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Intern
    Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft

    Veranstaltungen im Wintersemester 2018/19

                           

    Lehrveranstaltungen im WiSe 2018/19:

     

     

    Vorlesung

    Grundfragen gottesdienstlichen Handelns der Kirche

    016000000

     

    Zeit:                           16.00-18.00 Uhr

    Beginn:                    Dienstag, 23. Oktober 2018, 16.00 Uhr c.t.

    Raum:                       Raum 321, Paradeplatz 4
     

     

    Zielgruppe:                         Lehramtsstudierende [GWS-Scheinerwerb nach § 36 (2) 1 a) bb) ist möglich], Masterstudierende mit Theologie im Nebenfach

    Dozent:                     Prof. Dr. Martin Stuflesser  

                                        

    Inhalt:

    Es geht um eine anthropologische und theologische Grundlegung des Gottesdienstes: Liturgie im Leben der Gemeinde (u.a. als Quelle des Glaubens, Liturgiewissenschaft im Gesamt der Theologie) - Liturgie als Dialog zwischen Gott und Mensch - Handeln im Zeichen (u.a. Liturgiefähigkeit; Zeichen und/oder Symbol; Sinnenhaftigkeit; Ritusproblem) - menschengerechter Gottesdienst (u.a. Einheit und Vielfalt; Inkulturation; gesellschaftliche Bedeutung von Liturgie), Feiern im Rhythmus der Zeit (Kirchenjahr).

    Ein Schwerpunkt liegt auf liturgiewissenschaftlichen Themen, die im Religionsunterricht in der Grundschule und in weiterführenden Schulen (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) vorkommen. Liturgisches Basiswissen steht hierbei im Mittelpunkt.

    Die Vorlesung richtet sich damit besonders an Lehramtsstudierende, aber auch an Studierende des Magister Theologiae und Studierende (Bachelor) mit Theologie im Nebenfach.

     

    Einführende Literatur:

    ·         Berger, Rupert. Neues Pastoralliturgisches Handlexikon. Freiburg 1999.

    ·         Adam, Adolf /Haunerland, Winfried. Grundriss Liturgie. Freiburg 112018.

    ·         Lengeling, Emil Joseph. Liturgie – Dialog zwischen Gott und Mensch, hg. von K. Richter. Altenberge 21991.

    ·         Richter, Klemens. u.a. (Hg.), Gott feiern in nachchristlicher Gesellschaft. Stuttgart 2000.

    ·         Stuflesser, Martin / Winter, Stephan. Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind. Was ist Liturgie? (Grundkurs Liturgie, Bd. 1). Regensburg 2004.

     

     

    Vorlesung

    Die Feier der Sakramente

    01609000

    Zeit:                           Mittwoch, 8.00-10.00 Uhr

    Beginn:                    Mittwoch, 17. Oktober 2018, 8.00 Uhr c.t.

    Raum:                       Hörsaal 317, Sanderring 2

    Zielgruppe:                         Mag. Theol., Lehramtsstudierende, Bachelor-/Masterstudierende mit Theologie im Nebenfach, GWS

    Dozent:                     Prof. Dr. Martin Stuflesser

     

    Inhalt:

    Von den Sakramenten der Kirche heißt es in Art. 61 der Liturgiekonstitution Sacrosanctum Concilium, dass sie Feier des Pascha Mysteriums sind, „des Leidens, des Todes und der Auferstehung Christi, aus dem alle Sakramente und Sakramentalien ihre Kraft ableiten.“ Sie sind, so Art. 59, „hingeordnet auf die Heiligung der Menschen, den Aufbau des Leibes Christi und schließlich auf die Gott geschuldete Verehrung; als Zeichen haben sie auch die Aufgabe der Unterweisung.“ In den als Sakramente bezeichneten liturgischen Vollzügen verdichtet sich demnach die sakramentale Grundstruktur der Kirche.

    Die heutige liturgische Ordnung der Feier der Sakramente ist dabei das Ergebnis eines langen Prozesses, in dem sich die konkrete liturgische Praxis und die theologische Reflexion immer wieder gegenseitig beeinflusst haben. Die Vorlesung fragt, ausgehend vom biblischen Zeugnis und der historischen Entwicklung, nach einer sachgerechten Feier der Sakramente heute. Dabei werden, beginnend mit den Sakramenten der Initiation (Taufe und Firmung) die sakramentlichen Feiern der Buße/Versöhnung, der Krankensalbung, der Ehe und des Ordo behandelt.

    Im Mittelpunkt stehen historische, liturgisch-pastorale und ökumenisch-theologische Fragestellungen.

    Einführende Literatur:

    ·         Meßner, Reinhard. Einführung in die Liturgiewissenschaft. Paderborn 2001, bes. 59-149, 359-382.

    ·         Geldhof, Joris / Stuflesser, Martin / Theuer, Andy (Hg.). „Ein Symbol dessen, was wir sind“. Liturgische Perspektiven zur Frage der Sakramentalität. (Theologie der Liturgie 13). Regensburg 2018.

    ·         Stuflesser, Martin / Winter, Stephan. Wiedergeboren aus Wasser und Geist. Die Feiern des Christwerdens. (Grundkurs Liturgie, Bd. 2). Regensburg 2004, bes. 92ff.

    ·         Stuflesser, Martin / Winter, Stephan. Erneuere uns nach dem Bild deines Sohnes. Die Feiern des Taufgedächtnisses, der Umkehr und der Versöhnung. (Grundkurs Liturgie, Bd. 4). Regensburg 2005, 51-90, 111-144.

    ·         Stuflesser, Martin / Winter, Stephan. Gefährten und Helfer. Liturgische Dienste zwischen Ordination und Beauftragung. (Grundkurs Liturgie, Bd. 5). Regensburg 2005, 9-57.

    ·         Schneider, Theodor. Zeichen der Nähe Gottes. Grundriß der Sakramententheologie. Mainz 71998, bes. 57-114.184-307.

     

     

     

    Vorlesung

    Einführung in Strukturen und Formen gottesdienstlicher Feiern

    016060000

     

    Zeit:                           Mittwoch, 10.00-12.00 Uhr (nur in der zweiten Semesterhälfte!)

    Beginn:                    Mittwoch, 12.12., 10.00 Uhr c.t.

    Raum:                       Hörsaal 315 (Neue Universität, Sanderring 2)

    Zielgruppe:              Modularisierter BA (1. bzw. 3. Semester), Mag. Theol. (1. Semester)

    Die Lehrveranstaltung ist pflichtmäßig für alle Studienanfänger im Studiengang Magister Theologie und im Bachelor vorgesehen.

    Dozent:                     Prof. Dr. Martin Stuflesser

     

    Inhalt:                       

    Die Vorlesung gibt eine Einführung in das Fach Liturgiewissenschaft und seinen Gegenstand: Das gottesdienstliche Handeln der Kirche. Dabei geht es um methodische Fragen ebenso wie um anthropologische und liturgietheologische Grundlagen. Auch wichtige Fachtermini, Quellen und Dokumente werden eingeführt.

     

    Einführende Literatur:

    ·         Meßner, Reinhard. Einführung in die Liturgiewissenschaft. Paderborn 2001.

    ·         Stuflesser, Martin / Winter, Stephan. Wo zwei oder drei versammelt sind. Was ist Liturgie? (Grundkurs Liturgie, Bd. 1) Regensburg 2004.

    ·         Adam, Adolf/Haunerland, Winfried. Grundriss Liturgie. Freiburg im Breisgau 2012.

     

     

    Seminar

    „The Greatest Story ever told“.

    Glaubenskommunikation am Beispiel der christlichen Osterfeier

    01605600

     

    Vorbesprechung:  Dienstag, 16. Oktober 2018, 14.00-18.00 Uhr

    Block-Sitzung:       Freitag/Samstag, 23./24. November 2018

                                        Freitag, 14.00-20.00 Uhr

                                        Samstag, 9.00-13.00 Uhr

    Prämierung/

    Abschlusssitzung: Freitag, 14. Dezember 2018, 14.00-16.00 Uhr

    Ort:                             Raum 302, Paradeplatz 4,

    Dozenten:                 Prof. Dr. Martin Stuflesser, Erik Flügge, Andy Theuer B.A.

    Teilnehmerzahl:      Begrenzt auf 25!

     

    Inhalt:

    Ostern ist eine der großen Geschichten der Menschheitsgeschichte. Jubel, Gemeinschaft, Verrat, Angst, Tod, Trauer und Auferstehung sind eine emotionale Achterbahnfahrt durch alle menschlichen Lebenslagen hindurch. Gott kann offenbar gutes Storytelling - denn so nennt man die Kunst, eine Geschichte so zu erzählen, dass sie Menschen berührt. Diese Kunst kann man lernen uns sie bildet die Grundlage jeder erfolgreichen Kommunikation. 

    Der christliche Glaube muss erzählt werden, wenn er Menschen erreichen soll. In unseren Gottesdiensten tut dies die Kirche in Form der Liturgie, in der Öffentlichkeitsarbeit leider viel zu wenig. Wie christliches Erzählen im öffentlichen Raum möglich ist, entwickeln wir im Praxisseminar Glaubenskommunikation. 

    Im Rahmen dieses Hauptseminars werden die Grundlagen des Storytellings und der Kampagnenarbeit aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht und die innere Choreografie der Feier des österlichen Triduums, als dem wichtigsten christlichen Fest, aus liturgiewissenschaftlicher Sicht erarbeitet.

    Darauf aufbauend entwickeln Gruppen von Studierenden eigenständig öffentlichkeitswirksame Kampagnenideen zur Kommunikation der Osterfeier in die Öffentlichkeit. Die Kampagnenkonzepte werden kritisch begleitet von Profis aus der Praxis. Im besten Falle überzeugen sie so sehr, dass sie umgesetzt werden können.

     

     

    Seminar

    Von gottesdienstlichen Möbeln.

    Der liturgische Raum und seine Funktionsorte

    01603200

     

    Block-Sitzung:       Freitag/Samstag, 19./20. Oktober 2018

                                        Freitag, 14.00-20.00 Uhr

                                        Samstag, 9.00-15.00 Uhr

    Ort:                            Raum 302, Paradeplatz 4

    Abschlusssitzung: Zeit und Ort nach Vereinbarung

    Dozenten:                             Prof. Dr. Martin Stuflesser, Diözesanbaumeister Johannes Krämer (Mainz), Mag.Theol. Marco Weis

     

    Inhalt:

    Betritt man eine Kirche, so fallen einem Ambo und Altar als zentrale Orte meist sofort ins Auge. Das Blockseminar widmet sich diesen sog. „Funktonsorten“ im liturgischen Raum. Dabei gehören zu den liturgischen Funktionsorten neben dem Ort der Wortverkündigung und dem Altar auch noch der Ort der Vorstehers, von dem aus die liturgische Versammlung geleitet wird. Hinzu kommen sogenannte Devotionsorte wie der Ort für die Aufbewahrung der Eucharistie, oder Orte für die Verehrung der Heiligen.

    Dies alles zusammen bildet eine Menge an liturgischem „Mobiliar“, dessen Anordnung im Raum keineswegs beliebig ist. So regeln zum einen liturgische Vorschriften Gestalt, Sinn und Funktion dieser Ausstattungsstücke eines Kirchraums, hinzu kommen aber auch gestalterische und ästhetisch-künstlerische Aspekte.

    Die Jugendkirche im Kilianeum bietet für dieses Blockseminar den idealen Rahmen: Hier sollen verschiedene Anordnungen und Raumkonzepte nicht nur theoretisch entwickelt, sondern auch praktisch erprobt werden. Dabei geht es um Fragen, wie: Welches ist eine ideale Anordnung von Altar und Ambo in ihrem Zueinander und Gegenüber bei der Feier der Eucharistie? Wo ist der ideale Ort der Wortverkündigung bei einer Wort-Gottes-Feier? Wo steht der Ambo beim Morgen- oder Abendgebet und braucht es hierfür einen Altar, und, wenn ja, wo? Braucht es Funktionsorte für Formen der Anbetung, für Taize-Gebet? Und welches ist die angemessen Gestalt sog. Devotionsorte, die der persönlichen Frömigkeit dienen.

    In der Arbeit in Kleingruppen werden wir auf Basis der liturgischen Vorgaben eigene Konzepte für eine jeweils angemessene „Möblierung“ der Jugendkirche entwickeln, diese dann im Plenum diskutieren und dabei auch verschiedene Gottesdienstformen gestalten und feiern.

     

    Einführende Literatur:

    • Grundordnung für die römische Messfeier. Vorabpublikation zum Deutschen Messbuch (3. Auflage). 12. Juni 2007. (Arbeitshilfen Nr. 215). Hg. vom Sekretariat der DBK. Bonn 2007, bes. S. 126-140.
    • Liturgie und Bild (Arbeitshilfen Nr. 132). Hg. vom Sekretariat der DBK. Bonn 1996.

    ·         Leitlinien für den Bau und die Ausgestaltung von gottesdienstlichen Räumen, (Die deutschen Bischöfe 9). Hg. vom Sekretariat der DBK. Bonn 62002.

    • Richter, Klemens. Kirchenräume und Kirchenträume. Die Bedeutung des Kirchenraums für eine lebendige Gemeinde. Freiburg. 2. Aufl. 1999.

     

     

    Übung

    Romano Guardini: „Vom Geist der Liturgie“

    01603000

     

    Zeit:                Mittwoch 16.00-18.00 Uhr

    Beginn:         Mittwoch, 24.10., 16.00 Uhr c.t.

    Ort:                 Raum 320, Paradeplatz 4

    Zielgruppe:  Bachelor- und Masterstudenten mit Liturgiewissenschaft als Vertiefungsfach

    Dozent:         Mag. Theol. Tobias Weyler

     

    Inhalt:

    Von Romano Guardini lässt sich mit Fug und Recht behaupten, er sei eine der zentralen Gestalten der Liturgischen Bewegung und Wegbereiter der Liturgiereform in Deutschland. Im Jahr 1918 veröffentlichte er erstmals das wegweisende Werk „Vom Geist der Liturgie“, in welchem er die Frage nach dem Wesen der Liturgie und nach der Liturgiefähigkeit des Menschen behandelt. Aus Anlass des 100. Jahrestag der Erscheinung widmet sich dieser Lektürekurs diesem Werk und möchte anhand der Ausführungen Guardinis liturgiewissenschaftliche Themen vertiefend diskutieren und praktische Umsetzungsmöglichkeiten liturgischer Prinzipien reflektieren. Dabei lassen sich vielfältige Bezüge z.B. zu Eucharistie, Kirchenjahr und liturgischer Sakramententheologie herstellen.

     

    Literatur:

    ·         Guardini, Romano, Vom Geist der Liturgie, Ostfildern/Paderborn 232013.

    ·         Debuyst, Frédéric, Romano Guardini: Einführung in sein liturgisches Denken, Regensburg 2009.

     

     

    Übung

    Schlechtes Benehmen im Gottesdienst

    01605000

     

    Termine/Zeit:          Donnerstag, 25.10.2018, 13.00-14.00 Uhr       

                                        Freitag, 26.10.2018, 15.00-19.00 Uhr/

                                       Samstag, 27.10.2018, 9.00-19.00 Uhr

                                       Freitag, 11.01.2019, 15.00-19.00 Uhr

                                       Samstag, 12.01.2019, 9.00-13.00 Uhr

    Ort:                             Raum 302, Paradeplatz 4 

    Dozent:                     Apl. Prof. Dr. Guido Fuchs

    Zielgruppe:              Bachelor- und Masterstudenten mit Liturgiewissenschaft als Vertiefungsfach

     

    Inhalt:

    Die sakramentalen Feiern der Kirche: Taufe, Trauung, Firmung und Beerdigung haben wie die großen Festtage immer noch relativ viele Gottesdienstbesucher. Oft sind diese nach langer Zeit wieder einmal in der Kirche, kennen sich mit den liturgischen Gepflogenheiten wenig aus, langweilen sich sogar. Bisweilen kann man nicht nur falsches Verhalten, sondern muss auch schlechtes Benehmen konstatieren. Klagen über ungehöriges Verhalten im Gottesdienst gibt es von der Antike bis heute.

    Wie aber ist überhaupt das richtige Verhalten im Gottesdienst geregelt, die Etikette beim Betreten der Kirche? Was gab es früher an Klagen über Fehlformen, welche Formen von schlechtem Benimm gibt es heute? Und wie geht man damit um? 

    Die Übung geht verschiedenen Verhaltensformen und -regeln (wie Pünktlichkeit, Kleidung, Essen & Trinken, Schwätzen, Stören, Schlafen u.a.m.) anhand liturgischer Bücher und kirchlicher Dokumente nach. Vieles kann auch nur über das Internet recherchiert werden. Das Mitbringen eines Laptops o. ä. ist daher erforderlich.

     

    Einführende Literatur:

    Guido Fuchs, Ma(h)l anders. Esen und Trinken in Liturgie und Kirchenraum, Regensburg 2014, 197–203.

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