorische Hinweise
Das Seminar umfasst einen dreitägigen Workshop in Mainz vom 12. bis 14. November mit Vor- und Nachbereitung in Würzburg am 21.10. und am 9.12. von 16 bis 18 Uhr. Die Materialien für den Workshop werden im Voraus zur Verfügung gestellt und in der vorbereitenden Sitzung besprochen, sodass sich die Teilnehmenden in Mainz aktiv an den Diskussionen beteiligen können. In der Nachbereitung werden die Ergebnisse des Workshops im Hinblick auf die eigene schriftliche Analyse eines Exemplum ausgewertet.

Vorläufiges Programm des Workshops:
Öffentlicher Abendvortrag: 12.11.2026
Prof. Dr. Peter Gemeinhardt (Göttingen): Von Vorbildern erzählen. Strategien derRenarrativierung in spätantiken Predigten

Workshop: 13.–14.11.2026
Fr, 13.11.2026

9–12 Uhr: drei Quellenpräsentationen, jeweils 45–60 Minuten (T5)
a.Dr. Dominic Bärsch (Mainz): Wahre Freiheit in Fesseln: Die soziale Dimension von Josephs Sophrosynebei Pseudo-Chrysostomus
b.Prof. Dr. Katharina Heyden (Bern): Die Joseph-Figur in Text und Bild
c.Georgios Kakouris, M. A. (Göttingen): „Fear not”: Stephen the Protomartyr as an Example of Christian Bravery in Proclus of Constantinople’s Homily 17
12 Uhr: Mittagsimbiss
13 Uhr: Führung Alter Dom St. Johannis
15–18 Uhr: drei Quellenpräsentationen, jeweils 45–60 Minuten (T1)
d.Maria-Regina Furth (Würzburg): „Quod ergo fiet plebi isti?“ Josuas Furcht vor der Nachfolge des Mose in der AssMos
e.Dr. Clelia Attanasio (Bonn): Moses and the Two Tables: Mediation in Gregory of Nyssa's Life of Moses
f.Charlotte Wulfes, M. Ed. (Göttingen): Die Figur des Petrus bei Chromatius von Aquileia: Zur Funktion biblischer Exempla in der Predigt
19Uhr: Gemeinsames Abendessen

Sa, 14.11.2026
9–12 Uhr: drei Quellenpräsentationen, jeweils 45–60 Minuten (T1)
a.Dr. Johanna Jürgens (München): Das Exemplum und seine Exempla – die sponsa im Hohelied
b.Dr. Dorothee Schenk (Göttingen): Vom Apfel zur Verkündigung. Eva und Maria als narrative Pole der spätantiken Predigt
c.Severin Moosmann (Bern): Samuel als Exemplum in Diskussionen um das Diagonal in Rom bei Ambrosiaster 
i.hr: Ergebnissicherung und Verknüpfung der Einzelergebnisse, 30–45 Minuten (T1)
13 UhrAbschluss, Mittagessen nach Bedarf

 

 

Zeit:                 Freitag 14:00 - 18:00Uhr / Samstag 09:00 - 17:00 Uhr (2 SWS)
Block:              Freitag 06.11. / Samstag 07.11.2026
                         Freitag 11.12. / Samstag 12.12.2026
Ort:                 Seminarraum 4 / Bibrastr. 14
Anmeldung:   Online über WueStudy vom 01.09.2026 - 20.10.2026
Dozent:           Dr. Sonja Ulrich / Dr. Agnes Göppinger

Zielgruppe:
01-LA-FB-KGWPTh1 
Kultur- und gesellschaftswissenschaftliche Perspektiven der Theologie1
01-LA-FB-SIFTh1 Seminar zur interdisziplinären Fragen der Theologie1
01-LA-FB-SIFTh2 Seminar zur interdisziplinären Fragen der Theologie2
01-LA-GWS-RKG1 Religion in Kultur und Gesellschaft 1
01-LA-GWS-RKG2 Religion in Kultur und Gesellschaft 2
01-ASQ-KGWPTh1 Kultur- und gesellschaftswissenschaftliche Perspektiven der Theologie1
01-ASQ-SIFTh1 Seminar zu interdisziplinären Fragen der Theologie1
01-ASQ-SIFTh2 Seminar zu interdisziplinären Fragen der Theologie2

Thema
Fragen rund um die aktuellen Schlagworte ‚Postkolonialismus‘ und ‚Gender‘ bestimmen seit mehreren Jahren geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Debatten – nicht nur im Rahmen der Universität. Theologie und Religion/en in ihren Dimensionen als akademische Disziplinen auf der einen und gesellschaftsprägende Größen auf der anderen Seite sind dabei ebenfalls Austragungsorte solcher Debatten.
Im Seminar werden Elemente der jüdisch-christlichen Tradition unter den Aspekten von Postkolonialer Theorie und Genderfragen – erweitert durch Begriffe der Friedens- und Konfliktforschung sowie der Antisemitismusforschung – beleuchtet. Dabei lassen sich mitunter weite Bögen zwischen der Antike und der Gegenwart spannen, gleichzeitig trägt auch der Blick auf die Unterschiede zwischen damals und heute zu einem besseren Verständnis sowohl der jüdisch-christlichen Tradition wie auch der heutigen Zeit bei.
Das interdisziplinäre Seminar (=Blockveranstaltung) richtet sich speziell an interessierte Nicht-Theologinnen und Nicht-Theologen, die Einblicke in diese gesamtgesellschaftlichen Fragestellungen aus historisch-theologischen Perspektiven gewinnen möchten.

Zeit:                Donnerstag, 15-16 Uhr
Vorbespr.:      15.10.2026
Ort:                 Raum 01.004 / Bibrastr. 14 
Anmeldung:   Online über WueStudy vom 01.08.2026 - 20.10.2026
Dozent:          Dr. Sonja Ulrich

Zielgruppe:  
Studierende im Studiengang Magister Theologie und in den Lehramtsstudiengängen, die sich auf die Akademische Sprachprüfung in Latein vorbereiten wollen (und für Katholische Religionslehre "Ausreichende Lateinkenntnisse", aber kein Latinum benötigen, auch für ihr zweites Lehramtsfach nicht).

Hinweise

  • Voraussetzung für die Teilnahme sind grundlegende Lateinkenntnisse, z. B. durch mehrere Schuljahre Latein im Gymnasium, durch einen Sprachkurs am Zentrum für Sprachen oder Institut für Klassische Philologie! Anders als bei diesen Sprachkursen können bei der Übung keine ECTS verbucht werden.
  • Anmeldung Online über WueStudy, max. 15 Teilnehmer/innen.
  • Der Termin für das Tutorium wird in der Vorbesprechung am 15.10.2026 von 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr festgelegt. Die Vorbesprechung findet im Raum 01.004 (Büro Prof. Dr. Brankaer) statt.

Thema:
Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer/innen auf die akademische Sprachprüfung in Latein an der Kath.-Theol. Fakultät vorzubereiten. Dazu sollen speziell Texte der lateinischen Bibel, der Kirchenväter sowie Dokumente des zweiten Vatikanums ins Deutsche übersetzt und sprachlich analysiert werden, da solche Texte den Schwerpunkt der Prüfung bilden werden. Durch gelegentliches Wiederholen grundlegender Grammatik und Vokabulars sollen solide Lateinkenntnisse gewährleistet werden. Im Kurs wird vorwiegend gemeinsam gearbeitet, jedoch wird von den Teilnehmer/innen auch verlangt, zu Hause alleine Textabschnitte vor- und nachzubereiten.