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    Lehrstuhl für Theologische Ethik - Moraltheologie

    Übersetzung der Sentenzen des Petrus Lombardus

    Deutsche Übersetzung der Sentenzen des Petrus Lombardus

    • Projektbeginn: 1. September 2016
    • Projektdauer: Ende 2018
    • Erscheinungdatum: voraussichtlich 2021

    Die Sentenzen des Petrus Lombardus waren vom 12. Jahrhundert an bis in die frühe Neuzeit hinein das Schulbuch der Theologie. Alle, die das Baccalaureat erwerben wollten, mussten die Sentenzen kommentieren. Noch Martin Luther hat einen Sentenzenkommentar angefertigt. Somit sind die Sentenzen für die europäisch-abendländische Geistesgeschichte grundlegendes theologisches Hauptwerk.

    Auch Papst Benedikt XVI. hat die Sentenzen des Petrus Lombardus besonders gewürdigt. In der Generalaudienz am 30.12.2009 verweist ernicht nur auf die hohe Bedeutung, die diesem Buch im Mittelalter zukam, sondern hebt auch die unverzichtbare Bedeutung hervor, die – gerade auch heute – einer organischen Darstellung des Glaubens zukommt und erläutert das Interesse, das die Lektüre der Sentenzen auch heute noch haben kann, an verschiedenen Beispielen. "Auf diese Weise erleuchten die einzelnen Glaubenswahrheiten einander, und in ihrer einheitlichen Gesamtschau erscheint die Harmonie des göttlichen Heilsplans und die Zentralität des Christusgeheimnisses. Ich lade alle Theologen und Priester dazu ein, sich - dem Beispiel des Petrus Lombardus folgend - gegen die heutigen Gefahren der Fragmentierung oder der Entwertung einzelner Wahrheiten immer die Gesamtschau der christlichen Lehre vor Augen zu halten."

    Trotz der für die systematische Theologie grundlegenden und prägenden Bedeutung liegt das Werk bisher in keiner deutschen Übersetzung vor. Eine Übersetzung in Deutsche ist also ein dringendes Desiderat, um dieses Grundlagenwerk einer breiteren Leserschaft und der wissenschaftlichen Erforschung im deutschen Sprachraum zugänglich zu machen.

    Die Übersetzung soll als lateinsch-deutsche Ausgabe in der bekannten und renommierten Reihe der „Fontes Christiani“ publiziert werden.