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    Lehrstuhl für Kirchenrecht

    Vatikan inside – inside Vatikan

    21.04.2022

    Ein Bericht zur Rom-Exkursion der Lehrstühle für Liturgiewissenschaft und Kirchenrecht vom 21.–26. März 2022 mit Studierenden und Promovierenden der Katholisch-Theologischen Fakultät.

    Exkursionsgruppe im Hof des Palazzo della Cancelleria

    Eine Vision, eine gute Portion Motivation, zahlreiche Programmideen, viel Geduld während unsteter Pandemiezeiten, drei Anläufe und vor allem motivierte, interessierte, neugierige Studierende der Würzburger Theologischen Fakultät – all das brauchte es für die einwöchige Exkursion der Lehrstühle für Liturgiewissenschaft und Kirchenrecht, die im Frühjahr 2022 endlich ihren Weg nach Rom gefunden hat.

    Auf unterschiedlichsten Reisewegen fand sich eine Exkursionsgruppe aus Studierenden aller Studiengänge, Promovierenden und Dozierenden am Montag, 21. März 2022, in Rom zusammen. Zur Eröffnung unserer gemeinsamen Woche ging es zur Einführungsrunde sowie zum ersten gemeinsamen Gottesdienst in das Päpstlichen Institut Santa Maria dell'Anima, zu welchem die gleichnamige Kirche für die deutschsprachige Gemeinde in Rom gehört. Der Rektor des Instituts, Michael Max, nahm sich nach der Eucharistiefeier nicht nur Zeit uns zu begrüßen, sondern führte uns auch in Geschichte, Arbeit und Struktur des Instituts, die Verwurzelung der deutschsprachigen Gemeinde in Rom sowie den Kirchenraum der Anima ein. Anschließend ging es zum gemeinsamen Abendessen und vier weitere spannende Exkursionstage waren eingeläutet.

    Gleich der erste Tag führte mitten hinein in die Dikasterien (Behörden) der Römischen Kurie. Wenige Tage vor Beginn unserer Reise, am 19. März 2022, hatte Papst Franziskus die lang erwartete Kurienreform mit der Apostolischen Konstitution Praedicate Evangelium veröffentlicht. In den Begegnungen während der Exkursion hatten wir die Möglichkeit, erste Eindrücke und Reaktionen zu dieser umfassenden Reform einzufangen. Beim Päpstlichen Rat für die Gesetzestexte nahm sich Prof. P. Markus Graulich SDB, Untersekretär des Rates, eine Stunde Zeit, um uns die Arbeit des Rates, der als eine Art Justizministerium innerhalb der Kirche fungiert, näherzubringen. Neben Fragen zum Prozedere und der Beratung bei authentischen Interpretationen zu Kanones der kirchlichen Gesetzbücher, sprachen wir mit P. Graulich auch über die aktuellen und möglicherweise geplanten Gesetzesänderungen, besonders die Kurien- sowie die Strafrechtsreform, die Arbeit des Rates innerhalb der Römischen Kurie sowie den Synodalen Weg in Deutschland. Hierbei zeigte sich die Bandbreite der Themenfelder, welche der Rat zu bearbeiten hat. Gleichzeitig wurden aber auch die Herausforderungen in Kommunikation und Zusammenarbeit sowie die teils divergierenden Positionen nördlich und südlich der Alpen offenbar, die, wie in diesen Exkursionstagen deutlich wurde, mehr sind als ein geographischer Ort. Unser nächster Termin war besonders von den Studierenden in den Lehramtsstudiengängen gespannt erwartet worden. In der Kongregation für das Katholische Bildungswesen begrüßten uns der Untersekretär P. Friedrich Bechina FSO und P. Laurentius Eschlböck OSB zum Gespräch. Der Bildungsauftrag der Kirche ist, wie beide Gesprächspartner betonen, vom christlichen Menschenbild geprägt und zielt darauf, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in ihrem je eigenen Potential zu fördern sowie ihnen Entwicklungsräume zu schaffen. Die Kongregation leistet hierfür einen organisatorischen Beitrag, denn die katholische Kirche steht als größter Bildungsanbieter weltweit immer neu vor der Aufgabe, dieses Ziel auch in der Breite und Vielfalt ihres Bildungswesens, in den unterschiedlichen Kontexten von Schulen und Hochschulen und unter den verschiedensten politischen Bedingungen zu verwirklichen. Von dieser Perspektive ausgehend, referierten P. Bechina und P. Eschlböck zu den Fragen der Studierenden bezüglich der Verleihung, den Voraussetzungen und auch möglichen Entwicklungen im Bereich der Missio canonica für Lehrkräfte sowie den wachsenden Herausforderungen für katholische Fakultäten und insbesondere die Ordenshochschulen; schließlich konnten wir auch erfahren, dass sich das Akkomodationsdekret zur Umsetzung der Apostolischen Konstitution Veritatis Gaudium für Deutschland derzeit in der internen Konsultationsphase befindet. Der Vormittag endet mit einem gemeinsamen Mittagsgebet in der Kirche des Campo Santo Teutonico und etwas Zeit zum Durchatmen und zur Ruhe kommen beim Spazieren über diesen grün bewachsenen, kleinen Friedhof.

    Der Schnittpunkt von Liturgiewissenschaft und Kirchenrecht wurde besonders beim Besuch in der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung deutlich, wo Mons. Dr. Michael Kahle uns Auskunft über zahlreiche Themenfelder gab, mit denen dieses Dikasterium betraut ist. Dabei wurde deutlich, mit welchen Fragestellungen sich die Kongregation in ihrer Zuständigkeit für die jeweils geltenden liturgischen Bücher für die Sakramenten-, Stundengebetsfeiern und Sakramentalien konfrontiert sieht und wie schwierig vor dem Hintergrund der weltweiten Sprachenvielfalt die Erstellung von Übersetzungen sein kann. Dabei sind nicht nur verfahrenstechnische Maßgaben zu beachten, sondern es geht vor allem darum wie unvermeidliche Anpassungen der Liturgie je nach Sprache und Kulturkreis in den verschiedenen Erdteilen gelungen umgesetzt werden können.

    Zum Abend hin waren wir in die Deutschen Botschaft beim Heiligen Stuhl und beim Souveränen Malteserorden zu einem kleinen Empfang und zum Gespräch mit dem Botschafter am Heiligen Stuhl, Dr. Bernhard Kotsch, sowie Mons. Oliver Lahl, dem Geistlichen Botschaftsrat, eingeladen. Nach der innerkirchlichen Perspektive des Tages eröffneten beide Gesprächspartner in der gemütlichen Atmosphäre der Botschaft einen neuen Blick auf die Tätigkeit und Funktion des Heiligen Stuhls, der selbst Völkerrechtssubjekt ist, als Vermittler in aktuellen politischen Fragen. Der Botschafter hob hervor, dass weltweit betrachtet politische Krisen und Konflikte zunehmend von religiösen Themen bestimmt sind und illustrierte dies auch am Krieg in der Ukraine. Neben dem Austausch über aktuelle Themen profitieren die staatlichen Botschaften auch vom weltweite Netzwerk des Heiligen Stuhls, der insbesondere über seine diplomatischen Vertretungen (Nuntiaturen) ein wichtiger Partner für den internationalen Informationsaustausch ist. Der erste, prall gefüllte Tag klang bei Pizza, Wein und vielen Gesprächen über die Eindrücke des Tages aus.

    Am Mittwoch, 23. März 2022, schlugen wir in der strahlenden Morgensonne den Weg Richtung Petersdom ein. Dieser ist zu so früher Stunde fast leer und auch nur von einigen Gläubigen und Pilgergruppen besucht, die allerorts gemeinsam Messe feiern. Dazu waren auch wir zeitig aufgestanden: Gemeinsam mit Prof. Dr. Martin Stuflesser feierten wir Eucharistie am Petrusgrab. So gestärkt brachen wir zum ersten Termin des Tages auf. An diesem Vormittag erwartete uns zunächst der Präfekt des Päpstlichen Rats zur Förderung der Einheit der Christen, Kurt Kardinal Koch. Er gab uns zunächst Einblick in die Breite und Tiefe der theologischen und politischen Gesprächs- und Problemfelder mit “dem Osten“ sowie “dem Westen“ und auch den sich stetig erweiternden evangelikalen bzw. pentekostalen christlichen Gemeinschaften. So mit hineingenommen in den notwendigen, aber auch komplizierten Weg des ökumenischen Dialogs, weitete sich unserer deutscher, doch oft auf die protestantische Tradition fokussierter Blick, hin auf die Kirchen der Orthodoxie und der orientalischen Traditionen. Im Gespräch konnten wir spüren, dass es durchaus Geschick und Fingerspitzengefühl braucht, um sich auf dem diplomatischen Parkett der offiziellen Ökumene zu bewegen. Von der gesamtchristlichen Perspektive ging es dann, bei der Kongregation für die Glaubenslehre, an Fragen und Problemstellungen, die speziell die römisch-katholische Kirche betreffen. Dr. Manfred Bauer, selbst ein Alumnus der JMU Würzburg und Priester des Bistums Würzburg, stellte uns die Arbeit in der Disziplinarsektion der Kongregation vor, in welcher besonders schwere Strafsachen innerhalb der Kirche behandelt werden, wie zum Beispiel Fälle sexualisierter Gewalt durch Kleriker. Neben Statistiken und Verfahrensfragen konnten wir so auch einen Einblick in die Formen der Aufarbeitung strafrechtlicher Fälle innerhalb Kirche erhalten und etwas über die tatsächlichen und gesetzgeberischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte erfahren. Im Gespräch mit Mons. Dr. Stephan Koster, Vertreter der Lehrsektion innerhalb der Kongregation, zeigten sich die Schwierigkeiten im immer wieder neu zu führenden Diskurs über Fragen der kirchlichen Lehre sowie im spannungsvollen Verhältnis zwischen kirchlichem Lehramt und wissenschaftlicher Theologie.

    Am Morgen hatte Prof. Dr. Martin Stuflesser noch in die Stille des Petrusgrabes unter dem Petersdom hinein die in Rom so allgegenwärtige Schlüsselsymbolik angesprochen. Am Nachmittag füllte P. Philipp Wagner OP dieses Bild dann direkt mit Leben, als er uns mit viel Engagement, Belesenheit sowie Humor – und immer mit seinem Schlüssel auf noch eine interessante Kleinigkeit deutend – durch die nicht öffentlich zugänglichen Ausgrabungen unter Santa Sabina führte. Unter dieser spätantiken Basilika befinden sich Bodenniveaus verschiedener Zeiten, die bis in die Zeit vor Kaiser Augustus zurückreichen sowie Spuren von vorchristlichen Isis- und Mithraskulten. Nach einer weiteren Etappe in der Basilika mit einem Austausch zu deren geschichtlichen, architektonischen und liturgiehistorischen Besonderheiten, widmeten wir uns dem berühmten Holzportal mit der bisher ältesten bekannten, öffentlichen Kreuzigungsdarstellung Christi aus dem 5. Jh. Der letzte Weg an diesem Tag führte in der abendlichen Dämmerung auf der Anhöhe des Aventin weiter in die Hörsäle des Päpstliches Athenaeum Sant’Anselmo. Nachdem wir am Vortrag in der Bildungskongregation noch eher allgemein über das kirchliche Hochschulwesen informiert worden waren, gaben uns P. Dr. Stefan Geiger OSB und der Rektor Athenaeums, P. Dr. Bernhard Eckerstorfer OSB, nun ganz konkrete Einblicke in die Struktur und Ausrichtung ihrer Hochschule, die Herausforderungen sowie die Chancen ihrer internationalen Ausrichtung und der Ordensträgerschaft. Mit besonderem Interesse tauschten wir uns über das Studium am Päpstlichen Institut für Liturgie aus, welches ein Alleinstellungsmerkmal an dieser Hochschule des Benediktinerordens ist. Mit der anschließenden Vesper endete der zweite volle Exkursionstag.

    Im Zeichen kirchen- und liturgiehistorischer Orte stand dann der Donnerstagmorgen, 24. März 2022. Nach einem Besuch des letzten erhaltenen Teils des alten Lateran-Palastes mit der ehemaligen päpstlichen Privatkapelle, wo sich auch die Scala Santa befindet, ging es hinüber nach San Giovanni in Laterano, Haupt und Mutter aller Kirchen des Erdkreises. Als älteste konstantinische Gründung besteht sie seit rund 1700 Jahren, ist die Kathedrale des Bistums Rom und ebenso berühmt durch ihr achteckiges Baptisterium. In dessen Seitenkapelle war Zeit für ein Mittagsgebet, bevor wir nach einem kurzen Abstecher nach San Clemente mit seinem berühmten Apsismosaik eilten, um dann die kurzfristig sich ergebende Möglichkeit zu nutzen, die Scavi, die Ausgrabungen der Nekropole und des Petrusgrabes unter dem Petersdom im Rahmen einer Führung zu besichtigen.

    Am Nachmittag wurde es erneut kirchenrechtlich mit dem Besuch zweier Gerichtshöfe innerhalb er Römischen Kurie. Zunächst begrüßten uns P. Nikolaus Schöch OFM und Dr. Matthias Ambros in der Apostolische Signatur sehr herzlich und stellten uns dann zunächst die Bandbreite der Arbeitsfelder an diesem obersten Gerichtshof der katholischen Kirche dar. Im Rahmen der umfangreichen gerichtlichen Tätigkeit der Signatur waren für uns insbesondere die zahlreichen Themen interessant, die im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbarkeit behandelt werden; wie beispielsweise Fragen nach dem Entzug der Missio canonica, Beschwerden zur Pfarreiaufhebung, Entlassungen aus Ordensinstituten oder nicht ordnungsgemäße Einträge in Pfarrbücher. Daneben machten uns die Ausführungen zur Arbeit der Signatur als Organ der Rechtspflege, welches die Aufsicht über alle kirchlichen Gerichte weltweit innehat, nochmals die Bedeutung der Arbeit dieses Dikasteriums deutlich. Beim obersten Berufungsgericht der Kirche, der Rota Romana, erhielten wir im Anschluss durch einen der 21 Rota-Richter zunächst eine kleine Führung in deren Räumlichkeiten. Mons. Robert Gołębiowski gab uns dabei ganz praktische Einblicke in die Aktenarbeit, die hinter den zumeist Berufungsfällen – hauptsächliche im Bereich des kirchlichen Eherechts – steckt und erläuterte die Abläufe, Fallgestaltungen und Herausforderungen der weltumspannenden Arbeit an der Römischen Rota. Im weiteren Gespräch schilderte er uns die Entwicklungen und Veränderungen in der Arbeit der Rota im Nachgang der letzten Änderung des kirchlichen Eherechts durch das Motu Proprio Mitis Iudex Dominus Iesus von 2015.

    Nach diesem langen Tag hieß Direktor Fr. Dr. James Puglisi SA uns im Centro Pro Unione willkommen, das 1968 im Nachgang des II. Vatikanischen Konzils gegründet wurde und bis heute unter Trägerschaft der Franciscan Friars of the Atonement ein Ort des ökumenischen Austauschs sowie Zuhause eines Archivs für ökumenische Konsenstexte aller Konfessionen ist. Während vor dem Fenster des barocken Saals die Brunnen an der Piazza Navona sprudelten, nahm Fr. James uns mit in die Geschichte seiner ursprünglich anglikanischen Gemeinschaft sowie des Hauses an der Piazza Navona, welches schon in den Tagen des Konzils Begegnungsort der Vertreter:innen der verschiedenen christlichen Konfessionen war. Während der Päpstlichen Rats zur Förderung der Einheit der Christen als offizielles Organ der katholischen Kirche fungiert, versteht sich das Centro mehr als Begegnungsraum, in welchem gegenseitiges Verständnis geschaffen, Dialog geführt, Informationen ausgetauscht und auf praktischer Ebene Ökumene erlebbar gemacht werden soll, wie beispielsweise durch die jährliche Gebetswoche für die Einheit der Christen. Einmal mehr erfüllt und bereichert von den Eindrücken und Gesprächen dieses Tages ging es dann hinaus in den Trubel um die Piazza Navona und einen freien Abend.

    Während die römische Sonne die Stadt zunehmend noch frühlingshafter erstrahlen ließ, stand der Freitagvormittag, 25. März 2022, nochmals im Zeichen berühmter spätantiker Kirchenbauten Roms. Zuerst besichtigten wir Santa Maria Maggiore, die älteste Marienkirche Roms und eine der vier Papst-Basiliken, um die sich die Legende vom Schneefall im Sommer rankt, der einst ihren Bauort angezeigt haben soll. Über die dort aufbewahrte Reliquie der Geburtskrippe Jesu hat das gottesdienstliche Wesen dieser Kirche nachhaltig die liturgische Feiergestalt des Weihnachtsfestes beeinflusst. Weiter ging es mit den beiden sehr alten Titelkirchen Santa Prassede mit ihren bemerkenswerten Mosaiken und Santa Pudenziana, die schon durch die ca. sechs Meter unterhalb dem heutigen Straßenniveau befindlichen Lage beeindruckend wirkt.

    Während sich die Exkursionstage langsam dem Ende entgegen neigten, durften wir einen Nachmittag lang in der Päpstliche Universität Gregoriana zu Gast sein und dort noch einmal mit den unterschiedlichsten Gesprächspartner:innen und miteinander in den Austausch kommen. Prof. P. Ulrich Rhode SJ, der seit 2014 Professor im Bereich Kirchenrecht an der Gregoriana ist, begrüßte uns freundlich und stellte uns die Universität, ihre Studierenden und ihren Aufbau sowie speziell die Studienmöglichkeiten an der Fakultät für Kanonistik vor. Noch einmal, wie bereits bei der Kongregation für das Bildungswesen und im Athenaeum Sant’Anselmo, erweiterte sich so unser Blick hinein in die Welt des katholischen Hochschulwesens. Im Anschluss nahm uns Dr. Alessandra Campo mit hinein in die Arbeit des Istituto di Antropologia (IADC) an der Gregoriana. Das erst 2022 gegründete Institut ist aus dem Center for Child Protection hervorgegangen und bietet vor allem Raum für Forschung und Lehre im Bereich der Prävention gegen sexualisierte Gewalt und Missbrauch. Im Zentrum steht hierbei der Begriff des safeguarding, womit die Verantwortung eines bestimmten Umfelds, einer Organisation oder ganzer Systeme angesprochen ist, Praktiken aufzufinden und anzuwenden, damit Kinder und schutzbedürftige Erwachsene, die mit diesen Systemen in Kontakt kommen, vor Leid und Missbrauch geschützt werden. Mittels eigener Studiengänge in diesem Bereich leistet das Institut einen Beitrag zu Bildung, Aufklärung und Prävention, wobei sich gerade in der anschließenden Diskussion auch die Grenzen für kirchliche Akteure in diesem Bereich zeigten.

    Langsam neigte sich nicht nur der Tag, sondern auch unsere Exkursion ihrem Ende entgegen. Zeit für eine Abschluss- und Reflexionsrunde, zu der wir uns in unserem kleinen Hörsaal in der Gregoriana noch einmal zusammensetzten und gemeinsam auf die eindrücklichen und erkenntnisreichen Tage zurückblickten. Anschließend führte unser Weg ein zweites Mal an diesem Tag nach S. Maria Maggiore, nun zum abendlichen Gottesdienst am Hochfest der Verkündigung des Herrn. Gesellig, ausgelassen und heiter sagten wir Dank und stießen bei einem schönen italienischen Abendessen in Trastevere auf eine gelungene Exkursion an.

    Wir sind froh und dankbar für fünf interessante, lehrreiche, teils herausfordernde und kontroverse, in Vielem auch heitere und fröhliche Exkursionstage. Unser Dank gilt vor allem den engagierten und neugierigen Studierenden unserer Fakultät, die sich trotz Pandemiebedingungen mit uns auf den Weg gemacht und diese Zeit durch ihre Fragen, Perspektiven und Erzählungen gestaltet haben. Ebenso nachdrücklich gilt unser Dank all den Gesprächspartner:innen, die ihre Türen geöffnet und uns mit viel Sachverstand auf all unsere Fragen und Anliegen geantwortet haben. Natürlich bedurfte es aber auch auf praktischer Ebene einiger helfender Hände und so danken wir zum einen Katharina Leniger für das zur Verfügung stellen ihrer Kamera und natürlich allen Einrichtungen, die einen finanziellen Beitrag zum Gelingen dieser Exkursion geleistet haben: Der Katholisch-Theologischen Fakultät Würzburg, dem Universitätsbund Würzburg und dem Verein Freunde und Förderer.

     

    Anna Krähe & Marco Weis

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