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    Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft

    Vorlesung: Das liturgische Jahr - Feiern im Rhythmus der Zeit (01607000)

    Termin:         Donnerstag, 25.04.2019 11.00-12.00 Uhr  

                            Dienstag, 30.04.2019 16.00-18.00 Uhr

    Ort:               Raum 302, Paradeplatz 4

    Dozent:         Herr Prof. Dr. Martin Stuflesser, Herr Tobias Weyler, Herr Marco Weis, Herr Andy Theuer

     

    Hauptvorlesung "Feiern im Rhythmus der Zeit":

    Das II. Vatikanische Konzil bezeichnet das liturgische Jahr als die Entfaltung des Pascha-Mysteriums im Jahreskreis (vgl. SC, Art. 102). Die Vorlesung erschließt die Theologie und die Struktur des liturgischen Jahres.

    Schwerpunktthema der Hauptvorlesung am Dienstag ist zunächst die Entstehung und Bedeutung des Sonntags als des christlichen Urfeiertages. Die Vorlesung erschließt die Hochfeste und die einzelnen Festkreise.

    Weitere Themen sind der Kalender, die Frage der Heiligenverehrung und die Erschließung unterschiedlicher Festtypen. Aktuelle Themen und Fragestellungen wie das Verhältnis von christlichen Festen und Moderne, etc. bilden einen Ausblick.

     

    Vertiefungsvorlesung Stundengebet (einstündig):

    Einen oft etwas nebensächlich behandelten aber dennoch konstitutiven Bestandteil der Liturgie der Kirche bildet das Stundengebet. Wie die gesamte Liturgie war auch das Tagzeitengebet, wie es auch genannt wird, einer anhaltenden Veränderung unterworfen und wurde im Zuge Liturgiereform nach dem II. Vatikanischen Konzil neu geordnet. Sein Ziel formuliert die Liturgiekonstitution Sacrosanctum Concilium im Art. 84 wie folgt: „Das Stundengebet ist nach alter christlicher Überlieferung so aufgebaut, daß der gesamte Ablauf des Tages und der Nacht durch Gotteslob geweiht wird“.

    Doch was heißt überhaupt „Stundengebet“? Woher kommt es, wie verlief die historische Entwicklung? Welches sind seine Bestandteile, was ist seine Theologie – und wie soll und kann es heute und mit den gegebenen Voraussetzungen gefeiert werden? Mit diesen Fragen wird sich die einstündige Spezialvorlesung befassen.

     

    Literatur

    Hauptvorlesung:

    - Auf der Maur, H. Feiern im Rhythmus der Zeit I. Herrenfeste in Woche und Jahr (GdK 5), Regensburg
      1983.

    - Harnoncourt, P./Auf der Maur, H. Feiern im Rhythmus der Zeit III/1. Der Kalender. Feste und
      Gedenktage der Heiligen (GdK 6,1), Regensburg 1994.

    - Bieritz, K.H. Das Kirchenjahr, München 1994.
     

    Spezialvorlesung "Stundengebet":

    - Tagzeiten-Liturgie der Zukunft. Allgemeine Einführung in das Stundengebet (Pastoralliturgische Hilfen 14), hg. v. Deutschen Liturgischen Institut, Trier 1999.

    - Liborius Olaf Lumma, Liturgie im Rhythmus des Tages. Eine kurze Einführung in Geschichte und Praxis des Stundengebets, Regensburg 2011.

    - Martin Klöckener / Heinrich Rennings, Lebendiges Stundengebet. Vertiefung und Hilfe, Freiburg i. B. 1989.

     

     

     

    Vorlesung: Die Feier der Eucharistie (01606000)

    Termin:        Donnerstag, 14.00-16.00 Uhr ab 25.04.2019

    Ort:               Raum 302, Paradeplatz 4

    Dozent:         Prof. Dr. Martin Stuflesser  

     

    Inhalt:

    Das II. Vatikanische Konzil bezeichnet die Feier der Eucharistie „Mitte und Höhepunkt des ganzen Lebens der christlichen Gemeinde“ und als „Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens“ (vgl. LG, Art. 11; SC, Art. 10; CD, Art. 30). Von Anbeginn der Kirche versammeln sich die frühen Christen zum Lesen in der Heiligen Schrift und zum Brechen des Brotes (LK 24; 1 Kor 11), sie folgen der Weisung: „Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ und feiern Eucharistie: die große Danksagung für das Heilshandeln Gottes in Jesus Christus (vgl. SC, Art. 5).

    Und bis heute versammeln sich zu keinem anderen Gottesdienst regelmäßig so viele Christen wie zur Feier der heiligen Messe. Deshalb steht die Eucharistie im Zentrum des liturgischen Lebens und verdient alle theologische Aufmerksamkeit und pastorale Sorgfalt.

    Die Vorlesung wird in liturgiehistorischer Perspektive die Grundzüge der geschichtlichen Entwicklung vorstellen, in liturgiesystematischer Perspektive das Zueinander von Sinn- und Feiergestalt der Messe im römischen Ritus erschließen und dabei auch die heutigen pastoralliturgischen Fragen behandeln.

    Literatur:         

    - Meyer, Hans-Bernhard. Eucharistie. Geschichte, Theologie, Pastoral. Mit einem Beitrag von Irmgard Pahl (Gottesdienst der Kirche 4), Regensburg 1989.

    - Meßner, Reinhard. Einführung in die Liturgiewissenschaft. Paderborn 2001, bes. 150-222.

    - Stuflesser, Martin. Eucharistie. Liturgische Feier und theologische Erschließung. Regensburg 2013. 

    - Schneider, Theodor. Zeichen der Nähe Gottes. Grundriss der Sakramententheologie. Mainz 71998, bes. 115-183.

     

     

    Seminar: „Ars Celebrandi“ WebVideos für Dummies. Mit Social Media-Clips die Liturgie erklären (01601000)

    Termin:        Dienstag, 07.05.2019 14.00-16.00 Uhr

                           Dienstag, 14.05.2019 14.00-16.00 Uhr

                           Freitag, 14.06.2019 14.00-20.00 Uhr

                           Samstag, 15.06.2019 9.00-16.00 Uhr

                           Dienstag, 18.06.2019 14.00-16.00 Uhr

    Ort:               Raum 302, Paradeplatz 4

    Dozent:         Prof. Dr. Martin Stuflesser  

     

    Inhalt:

    Wie funktioniert in der Spätmoderne Glaubenskommunikation am Beispiel der Liturgie und liturgischer Bildung? 

    Der christliche Glaube muss erzählt werden, wenn er Menschen erreichen soll. In unseren Gottesdiensten tut dies die Kirche in Form der Liturgie, doch wie vermitteln wir diese Liturgie, ihre Abläufe, ihre Rituale, ihre Inhalte hinein in eine Öffentlichkeit, die zunehmend als „post-christlich“ empfunden wird. 

    Einer der möglichen Kommunikationskanäle sind dabei Soziale Medien (Social Media) wie Facebook, Instagram, Snapchat. 

    Wie auf diesen Plattformen liturgische Bildung durch das Medium von Video-Clips funktionieren kann, vermittelt dieses Hauptseminar, das in Kooperation mit Ulrich Fischer von der Arbeitsstelle „Katholische Fernseharbeit“ der Deutschen Bischofskonferenz (Frankfurt) durchgeführt wird.

     

    Organisatorische Hinweise:

    Vorbereitende Sitzungen finden am: 07.05.2019 und am 14.05.2019 von 14.00-16.00 Uhr statt.

    Die Studierenden werden auch eigene Videoclips drehen, die mit ihrer Zustimmung veröffentlicht werden können.

    Es können maximal 20 Personen an diesem Hauptseminar teilnehmen.

     

     

    Übung: Auf dem Weg zu einer reflektierten gottesdienstlichen Praxis (01603000)

    Termin:        Dienstag, 30.04.2019 8.00-10.00 Uhr

    Ort:               Raum 320, Paradeplatz 4

    Dozent:         Herr Tobias Weyler  

     

    Inhalt:

    Liturgische Feiern umfassen eine Fülle einzelner Riten und Elemente: Darunter fallen nicht nur die Handlungen in der Feier, sondern auch zahlreiche andere Aspekte, z.B. der liturgische Raum und seine Ausstattung, die Paramente, der Gesang, stille Momente u.v.m. 

    Durch die Beschäftigung mit einschlägigen Quellen wie liturgischen Texten, den liturgischen Büchern und ihren pastoralen Einführungen möchten wir Fragen der angemessenen, sinnvollen Gestaltung eines Gottesdienstes diskutieren. Auf diese Weise stellt sich zum einen Vertrautheit im Umgang mit liturgischen Büchern ein, zum anderen kommen die Teilnehmer fundierten Überlegungen, welche Feiergestalt und Verwendung von Elementen der Liturgie gerecht werden und welche Weisen der Feier kritisch angefragt werden können.

    Darauf aufbauend sollen die Teilnehmer auch eigenständig Gottesdienstvorlagen entwerfen, die dann gemeinsam besprochen und anhand der genannten Kriterien evaluiert werden.

    Literatur:

    Fendler, Folkert / Binder, Christian (Hg.), Handbuch Gottesdienstqualität, Leipzig 2017.

    Kaupp, Steffen, Gottesdienst einfach anders: Fit fürs Feiern werden, Stuttgart 2015.

    Wie heute Gott feiern? Liturgie im 21. Jahrhundert, Freiburg 2013.

     

     

    Lektürekurs: Liturgie und Bibel (01605000)

    Termin:         Freitag, 26.04.2019 10.00-12.00 Uhr                   

    Ort:               Raum 321, Paradeplatz 4

    Dozent:         Herr Marco Weis, Herr Andy Theuer

     

    Inhalte:

    Was bestimmt das Verhältnis von Liturgie und Bibel? Wo und wie ist die Bibel innerhalb der Liturgie präsent? Inwieweit sind die Texte in der Liturgie – vor allem auch außerhalb des Wortgottesdienstes – biblisch geprägt? Wo trifft man auf direkte Zitate aus der Heiligen Schrift und wo werden biblische Motive rezipiert oder neu arrangiert dargeboten? Und schließlich: Welche liturgietheologischen Erkenntnisse lassen sich aus der liturgisch-biblischen Perspektive gewinnen?
    Diese Fragen sollen anhand von Artikeln und kürzeren Beiträge erarbeitet und vor allem in ihrer Relevanz für die Praxis diskutiert werden.

     

    Literatur:

    Birgit Jeggle-Merz, Walter Kirchschläger, Jörg Müller (Hg.), Luzerner biblisch-liturgischer Kommentar zum Ordo Missae 1: Gemeinsam vor Gott treten. Die Liturgie mit biblischen Augen betrachten, Stuttgart 2014.

    Birgit Jeggle-Merz, Walter Kirchschläger, Jörg Müller (Hg.), Luzerner biblisch-liturgischer Kommentar zum Ordo Missae 2: ˜Dasœ Wort Gottes hören und den Tisch bereiten. Die Liturgie mit biblischen Augen betrachten, Stuttgart 2015.

    Birgit Jeggle-Merz, Walter Kirchschläger, Jörg Müller (Hg.),  Luzerner biblisch-liturgischer Kommentar zum Ordo Missae 3: Leib Christi empfangen, werden und leben. Die Liturgie mit biblischen Augen betrachten, Stuttgart 2016.

     

     

    Oberseminar Hildesheim

    Termin: 09.-12.05.21019

     

    Inhalt:

    Zum Thema „Liturgie und neue pastorale Räume“ veranstaltet der Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft ein Oberseminar mit Exkursion in das Bistum Hildesheim. Im Zeitraum vom 10. bis 12. Mai 2019 besteht die Möglichkeit im Gespräch mit Verantwortlichen vor Ort die drängende Frage nach gottesdienstlichem Leben und der Gestaltung von Liturgie im Kontext neuer pastoraler Räume, wie sie im Bistum Hildesheim anzutreffen sind, zu erörtern.

     

    Organisatorische Hinweise:

    Eine Teilnahme ist nur nach persönlicher Anmeldung bei Prof. Dr. Martin Stuflesser möglich.