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Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft

Liturgiewissenschaftliches Oberseminar in München vom 13.-15.07.2017

17.07.2017

Vom 13. bis 15. Juli nahm Prof. Stuflesser gemeinsam mit 5 Promovenden am liturigewissenschaftlichen Oberseminar teil, das die Lehrstühle von Prof. Dr. Winfried Haunerland (München), Prof. Dr. Stephan Winter (Philosophisch-Theologische Hochschule Münster), Prof. Dr. Stefan Kopp (KTF Paderborn) und Prof. Dr. Martin Stuflesser zusammen in den Räumen des Herzöglichen Georgianums in München durchführten. Inhaltlich befassten sich die ca. 20 Seminarteilnehmer anlässlich des zehnten Jahrestages der Veröffentlichung des Motu Proprio „Summorum Pontificum“ mit Retro-Tendenzen in der Liturgie.

Prof. Kopp und sein Team näherten sich dem Thema zunächst terminologisch und gingen dann auf Auswirkungen auf den Kirchenbau ein. Prof. Dr. Haunerland und seine Assistenten folgten am Freitagvormittag mit Beobachtungen zur Sprache in Bibelübersetzungen, Kirchenliedern und liturgischen Texten aus Messbüchern. Dem schloss sich Prof. Dr. Winter an, der den Gedanken der „participatio actuosa“ zum Gegenstand seiner Ausführungen machte. Letztlich konnte der Würzburger Lehrstuhl durch seine in der jüngeren Vergangenheit durchgeführten empirischen Projekte zum Thema liturgischer Normen referieren. Prof. Stuflesser gab dabei einen Einblick in die Studie zur Feier des Osterfestes in den Gemeinden der Würzburger Stadtpfarrei. Herr Weyler stellte anschließend das derzeit laufende DFG-Projekt vor, gab Einblicke in geführte Interviews und verwies darauf, dass liturgische Normen zuvorderst nicht der weltweiten Einheitlichkeit dienen, sondern im Sinne eines Qualitätsmanagementes dem Schutz der lex credendi in der lex orandi dienen: Da die Liturgie Glauben ausdrückt, kann sie nicht beliebig sein.

Ein besonderer Dank geht an Prof. Haunerland und seine Mitarbeiter für die Koordination und Gastfreundschaft!

 

 

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