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    Lehrstuhl für Dogmatik

    Staatsexamen in Dogmatik


    Staatsexamen in Dogmatik 

    Wir freuen uns sehr, dass Sie sich dafür interessieren, ihr Staatsexamen in Dogmatik abzulegen. 
    Daher haben wir auf dieser Seite ein paar nützliche Informationen für Sie zusammengestellt.

    Der Lehrstuhl für Dogmatik bietet jedes Semester einen Vorbereitungskurs für das Staatsexamen in Dogmatik an. 

    Dieser Kurs dient der Vertiefung in der Vorbereitung auf das Staatsexamen. Inhaltich behandelt er die examensrelevanten Themen für die dogmatischen Traktate der Gotteslehre, Christologie, Schöpfungslehre, Eschatologie/Ekklesiologie und Sakramentenlehre. Der Kurs orientiert sich an Vorgaben des Kultusministeriums und arbeitet den geforderten Stoff umfassend anhand von Lehrbuch- und Primärliteratur auf. Des Weiteren bietet er Raum zur Klärung offener Fragen und eine Vorbereitung im Hinblick auf potenzielle Prüfungsfragen.

    Der begleitende WueCampus-Kursraum bietet vollumfänglich alle erforderlichen und hilfreichen Materialien für die Vorbereitung auf das systematische Staatsexamen. 
     

    Zielgruppe:

    Lehramtsstudierende jeder Schulart, die sich in der Vorbereitung auf das Staatsexamen im Bereich der Dogmatik befinden, sowie alle Interessierte, die sich im Bereich der Dogmatik eine Vertiefung und Sicherung ihres Wissensstandes wünschen.

    Anmeldung über  WueStudy


    Themenfelder der Dogmatik im Staatsexamen

    Inhalt:

    Die Sitzungen zur Christologie  blicken auf die biblischen Ansätze der Christologie sowie ihre dogmengeschichtliche Entfaltung bis zum Konzil von Chalcedon. Darüber hinaus wird die Christologie mit dem kirchlichen Trinitätsglauben in seiner Ausdifferenzierung innerhalb der ersten drei Jahrhunderte verwoben. Zudem betrachten die Sitzugen die Heilsbedeutung von Tod und Auferstehung Jesu Christi und arbeiten ihre systematische Relevanz anhand soteriologischer Modelle in der Theologiegeschichte auf. 
     

    Erwartungshorizont im Staatsexamen: 

    Biblische Ansätze der Christologie; die Dogmengeschichte der Christologie bis zum Konzil von Chalcedon; 
    die Heilsbedeutung von Tod und Auferstehung Jesu Christi (biblische und systematische Entfaltung;
    soteriologische Modelle in der Theologiegeschichte).

    Inhalt:

    Die Sitzungen zur  Gotteslehre  beschäftigen sich mit den Hermeneutischen Fragen der Gotteslehre. Daher wird die Erkennbarkeit Gottes durch Offenbarung sowie die Redeweise der Analogie explizit in den Blick genommen. Eine besondere Betrachtung erfährt hierbei der trinitarische Entwurf Karl Rahners und seine kritische Würdigung durch Hans Urs von Balthasar. Darüber hinaus befassen sich mit trinitätstheologischen Entwürfen der Postmoderne. Hierbei wird ein besonderes Augenmerk auf die Frage von Glaube und Vernunft  gelegt.

    Erwartungshorizont im Staatsexamen: 

    Das Gottesbild des Alten und Neuen Testaments;
    hermeneutische Fragen der Gotteslehre: die Erkennbarkeit Gottes durch Offenbarung, Glaube und Vernunft;
    Methoden der Rede von Gott (besonders die Analogie);
    der kirchliche Trinitätsglaube: Geschichte der Trinitätslehre bis zum Konzil von Konstantinopel;
    Karl Rahners Entwurf der Trinitätslehre.

    Inhalt:

    Die Sitzungen zur Schöpfungslehre beschäftigen sich mit dem klassischen christlichen Schöpfungsverständnis. Zudem betrachten Sie das Spannungsfeld Schöpfung und Evolution. Des Weiteren wird die Frage der Anthropologie im Rahmen der Gottebenbildlichkeit ausgeleuchtet. Daürber hinaus befasst sich die Schöpfungstheolgie mit der Problematik von Widerfarnissen wie Elend, Sünde und Leid. Daher stehen Theodizee und die anthropologischen Fragestellungen nach Freiheit und Sündenverfallenheit des Menschen ausgehend von der alttestamentlichen Textbasis im Zentrum. 

    Erwartungshorizont im Staatsexamen: 

    Christliches Schöpfungsverständnis und Evolution;
    das christliche Menschenbild: Gottebenbildlichkeit (biblische, theologiegeschichtliche und systematische Entfaltung),
    Freiheit (biblische, theologiegeschichtliche und systematische Entfaltung),
    ündenverfallenheit (biblische, theologiegeschichtliche und systematische Entfaltung).

     

    Inhalt:

    Die Sitzung zur Allgemeinen Sakramentenlehre befasst sich mit der Grundlegend der 7 Sakramente. Hierbei wird die Rede des Realsymbols sowie die Spannung des performativen Geschehens in seiner Kommunikation betrachtet. Ebenso wird die christlogische Begründung sowie die ekklesiologische Vermittlung der Sakramente beleuchtet. Die Sitzung zur Speziellen Sakramentenlehre betrachtet die Taufe als wesentliches Moment der christlichen Initiation und beleuchtet zudem die Wechselwirkung von Glaube, Geistgabe und Kirchengliedschaft. Des Weiteren bildet die Eucharistie den zweiten Schwerpunkt des Diskurses. Hierzu wird die Transsubstantionslehre und ihre hellenistische Grundlage kritisch reflektiert und mit postmodernen Ansätzen, im Besonderen mit Stefan Oster, in ein ertragreiches Verhältnis gesetzt. 

    Erwartungshorizont im Staatsexamen: 

    Grundlegung der Allgemeinen Sakramentenlehre;
    Eucharistie: Biblisches Fundament, geschichtliche Entwicklung, heutiges Verständnis;
    Taufe: Biblisches Fundament,geschichtliche Entwicklung, heutiges Verständnis.

    Inhalt:

    Die Sitzung zur Eschatologie beschäftigt sich mit der christlichen Hoffnung auf Auferstehung angesichts des menschlichen Sein zum Tode. Hierfür wird neben einer Theologie des Todes die Hermeneutik und verschiedene Modelle der Eschatologie ausgefaltet. Einen besonderen Schwerpunkt nimmt die Fragestellung der Auferstehung im Tod bzw. der Unsterblichkeit der Seele ein. Darüber hinaus erfahren die klassischen Redeweisen von Gericht, Purgatorium, Himmel, Hölle und Vollendung eine aktuell-systematische Relektüre.

    Erwartungshorizont im Staatsexamen: 

    Theologie des Todes; die christliche Hoffnung: der Glaube an die Auferstehung von den Toten (biblische und systematische Entfaltung);
    Hermeneutik und Modelle der Eschatologie (bes. Auferstehung im Tod; unsterbliche Seele; apokalyptisches Denken);
    die Rede von Gericht, Purgatorium, Himmel und Hölle: hermeneutische Grundfragen, biblische, theologiegeschichtliche
    nd systematische Entfaltung in Grundzügen.

    Inhalt:

    Die Sitzung zur Ekklesiologie beschäftigt sich mit biblischen Ansatzpunkten der Ekklesiologie, stellt Grundzüge des Kirchenverständnisses von LG vor und nimmt die Strukturen der katholischen Kirche in den Blick. Hierbei stehen besonders die Differenzierung in allgemeines und besonders Priestertum sowie die notae ecclesiae im Fokus. 

    Erwartungshorizont im Staatsexamen: 

    Biblische Ansatzpunkte der Ekklesiologie;
    Sakramentalität der Kirche,die Grundzüge des Kirchenverständnisses von Lumen Gentium;
    Strukturen der Kirche; gemeinsames und besonderes Priestertum;
    die Eigenschaften der Kirche nach dem Großen Glaubensbekenntnis


    Hinweise zum Staatsexamen


    Hinweise zur Ersten Staatsprüfung im Fach Dogmatik für den vertieften Lehramtsstudiengang [LPO I §79 (2) 2a]
     

    Prüfungsstoff im Examen:

    1. Gotteslehre und Christologie

    Das Gottesbild des Alten und Neuen Testaments; hermeneutische Fragen der Gotteslehre: die Erkennbarkeit Gottes durch Offenbarung, Glaube und Vernunft ; Methoden der Rede von Gott (besonders die Analogie); der kirchliche Trinitätsglaube: Geschichte der Trinitätslehre bis zum Konzil von Konstantinopel; Karl Rahners Entwurf der Trinitätslehre; biblische Ansätze der Christologie; die Dogmengeschichte der Christologie bis zum Konzil von Chalcedon; die Heilsbedeutung von Tod und Auferstehung Jesu Christi (biblische und systematische Entfaltung; soteriologische Modelle in der Theologiegeschichte).

    2. zentrale Aspekte der Sakramentenlehre und Ekklesiologie

    Biblische Ansatzpunkte der Ekklesiologie; Sakramentalität der Kirche; die Grundzüge des Kirchenverständnis von Lumen Gentium; Strukturen der Kirche; gemeinsames und besonderes Priestertum; die Eigenschaften der Kirche nach dem Großen Glaubensbekenntnis; Grundlegung der Allgemeinen Sakramentenlehre; Eucharistie: biblisches Fundament, theologiegeschichtliche Entwicklung, heutiges Verständnis; Taufe: biblisches Fundament, theologiegeschichtliche Entwicklung, heutiges Verständnis.

    3. zentrale Aspekte der Theologischen Anthropologie und Schöpfungslehre

    Christliches Schöpfungsverständnis und Evolution; das christliche Menschenbild: Gottebenbildlichkeit (biblische, theologiegeschichtliche und systematische Entfaltung), Freiheit (biblische, theologiegeschichtliche und systematische Entfaltung), Sündenverfallenheit (biblische, theologiegeschichtliche und systematische Entfaltung).

    4. zentrale Aspekte der Eschatologie

    Theologie des Todes; die christliche Hoffnung: der Glaube an die Auferstehung von den Toten (biblische und systematische Entfaltung); Hermeneutik und Modelle der Eschatologie (bes. Auferstehung im Tod; unsterbliche Seele; apokalyptisches Denken); die Rede von Gericht, Purgatorium, Himmel und Hölle: hermeneutische Grundfragen, biblische, theologiegeschichtliche und systematische Entfaltung in Grundzügen.

     

    Für die schriftliche Prüfung gilt:

    • Bei der Meldung zur Prüfung kann als Teilgebiet Dogmatik angegeben werden.

    • Es werden 3 Themen aus den 4 Teilgebieten zur Wahl gestellt.

    • Die Bearbeitungszeit beträgt 4 Stunden.

     

    Zur schriftlichen Prüfung liegt eine von den Bayerischen Dogmatikern erarbeitete Liste der Rahmenthemen für die Klausuren vor.

    Quelle: www.verkuendung-bayern.de/kwmbl/jahrgang:2009/heftnummer:2


    Hinweise zur Ersten Staatsprüfung im Fach Dogmatik für die nicht vertieften Studiengänge [LPO I §55 (2) 2a].
     

    Prüfungsstoff im Examen

    1. Gotteslehre

    Das Gottesbild des Alten und Neuen Testaments; hermeneutische Fragen der Gotteslehre: die Erkennbarkeit Gottes durch Offenbarung, Glaube und Vernunft – Methoden der Rede von Gott (besonders die Analogie); der kirchliche Trinitätsglaube: Geschichte der Trinitätslehre bis zum Konzil von Konstantinopel – Karl Rahners Entwurf der Trinitätslehre.
     

    2. Christologie 

    Biblische Ansätze der Christologie; die Dogmengeschichte der Christologie bis zum Konzil von Chalcedon; die Heilsbedeutung von Tod und Auferstehung Jesu Christi (biblische und systematische Entfaltung; soteriologische Modelle in der Theologiegeschichte).
     

    3. Grundzüge der theologischen Anthropologie (=Schöpfungslehre)

    Das christliche Menschenbild ausgehend von den biblischen Schöpfungserzählungen: Geschöpflichkeit; Gottebenbildlichkeit; Freiheit; Sündenverfallenheit.
     

    4. Grundzüge der Sakramentenlehre (= Allgemeine Sakramentenlehre, Taufe, Eucharistie)

    Grundlegung der Allgemeinen Sakramentenlehre; Eucharistie: Biblisches Fundament, geschichtliche Entwicklung, heutiges Verständnis; Taufe: Biblisches Fundament, geschichtliche Entwicklung, heutiges Verständnis.


    Für die schriftliche Prüfung gilt:

    • Bei der Meldung zur Prüfung kann als Teilgebiet Dogmatik angegeben werden.

    • Es werden 3 Themen aus den 4 Teilgebieten zur Wahl gestellt.

    • Die Bearbeitungszeit beträgt 4 Stunden.

     

    Zur schriftlichen Prüfung liegt eine von den Bayerischen Dogmatikern erarbeitete Liste der Rahmenthemen für die Klausuren vor.

    Quelle: www.verkuendung-bayern.de/kwmbl/jahrgang:2009/heftnummer:2

    Zugelassene Hilfsmittel für die Erste Staatsprüfung für ein Lehramt an öffentlichen Schulen nach der LPO I

    (Katholische Religionslehre)

    - unverändert gültig seit Frühjahr 2013 -

    Die zugelassenen Hilfsmittel dürfen keine zusätzlichen hand-oder maschinenschriftlichen Eintragungen enthalten. An-und Unterstreichungen sowie Verweisungen auf andere Stellen (in Zahlen, z.B. §, Seite) sind erlaubt. Es wird ausdrücklich darauf hin gewiesen, dass die Verwendung von zugelassenen Hilfsmitteln mit unzulässigen Eintragungen als Unterschleif zu werten ist (§ 11 LPO I), und zwar auch dann, wenn die Eintragungen für die Prüfungsaufgabe keinenVorteil bringen konnten.

    Außer den nachstehend aufgeführten Hilfsmitteln sind neben dem Schreibzeug Zeichengeräte (wie Reißzeug, Dreiecke, Winkelmesser, Kurvenlineale,Ellipsenschablonen) zum Gebrauch zugelassen. Soweit Hilfsmittel vom Prüfungsamt zur Verfügung gestellt werden, ist dies ausdrücklich vermerkt. Alle übrigenzugelassenen Hilfsmittel sind vom Prüfungsteilnehmer mitzubringen.


    1. Für die Erste Staatsprüfung in Didaktiken einer Fächergruppe der Hauptschule sind zugelassen:Katholische Religionslehre:

    - Die Bibel. Altes und Neues Testament. Einheitsübersetzung, Verlag Herder
    - Die Bibel, Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift, Gesamtausgabe (Katholisches Bibelwerk; Deutsche Bibelgesellschaft)
    - Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift - Die Bibel - Studienausgabe, Katholische Bibelanstalt


    2. Für die Erste Staatsprüfung in den Unterrichtsfächern für die Lehrämter an Grundschulen, Hauptschulen,Realschulen, beruflichen Schulen und Sonderschulen sind zugelassen:

    Katholische Religionslehre:

    - Altes Testament in hebräischer Sprache
    - Neues Testament in griechischer oder griechischer und lateinischer Sprache
    - Die Bibel. Altes und Neues Testament. Einheitsübersetzung, Verlag Herder
    - Die Bibel, Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift, Gesamtausgabe (Katholisches Bibelwerk; Deutsche Bibelgesellschaft)
    - Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift - Die Bibel - Studienausgabe, Katholische Bibelanstalt
    - Synopse zum Münchener Neuen Testament. Für das Collegium Biblicum München e.V. 
    - Schmid, Josef; Synopse der drei ersten Evangelien mit Beifügung der Johannes-Parallelen, Verlag Friedrich Pustet, Regensburg
    - Wissenschaftliche Quellensammlung Denzinger-Hünermann, Enchiridion Symbolorum, Verlag Herder
    - Texte zur Katholischen Soziallehre, Bd. 1: Die sozialen Rundschreiben der Päpste und andere kirchliche Dokumente
    - Kleines Konzilkompendium von Rahner-Vorgrimler
    - J. Alberigo u.a.: Conciliorum Oecumenicorum Decreta, Verlag Herder


    3. Für die staatliche Zwischenprüfung und die Erste Staatsprüfung in den vertieft studierten Fächern (ohne berufliche Fachrichtungen) sind zugelassen:

    Katholische Religionslehre:

    Die unter 2. genannten Hilfsmittel sowie zusätzlich:

    - Codex Iuris Canonici, Codex des kanonischen Rechtes, Lateinisch-deutsche Ausgabe, Verlag Butzon & Bercker, Kevelaer

     

     

    Quelle: Merkblatt des Bayer. Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst – Prüfungsamt Stand: April 2015