piwik-script

Intern
    Lehrstuhl für Pastoraltheologie

    Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2018

     

    Prof. Dr. Johannes Först

    Lehrstuhlinhaber
    johannes.foerst@uni-wuerzburg.de
    Sprechstunden: Mi, 17.00 – 18.00 Uhr, nach vorheriger Vereinbarung

     

    0155100, Vorlesung:
    Christwerden in heutiger Kultur und Gesellschaft
    Modernisierung und christliche Lebensform

    Zeit:
    Fr, 08.00 – 10.00 Uhr (2 SWS) ab 20.04.2018
    Ort:
    Neue Uni/HS 318
    Zielgruppe:

    Diplom-Studierende, Mag. Theol., BA, LA
    Module:
    01-M13-2V (331538 + 320585) 2,5 ECTS, ab Mag13: Inst.-Prüf 8 ECTS
    01-BA-ThSt-SQ-TPTh-2-1 (326816) 3 ECTS
    01-BATS-PT-1 (319626) 5 ECTS
    01-PT-ThPT-1 (331081) 2 ECTS

    Zum Thema:
    Diese Vorlesung analysiert an ausgewählten Beispielen das Verhältnis von Modernisierungsprozessen und Religion, christlichem Glaube und Kirche in der späten Moderne. Nach dem „klassischem“ Verständnis der Aufklärung stehen Modernisierungsprozesse und ‘Religion’ in einem Konkurrenzverhältnis. Die Religion, so diese Vorstellung, würde dabei als Verlierer hervorgehen, mehr und mehr ins Private abgedrängt und letztendlich endgültig an Bedeutung verlieren (Säkularisierung). Ist es im Kontext etwa von Technisierung, Digitalisierung, natur-wissenschaftlichem Verstehen und der Diffusion kultureller Identitäten u.v.m. überhaupt möglich, christlich zu leben? In der Vorlesung werden unterschiedliche Fragekomplexe bearbeitet:
    a) Was bedeutet dieses Konkurrenzverhältnis für Christentum und Kirche in Europa?
    b) Welche Möglichkeiten bieten sich dem einzelnen Menschen, der die existentiellen Herausforderungen seines Lebens deuten und integrieren muss? Unter welchen Bedingungen kann der christliche Glaube diesbezüglich ein hilfreiches Angebot sein?
    c) Welche Möglichkeiten bieten sich Familien mit Kindern, das Christentum nicht als abstraktes Lehr- und Denkgebäude, sondern als bereichernde Lebensform zu erschließen?
    d) Welche Bedeutung kommen vor allem lokalen kirchlichen Sozialformen in diesem Transformationsprozess zu?

    Literatur:
    Johannes Först, Versöhnung mit der Moderne. Rekonstruktionen kirchlicher Praxis, Würzburg 2017.
    Peter Frühmorgen, Das Leben nicht-religiös interpretieren. Eine empirisch-theologische Studie im Anschluss an Dietrich Bonhoeffer, Würzburg 2016.
    Karl Gabriel/Christel Gärtner/ Detlef Pollack (Hg.), Umstrittene Säkularisierung. Soziologische und historische Analysen zur Differenzierung von Religion und Politik, Berlin 2012.
    Karl Gabriel/Christoph Horn, (Hg.), Säkularität und Moderne, Freiburg/München 2016.
    Andreas Reckwitz, Die Gesellschaft der Singularitäten. Zum Strukturwandel der Moderne, Berlin 2017.
    Charles Taylor, Ein säkulares Zeitalter, Aus dem Engl. v. J. Schulte, Frankfurt a. M. 2009.
    Maria Widl, Das Volk Gottes auf dem Weg durch die Postmoderne: Eine kleine Pastoraltheologie, erscheint 2018 im Verlag Grünewald.
    Ulrich Willems/Detlef Pollack/Helene Basu/Thomas Gutmann/Ulrike Spohn, (Hg.), Moderne und Religion. Kontroversen um Modernität und Säkularisierung, Bielefeld 2013.
    Weitere Titel werden in der Veranstaltung bekanntgegeben.



    0155800, Vorlesung:

    Einführung in die Grundformen pastoralen Handelns der Kirche in heutiger Gesellschaft
    Theologie und Praxis kirchlicher Pastoral (Grundlagen)

    Zeit:
    Fr, 10.00 – 12.00 Uhr (2 SWS) ab 20.04.2018
    Ort:
    Neue Uni/HS 318
    Zielgruppe:
    Mag.-Theol., BA, LA für GS, MS, RS, GYM
    Module:
    01-M4-3 (331504 + 320476) 7,5 ECTS
    01-BA-ThSt-GPastRP-1 (326772) 6 ECTS
    01-BATS-GPRP-1 (319613) 6 ECTS
    01-LA-Gym-GPastLit-1 (321143) 2,5 ECTS
    01-PT-EFGPH-1 (331020) 3 ECTS

    Zum Thema:
    Diese Vorlesung führt in die Grundlagen der Pastoraltheologie ein. Im Mittelpunkt stehen theoretische und praxisbezogene Zugänge zu einer heute situationsgerechten und zugleich überlieferungsgerechten kirchlichen Praxis. Entsprechend der neueren Pastoraltheologie seit und mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil will diese Vorlesung die hermeneutischen und praxisbezogenen Grundlagen dafür herstellen, das Leben der Menschen und die sozialen Ent-wicklungen auf der einen Seite und die jüdischen und christlichen Überlieferungen auf der anderen Seite in ein bedeutungsvolles Auslegungsverhältnis zu setzen. Ziel ist es, unter den gegenwärtigen Gesellschaftsbedingungen lebens- und alltagsrelevant theologisch denken und handeln zu lernen und eine ausdifferenzierte, für die Menschen wirklich situationsgerechte und hilfreiche kirchliche Praxis entwerfen zu können. Diese Vorlesung erarbeitet das pastoral-theologische Basiswissen dar, auf das die weiterführenden Lehrveranstaltungen im Fach aufbauen.

    Literatur:
    Johannes Först, Kirchenkrise, Kirchenferne und Säkularisierung … und dennoch Pastoral, in: Johannes Först/ Heinz-Günther Schöttler (Hg.), Einführung in die Theologie der Pastoral. Ein Lehrbuch für Studierende, Lehrer und kirchliche Mitarbeiter, Berlin/Münster 2012, 241-263.
    Johannes Först, Action and Church. Pastoral Work as the Focal Point of a Liberating Eccle-siology, in: Dillen, Annemie/Wolfteich, Claire (eds.), Catholic Approaches to Practical Theology: International and Interdisciplinary Perspectives, Leuven 2016, 71-85.
    Herbert Haslinger, Pastoraltheologie (UTB 81509), Paderborn 2015.
    Hans Joas, Glaube als Option. Zukunftsmöglichkeiten des Christentums, Freiburg/Basel/Wien 2012.
    Matthias Sellmann, Zuhören, Austauschen, Vorschlagen. Entdeckungen pastoraltheologischer Milieuforschung, Würzburg 2012.
    Weitere Titel werden in der Veranstaltung bekanntgegeben.



    0155700, Seminar:
    Das Gespräch mit den Kranken. Pastoralpsychologische Übung
    Der kirchliche Dienst an den Kranken und Bedürftigen: Einführung in die diakonische Pastoral

    Vorbesprechung:
    Do, 19.4.2018, 12.15 – 14.00 Uhr (2 SWS)
    Ort:
    Seminarraum des Lehrstuhls für Pastoraltheologie
    Zielgruppe:
    MagTheol, BA
    Teilnehmerzahl:
    max. 12
    Module:
    01-M23f-1 (331592) 3 ECTS
    01-M23m-1 (320558) 2,5 ECTS
    01-BA-ThSt-SQ-PPsyÜ
    01-BATS-FSQ6-1 (319640) 3 ECTS

    Zum Thema:
    Der Dienst an den Kranken und Bedürftigen aller Art gehört zum überlieferten Kernbestand jüdischen und christlichen Selbstverständnisses. Papst Franziskus betont diesen Zusammenhang besonders und kennzeichnet ihn als entscheidendes Identitätsmerkmal der Kirche. Dieses Seminar führt in die Grundlagen der diakonischen Pastoral ein. Im Mittelpunkt stehen folgende Inhalte:
    a) Der hoch ausdifferenzierte Sozialdienst der Kirche im Kontext des modernen Sozialstaates.
    b) Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Pastoral Care und christlicher bzw. kirchlicher Seelsorge.
    c) Kompetenzanforderungen an professionelles diakonisches Handelns in ausgewählten kirchlichen und sozialen Handlungsfeldern (bspw. Krankenhausseelsorge, Schuldnerberatung, Arbeit mit armen Menschen angesichts soz. Exklusionsprozesse, Familienhilfe u.v.m.)
    d) Lernen einer bedarfsorientierten und praktischen Theologie und Ekklesiologie als Grundlage einer diakonischen Pastoral.

    Literatur:
    Isidor Baumgartner, Pastoral an den Orten der Armen und Bedrängten, in: J. Först/H.-G. Schöttler (Hg.), Einführung in die Theologie der Pastoral. Ein Lehrbuch für Studierende, Lehrer und kirchliche Mitarbeiter, Münster/Berlin 2012, 213-238.
    Rolf Fuchs/Helmut Scharler/Maria Widl, Das seelsorgliche und pastorale Gespräch, in: J. Först/H.-G. Schöttler (Hg.), Einführung in die Theologie der Pastoral. Ein Lehrbuch für Studierende, Lehrer und kirchliche Mitarbeiter, Münster/Berlin 2012, 304-326.
    Karl Gabriel, Caritas und Sozialstaat unter Veränderungsdruck. Analysen und Perspektiven, Berlin 2007.
    Herbert Haslinger, Diakonie. Grundlagen für die soziale Arbeit der Kirche (UTB 8397), Paderborn [u. a.] 2009.
    Jutta Mader, Professionelle Krankenhausseelsorge: Chance und Aufgabe für Kirchen und konfessionelle Träger, Stuttgart 2017.
    Doris Nauer, Spiritual Care statt Seelsorge?, Stuttgart 2015.
    Doris Nauer, Seelsorge. Sorge um die Seele, Stuttgart 32014.
    Manfred G. Schmitt, Der deutsche Sozialstaat. Geschichte und Gegenwart, München 2012.
    Hermann Steinkamp, Diakonie statt Pastoral. Ein überfälliger Perspektivenwechsel, Münster/Berlin 2012.
    Weitere Titel werden in der Veranstaltung bekanntgegeben.



    0156000, Oberseminar:
    Oberseminar Pastoraltheologie

    Zeit:
    Blockveranstaltung (2 SWS)
    Ort:
    Seminarraum Lehrstuhl für Pastoraltheologie
    Zielgruppe:
    Doktoranden und Habilitanden in den Fächern Pastoraltheologie und Homiletik, Verfasser von Abschlussarbeiten.

    Zum Thema:
    Das Oberseminar Pastoraltheologie steht für Promovierende im Fach Pastoraltheologie und für fortgeschrittenen Studierende offen, die eine pastoraltheologische Abschlussarbeit schreiben. Im Seminar präsentieren die Teilnehmer/inn/en ihre Forschungsprojekte. Die Präsentationen werden im Seminar im Sinne kollegialer Beratung kritisch besprochen und weiterentwickelt. Das Oberseminar findet in Zusammenarbeit mit der Tilburg School of Catholic Theology in den Niederlanden statt und wird als interuniversitäres, internationales Oberseminar organisiert. Die Treffen finden abwechselnd an der Tilburg University (NL) und an der Universität Würzburg statt. Eine vorherige persönliche Anmeldung am Lehrstuhl für Pastoraltheologie ist zwingend erforderlich!



    Prof. Dr. Johannes Först
    Dr. Peter Frühmorgen

    0155400, Seminar:
    Welt erkennen – Gott erkennen? Einführung in das empirische Arbeiten in der Pastoraltheologie

    Vorbesprechung:
    Do, 19.04.2018, 12.15 – 14.00 Uhr (2 SWS) 
    Ort:
    Seminarraum Lehrstuhl für Pastoraltheologie
    Zielgruppe:
    MagTheol, BA, LA FB, GWS
    Module:
    01-M-24-4+5S2 (331569 + -70) je 4 ECTS | (320592 + -93)
    01-BA-ThSt-ThWD1-3, je V+Ü (32673-75) jeweils 5 ECTS
    01-BA-ThSt-WPF-ThWD1-3, je V+Ü, jeweils 5 ECTS
    01-MA-ThSt-GGS4-1 (321228) 5 ECTS
    01-BATS-TWD1-4-1S (319614-16, -35) jeweils 5 ECTS
    01-LA-GWS-RKG1-1 (327501) 3 ECTS
    01-GWS1+2-1V (315777 +-78) 3 bzw. 5 ECTS
    01-LA-FB-SIFTh1-2 (323187 + 323188) jeweils 5 ECTS
    01-PT-ThPT-1S (331081) 2 ECTS
    01-ASQ-SIFTh1-2) (327622 + 327623) jeweils 5 ECTS

    Zum Thema:
    Pastoraltheologische Forschung kommt ohne differenzierte Wirklichkeitswahrnehmung nicht aus, weil sie sonst ihren Bezug zum Leben der Menschen und zu den sozialen wie kulturellen Entwicklungen verlieren würde. Spätestens seit der Etablierung der in den Niederlanden entwickelten Empirischen Theologie (Prof. Dr. Hans van der Ven, Radboud Universiteit Nijmegen) hat empirische Forschung einen festen Platz in pastoraltheologischen Untersuchungen gefunden. Beispielsweise integrieren heute sehr viele Studierende empirische Forschungsteile in ihre pastoraltheologischen Examensarbeiten. Auch die Kirchen rezipieren im Zusammen-hang kirchlicher Entwicklungsfragen längst empirische Forschung und lassen sogar empirische Auftragsarbeiten von professionellen Forschungsinstituten anfertigen. Dieses Seminar führt in das empirische Arbeiten in der Pastoraltheologie ein. Es werden folgende Punkte be¬sprochen: Grundlagen einer wirklichkeitsrezeptiven und interdisziplinären Theologie, Entwicklung eines empirischen Forschungsdesigns, Kennenlernen und Einüben sozialwissenschaftlicher Methoden, sozialwissenschaftliche und theologische Interpretation des Datenmaterials. Im Seminar muss eine eigene kleinere Datenerhebung geplant und durchgeführt werden. Über das hier genannte Seminar hinaus besteht am Lehrstuhl für Pastoraltheologie die Möglichkeit, Hausarbeiten und Abschlussarbeiten (Zulassungs-, Bachelor-, Magisterarbeit, usw.) mit einer empirischen Ausrichtung anzufertigen. Die Belegung dieses Methodenseminars ist Voraussetzung für die Betreuung einer entsprechenden Abschlussarbeit am Lehrstuhl.

    Literatur:
    Johannes Van der Ven, Entwurf einer empirischen Theologie, Kampen 1990. Johannes Van der Ven, Practical Theology: An Empirical Approach, Kampen/Weinheim 1990.
    Johannes Först, Empirische Religionsforschung und die Frage nach Gott. Eine theologische Methodologie der Rezeption religionsbezogener Daten (Biblische Perspektiven für Verkündigung und Unterricht 5), Berlin/Münster 2010.
    Rainer Schnell u.a. (Hg.), Methoden empirischer Sozialforschung, München/Wien 72005.
    Uwe Flick u.a. (Hg.), Qualitative Forschung. Ein Handbuch, Reinbek. b. Hamburg 22004.
    Weitere Titel werden in der Veranstaltung bekanntgegeben.


     

    Dr. Peter Frühmorgen

    Wiss. Assistent, AR 
    peter.fruehmorgen@uni-wuerzburg.de
    Sprechstunde: Mo, 13.00 – 14.00 Uhr, (und) nach vorheriger Vereinbarung

    0155200, Vorlesung:
    Theologie der christlichen Gemeinde

    Zeit:
    Mo, 14.00 – 16.00 Uhr (2 SWS) ab 16.04.2018
    teilweise als Blockveranstaltung
    Termine werden in der Einführungsveranstaltung vereinbart.
    Ort:
    Seminarraum Lehrstuhl für Pastoraltheologie
    Zielgruppe:
    MagTheol., BA, LA FB
    Module: 01-M21-2 (331558 + 320542) 2,5 ECTS ab Mag13 Inst.-Prüf. 6 ECTS
    01-BA-ThSt-SQ-TPTh2-1 (326816) 3 ECTS
    01-BATS-PT (319626) 5 ECTS
    01-PT-ThPT-1 (331081) 2 ECTS

    Zum Thema:
    Steckt die (Pfarr-)Gemeinde in einer Krise oder ist sie gar am Ende? Kann sie ihren Platz als bedeutendsten kirchlichen Identifikationsort in einer von Individualismus und Schnelllebig-keit geprägten Zeit verteidigen? Stellen die vielen tausenden Pfarreien in Deutschland nicht eine Ressource für ein christliches Glaubensleben dar, die nur darauf wartet, wieder besser genutzt zu werden? Mögliche Antworten auf diese und andere Fragen bewegen sich zwischen den Erwartungen und den Grenzen, die mit der Gemeindeidee verbunden sind. Ausgehend von einer Verhältnisbestimmung von Individuum und Gemeinschaft in der heuti-gen Zeit werden in einem ersten Teil ausgewählte Ideen und Erscheinungsformen von christ-licher Gemeinde skizziert und hinsichtlich ihrer biblischen und geschichtlichen Begründun¬gen untersucht. Der im Zweiten Vatikanischen Konzil hervorgehobenen sozialen Dimension des Glaubens kommt dabei ein besonderer Stellenwert zu. Die theoretische Durchdringung der Frage nach der Gestaltbarkeit von Gemeinde steht im Fokus des zweiten Teils der Vorlesung. Möglichkeiten und Grenzen des Handelns in Pfarrgemeinden oder anderen pastoralen Strukturen sollen aufgezeigt werden und als Orientierung für eine mögliche eigene Praxis dienen. In einem dritten Teil werden neue Formen christlicher Gemeindebildung vorgestellt, diskutiert und problematisiert.

    Literatur:
    Herbert Haslinger, Lebensort für alle. Gemeinde neu verstehen, Düsseldorf 2005.
    Herbert Haslinger, Gemeinde – Kirche am Ort. Impulse des Zweiten Vatikanischen Konzils, Paderborn 2015.
    Matthias Sellmann (Hg.), Gemeinde ohne Zukunft? Theologische Debatte und praktische Modelle, Freiburg i.Br. 2013.
    Bernhard Spielberg, Kann Kirche noch Gemeinde sein? Praxis Probleme und Perspektiven der Kirche vor Ort (Studien zur Theologie und Praxis der Seelsorge 73), Würzburg 2008.
    Jürgen Werbick, Warum die Kirche vor Ort bleiben muss, Donauwörth 2002.



    0155400, Seminar:

    Orientierung in pastoralen Handlungsfeldern

    Vorbesprechung:
    Do, 19.04.2018, 12.15 – 14.00 Uhr (2 SWS)
    Ort:
    Seminarraum Lehrstuhl für Pastoraltheologie
    Zielgruppe:
    MagTheol, BA, LA FB, GWS
    Module:
    01-M-24-4+5S2 (331569 + -70) je 4 ECTS | (320592 + -93)
    01-BA-ThSt-ThWD1-3, je V+Ü (32673-75) jeweils 5 ECTS
    01-BA-ThSt-WPF-ThWD1-3, je V+Ü, jeweils 5 ECTS
    01-MA-ThSt-GGS4-1 (321228) 5 ECTS
    01-BATS-TWD1-4-1S (319614-16, -35) jeweils 5 ECTS
    01-LA-GWS-RKG1-1) (327501) 3 ECTS
    01-GWS1+2-1V (315777 +-78) 3 bzw. 5 ECTS
    01-LA-FB-SIFTh1-2 (323187 + 323188) jeweils 5 ECTS
    01-PT-ThPT-1S (331081) 2 ECTS
    01-ASQ-SIFTh1-2) (327622 + 327623) jeweils 5 ECTS

    Zum Thema:
    Mit der Absolvierung eines Praktikums (wie es zum Beispiel für die Studierenden im Magisterstudiengang vorgesehen ist) oder mit dem Eintritt in das Berufsleben ist vielfach das Kennenlernen einer neuen (z.B. kirchlichen, sozialen oder öffentlichen) Organisation verbunden. Eine Organisation stellt eine komplexe Wirklichkeit dar, die auf die Erfüllung bestimmter Aufgaben und Ziele durch ein koordiniertes Verhalten einer Personenmehrheit ausgerichtet ist. Eine systematische Analyse von organisationalen Strukturen, Prozessen und sozialen Interaktionen erleichtert die Orientierung in einem (neuen) Tätigkeitsfeld und ermöglicht das Auffinden von Chancen und Risiken für das eigene Handeln. In der Lehrveranstaltung werden nach einer methodischen Grundlegung einige ausgewählte (v.a. pastorale) Handlungsfelder von Organisationen analysiert. In der Gruppe werden mög-liche Handlungsorientierungen diskutiert und Wege der eigenen Professionalisierung erschlossen. Der Verlauf der Lehrveranstaltung, insbesondere der praktischen Einheiten, ist wesentlich abhängig von der Bereitschaft der Studierenden, sich kritisch mit einem selbstgewählten Handlungsfeld (z.B. einem Praktikumsort) und mit den eigenen Handlungsweisen im Austausch mit anderen auseinanderzusetzen. Die Lehrveranstaltung kann zu Übungszwecken oder durch die zusätzliche Anfertigung einer schriftlichen Hausarbeit als Seminar belegt werden. Der Besuch dieser Lehrveranstaltung eig-net sich besonders zur Vorbereitung eines Praktikums.

    Literatur:
    Literatur wird in der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.


     

    PD Dr. Stephanie Lehr-Rosenberg

    lehr-rosenberg@t-online.de

    0155400, Hauptseminar:
    „Jemand schüttet Licht aus dem Fenster“ (Karl Krolow) –
    wie Transzendenzen im Alltag erfahren und mitgeteilt werden

    Vorbesprechung:
    Di, 17.04.2016, 12.00 Uhr
    Blocktermine:
    Fr, 01.06.2018
    Sa, 02.06.2018, jeweils von 09.00 - 18.00 Uhr (2 SWS)
    Ort:
    Seminarraum am Lehrstuhl für Pastoraltheologie
    Zielgruppe:
    DiplomandInnen und Lehramtsstudierende, Mag.-Theol., BA und TeilnehmerInnen, die schon im pastoralen Dienst sind.
    Module:
    01-M-24-4+5S2 (331569 + -70) je 4 ECTS | (320592 + -93)
    01-BA-ThSt-ThWD1-3, je V+Ü (32673-75) jeweils 5 ECTS
    01-BA-ThSt-WPF-ThWD1-3, je V+Ü, jeweils 5 ECTS
    01-MA-ThSt-GGS4-1 (321228) 5 ECTS
    01-BATS-TWD1-4-1S (319614-16, -35) jeweils 5 ECTS
    01-LA-GWS-RKG1-1) (327501) 3 ECTS
    01-GWS1+2-1V (315777 +-78) 3 bzw. 5 ECTS
    01-LA-FB-SIFTh1-2 (323187 + 323188) jeweils 5 ECTS
    01-PT-ThPT-1S (331081) 2 ECTS
    01-ASQ-SIFTh1-2) (327622 + 327623) jeweils 5 ECTS

    Zum Thema:
    In ihrer Dankesrede zum Heinrich Böll Preis der Stadt Köln benennt die Schriftstellerin und Dass aus dem Leben der Menschen immer mehr die explizite Rede von Gott verschwindet, besagt noch nicht, dass es heutzutage keine Erfahrungen von Transzendenz gibt. Viele Menschen haben jedoch Schwierigkeiten, eigene alltägliche und doch existentiell bedeutsame Erfahrungen zu artikulieren und diese als religiös zu identifizieren. Ziel des Seminars ist es, die Aufmerksamkeit für die Erfahrung von Transzendenzen im Alltag zu schärfen und signifikante Merkmale religiöser Sprache zu entdecken. Die Sprache von Lyrikern und Lyrikerinnen weist einen besonderen Weg, wie religiöse Erfahrungen mitgeteilt werden können. Durch ihre Leerstellen und Mehrdeutigkeit eröffnen Gedichte Räume, in denen Leserinnen und Leser ihre eigenen Erfahrungen von Freude, Staunen, Trauer, Angst, Zweifel, Schmerz und Sehn-sucht begegnen. Sie fassen den „Riss zwischen dem was ‚ist’ und dem, was sein ‚sollte oder vielleicht könnte“ (Hilde Domin) ins Wort. In diesem Seminar wollen wir bei Dichterinnen und Dichtern in die Lehre zu gehen, um eine größere Sensibilität im Umgang mit Sprache zu erwerben und eigene Erfahrungen auszudrücken. Dabei wird auch der Blick für die Eigenart biblischer Sprache geschult und ein Zugang für die dahinter stehenden religiösen Erfahrungen eröffnet, die unseren eigenen Horizont erweitern.

    Literatur:
    Johannes Anderegg, Sprache und Verwandlung. Zur literarischen Ästhetik, Göttingen 1985
    Ursula Baltz-Otto, Poesie wie Brot. Religion und Literatur: Gegenseitige Herausforderung, München1989
    Manfred Kaempfert (Hg.), Probleme der religiösen Sprache, Darmstadt 1983
    Stephanie Lehr-Rosenberg, „Ich setzte den Fuß in die Luft / und sie trug“ – Umgang mit Fremde und Heimat in Gedichten Hilde Domins, Würzburg 2003

     


     

    In den Teilmodulen 01-M24-4 und 01-M24-5 sind zwei VERSCHIEDENE FÄCHER aus der Praktischen Theologie nachzuweisen!


    Hinweis zum Datenschutz

    Mit 'OK' verlassen Sie die Seiten der Universität Würzburg und werden zu Facebook weitergeleitet. Informationen zu den dort erfassten Daten und deren Verarbeitung finden Sie in deren Datenschutzerklärung.

    Hinweis zum Datenschutz

    Mit 'OK' verlassen Sie die Seiten der Universität Würzburg und werden zu Twitter weitergeleitet. Informationen zu den dort erfassten Daten und deren Verarbeitung finden Sie in deren Datenschutzerklärung.

    Kontakt

    Lehrstuhl für Pastoraltheologie
    Neubaustraße 11
    97070 Würzburg

    Tel.: +49 931 31-86011
    Fax: +49 931 31-86012
    E-Mail

    Suche Ansprechpartner

    Neubaustraße 11