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    Ostkirchengeschichte und Ökumenische Theologie

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    Geschichte:
    1947 wurde an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Würzburg ein außerordentlicher Lehrstuhl zur „Kunde des christlichen Ostens“ unter der Leitung von Prof. Dr. Georg Wunderle errichtet. Nach dem plötzlichen Tod von Prof. Wunderle (1950) wurde Privatdozent P. Dr. Hermenegild Biedermann mit der kommissionarischen Vertretung des Lehrstuhls betraut. 1953 erfolgte die Ernennung P. Dr. Hermenegild Biedermanns zum ao. Professor, 1965 zum o. Professor für Ostkirchenkunde.
    Nach der Emeritierung Prof. Biedermanns war Prof. Dr. Dr. Hans-Joachim Schulz von 1978 bis 1997 Lehrstuhlinhaber.
    Von 1998 bis 2001 nahm Dr. Rudolf Prokschi die Lehrstuhlvertretung wahr, die aufgrund von Sparmaßnahmen mit dem Sommersemester 2001 endete.
    Derzeit wird das Fach „Ostkirchengeschichte und Ökumenische Theologie“ mit Hilfe von Drittmitteln weitergeführt.
    Ab dem WS 2005/06 bis zum SS 2019 wurde das Fach von Dr. Dr. Thomas Mark Németh Fachvertreter betreut. Dieser ist seit dem WS 2019/20 an die Universität Wien als Lehrstuhlinhaber des Lehrstuhls Fachbereich Theologie und Geschichte des christlichen Ostens berufen worden.
    Ab dem WS 2019/20 wird die Lehre für das Fach Ostkirchengeschichte und Ökumenische Theologie durch Lehraufträge angeboten.

    Arbeitsschwerpunkte:
    Die Aufgabe des Faches liegt in der wissenschaftlichen Erarbeitung der Geschichte und Theologie des christlichen Ostens in Forschung und Lehre.

    Bei der Erschließung der historisch gewachsenen Eigenart orthodoxer, unierter und orientalisch-orthodoxer Ostkirchen geht es z.B. auch um die (interdisziplinäre) Erforschung hierarchisch-ekklesiologischer Strukturen, des gottesdienstlichen und geistlichen Erbes und der heutigen Situation dieser Kirchen, auch unter rechtlichen Gesichtspunkten. Unter den Gegenwartsfragen kommt der ökumenischen Dimension ein besonderer Stellenwert zu.