Intern
Lehrstuhl für Christliche Sozialethik

Beyond the Death Penalty - A Woman's Fight from Death Row in Uganda to Human Rights Advocacy - #GSIK

Datum: 12.11.2026, 18:30 - 20:00 Uhr
Vortragende: Susan Kigula

Susan Kigula: Gastvortrag / Guest lecture - 12. November 2026, 18:30, Seminarraum 2, Bibrastraße 14 - Keine Anmeldung nötig / Registration is not required

Die deutsche Übersetzung findet sich untenstehend.

Susan Kigula is a Ugandan lawyer and anti-death penalty activist. In 2000, she was arrested, convicted of murder, and later sentenced to death. Despite maintaining her innocence, she spent many years on death row at Luzira Women’s Prison in Kampala.

During her imprisonment, Kigula advocated for prisoners’ rights and education, helped establish a school for women, and studied law.

Kigula served as the lead petitioner in a constitutional challenge to Uganda’s death penalty. The Supreme Court of Uganda ruled against the mandatory imposition of the death penalty and found that prolonged delays in carrying out death sentences could amount to cruel, inhuman or degrading treatment. The rulings contributed to the commutation of approximately 180 death sentences. Kigula’s own sentence was ultimately reduced to 20 years’ imprisonment, and she was released in 2016.

Since her release, Kigula has campaigned internationally for the abolition of the death penalty and has become a prominent advocate for prison reform and human rights. We look forward to hearing about her experiences and insights.

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Über die Todesstrafe hinaus: Der Weg einer Frau von der Todeszelle in Uganda zum Einsatz für Menschenrechte

Susan Kigula ist eine ugandische Rechtsanwältin und Aktivistin gegen die Todesstrafe. Im Jahr 2000 wurde sie verhaftet, wegen Mordes verurteilt und später zum Tode verurteilt. Obwohl sie stets ihre Unschuld beteuerte, verbrachte sie viele Jahre in der Todeszelle des Luzira-Frauengefängnisses in Kampala.

Während ihrer Haft setzte sich Kigula für die Rechte und die Bildung von Gefangenen ein, half beim Aufbau einer Schule für Frauen und studierte Jura.

Kigula trat als Hauptklägerin in einer Verfassungsklage gegen die Todesstrafe in Uganda auf. Der Oberste Gerichtshof Ugandas entschied gegen die zwingende Verhängung der Todesstrafe und stellte fest, dass langwierige Verzögerungen bei der Vollstreckung von Todesurteilen als grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung eingestuft werden können. Die Urteile trugen zur Umwandlung von etwa 180 Todesurteilen bei. Kigulas eigene Strafe wurde schließlich auf 20 Jahre Haft herabgesetzt, und sie wurde 2016 freigelassen.

Seit ihrer Freilassung setzt sich Kigula international für die Abschaffung der Todesstrafe ein und ist zu einer prominenten Verfechterin von Gefängnisreformen und Menschenrechten geworden. Wir freuen uns darauf, von ihren Erfahrungen und Erkenntnissen zu hören.

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