piwik-script

Intern
    Katholisch-Theologische Fakultät

    Der Untergang des christlichen Morgenlandes?

    04.05.2010

    Vortrag am 17. Mai 2010 von Dr. Carsten-Michael Walbiner am Ostkirchlichen Institut

    Am Montag, 17. Mai 2010 um 19 Uhr spricht im Ostkirchlichen Institut an der Universität Würzburg (Steinbachtal 2a, 97082 Würzburg) Dr. Carsten-Michael Walbiner, Fachbereichsleiter für den Nahen Osten beim Deutschen Akademischen Austauschdient DAAD, zur Lage der Christen in der arabischen Welt.

    Aus der Vortragsankündigung:

    Wenn nicht gerade wieder einmal ein prominenter Christ im Libanon einem Anschlag zum Opfer fällt, in Bethlehem in der Geburtskirche Christi die Weihnachtsmesse gefeiert wird oder hierzulande die Politiker über die Aufnahme christlicher Flüchtlinge aus dem Irak aneinander geraten, vollzieht sich das Leben und Sterben der Christen in der arabischen Welt unbemerkt von der Weltöffentlichkeit. Einst wichtige Mitgestalter der arabisch-islamischen Zivilisation, sind die Christen im Nahen Osten heute unter massiven Druck geraten. Diskriminiert, verängstigt und ohne Hoffnung haben sich viele dafür entschieden, jene Region, in der das Christentum vor 2000 Jahren entstanden ist, für immer zu verlassen. Diese rasant zunehmende Abwanderung ist nicht nur für die nahöstlichen Gesellschaften ein schwerer Verlust, auch der Westen sollte aus ganz pragmatischen Gründen ein Interesse am Erhalt einer spürbaren christlichen Präsenz in der arabischen Welt haben.

    Zum Referenten:

    Carsten-Michael Walbiner, Jg. 1964, beschäftigt sich seit zwei Jahrzehnten mit der Geschichte und Gegenwart der Christen in der arabischen Welt. Zahlreiche, z. T. langjährige Forschungsaufenthalte  - im Nahen Osten – so von 1995 bis 2001 am Orient-Institut in Beirut –  bescherten ihm umfassende Einblicke in die Lebens- und Glaubenswelten  der arabischen Christen.

    Die Veranstaltung wird unterstützt durch den Förderverein "Freunde des Ostkirchlichen Instituts e.V.".

    Herzliche Einladung an alle Interessierten!

     

    Zurück