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    Professur fränkische Kirchengeschichte

    Wolfgang Weiß

    Lebenslauf

    Wolfgang Weiß, 1957 in Altenmarkt (Stadtteil von Osterhofen/Niederbayern) geboren, studierte ab 1979 Theologie und Geschichte in Passau und Würzburg (Abschluss als
    Dipl.-Theol. und M.A.). Ab 1986 war er an der Alma Julia als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt „Kirche und ländliche Gesellschaft in Mainfranken von der Reformation bis zur neuesten Zeit“ tätig. Hier erarbeitete er eine Studie über die Rolle, welche die Geistlichen innerhalb der Pfarrei Geldersheim bei Schweinfurt seit dem 16. Jahrhundert spielten. Es ging ihm dabei darum, das nicht unproblematische Verhältnis von kommunalem Eigenleben und der Position der Pfarrer als Amtsträger und Seelsorger zu beleuchten.

    Ab 1988 war Wolfgang Weiß dann Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für historische Theologie der Universität Würzburg. In seiner Promotionsschrift, die 1993 unter dem Titel „Kirche im Umbruch der Säkularisation. Die Würzburger Kirche in der ersten bayerischen Zeit (1802/1803-1806)“ veröffentlicht wurde, legt er dar, wie mit dem Übergang des Hochstifts Würzburg an Bayern und infolge der massiven Eingriffe der bayerischen Regierung in kirchliche Angelegenheiten die Würzburger Diözesanleitung nach einer Phase innerer Verunsicherung ein neues, mehr volkskirchliches, aber auch antiaufklärerisches und ultramontanes Profil gewann. Die Dissertation wurde mit einem Preis der Unterfränkischen Gedenkjahrstiftung für Wissenschaft ausgezeichnet.

    1998 erhielt Wolfgang Weiß mit der Habilitationsschrift „Modernismuskontroverse und Theologenstreit. Die Katholisch-Theologische Fakultät Würzburg in den kirchenpolitischen und theologischen Auseinandersetzungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts“ die Lehrbefähigung im Fachgebiet „Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit unter besonderer Berücksichtigung der Fränkischen Kirchengeschichte“. In dieser Studie erhellt er die äußerst heftigen Konflikte zwischen fortschrittlichen und konservativen Kräften innerhalb der Fakultät und der Würzburger Kirche in den Jahren zwischen der Indizierung Herman Schells (1898) und dem Ersten Weltkrieg.

    Seit August 1999 ist er Professor für Fränkische Kirchengeschichte und Kirchengeschichte der neuesten Zeit an der Universität Würzburg.

    Weiß ist seit 2003 Vorsitzender des Würzburger Diözesan-Geschichtsvereins und in dieser Eigenschaft auch Herausgeber und Schriftleiter der Würzburger Diözesangeschichtsblätter sowie der Quellen und Forschungen zur Geschichte des Bistums und Hochstifts Würzburg.

    Einem breiteren Publikum bekannt wurde der Theologe als Autor (zusammen mit Klaus Wittstadt) der fünf Hefte zur Geschichte des Bistums Würzburg (1996-2002). Darin wird die Diözesangeschichte populär, aber wissenschaftlich verbürgt vermittelt. In seinen Darstellungen und Aufsätzen setzt sich Wolfgang Weiß stets das Ziel, lokale und regionale Entwicklungen in einem gesamtkirchlichen Zusammenhang zu beleuchten. Die Landeskirchengeschichte hält er innerhalb des theologischen Fächerkanons für unverzichtbar, weil sich Christentum seiner Meinung nach vornehmlich im Leben einer Ortskirche und ihrer Gläubigen geschichtlich vermittelt.

    Weiß war von 2009 bis 2009 Prodekan und von 2009 bis 2018 Studiendekan der Katholisch-Theologischen Fakultät.

    Wolfgang Weiß, 1957 in Altenmarkt (Stadtteil von Osterhofen/Niederbayern) geboren, studierte ab 1979 Theologie und Geschichte in Passau und Würzburg (Abschluss als
    Dipl.-Theol. und M.A.). Ab 1986 war er an der Alma Julia als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt „Kirche und ländliche Gesellschaft in Mainfranken von der Reformation bis zur neuesten Zeit“ tätig. Hier erarbeitete er eine Studie über die Rolle, welche die Geistlichen innerhalb der Pfarrei Geldersheim bei Schweinfurt seit dem 16. Jahrhundert spielten. Es ging ihm dabei darum, das nicht unproblematische Verhältnis von kommunalem Eigenleben und der Position der Pfarrer als Amtsträger und Seelsorger zu beleuchten.

    Ab 1988 war Wolfgang Weiß dann Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für historische Theologie der Universität Würzburg. In seiner Promotionsschrift, die 1993 unter dem Titel „Kirche im Umbruch der Säkularisation. Die Würzburger Kirche in der ersten bayerischen Zeit (1802/1803-1806)“ veröffentlicht wurde, legt er dar, wie mit dem Übergang des Hochstifts Würzburg an Bayern und infolge der massiven Eingriffe der bayerischen Regierung in kirchliche Angelegenheiten die Würzburger Diözesanleitung nach einer Phase innerer Verunsicherung ein neues, mehr volkskirchliches, aber auch antiaufklärerisches und ultramontanes Profil gewann. Die Dissertation wurde mit einem Preis der Unterfränkischen Gedenkjahrstiftung für Wissenschaft ausgezeichnet.

    1998 erhielt Wolfgang Weiß mit der Habilitationsschrift „Modernismuskontroverse und Theologenstreit. Die Katholisch-Theologische Fakultät Würzburg in den kirchenpolitischen und theologischen Auseinandersetzungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts“ die Lehrbefähigung im Fachgebiet „Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit unter besonderer Berücksichtigung der Fränkischen Kirchengeschichte“. In dieser Studie erhellt er die äußerst heftigen Konflikte zwischen fortschrittlichen und konservativen Kräften innerhalb der Fakultät und der Würzburger Kirche in den Jahren zwischen der Indizierung Herman Schells (1898) und dem Ersten Weltkrieg.

    Seit August 1999 ist er Professor für Fränkische Kirchengeschichte und Kirchengeschichte der neuesten Zeit an der Universität Würzburg.

    Weiß ist seit 2003 Vorsitzender des Würzburger Diözesan-Geschichtsvereins und in dieser Eigenschaft auch Herausgeber und Schriftleiter der Würzburger Diözesangeschichtsblätter sowie der Quellen und Forschungen zur Geschichte des Bistums und Hochstifts Würzburg.

    Einem breiteren Publikum bekannt wurde der Theologe als Autor (zusammen mit Klaus Wittstadt) der fünf Hefte zur Geschichte des Bistums Würzburg (1996-2002). Darin wird die Diözesangeschichte populär, aber wissenschaftlich verbürgt vermittelt. In seinen Darstellungen und Aufsätzen setzt sich Wolfgang Weiß stets das Ziel, lokale und regionale Entwicklungen in einem gesamtkirchlichen Zusammenhang zu beleuchten. Die Landeskirchengeschichte hält er innerhalb des theologischen Fächerkanons für unverzichtbar, weil sich Christentum seiner Meinung nach vornehmlich im Leben einer Ortskirche und ihrer Gläubigen geschichtlich vermittelt.

    Weiß war von 2009 bis 2009 Prodekan und von 2009 bis 2018 Studiendekan der Katholisch-Theologischen Fakultät.

    Wolfgang Weiß, 1957 in Altenmarkt (Stadtteil von Osterhofen/Niederbayern) geboren, studierte ab 1979 Theologie und Geschichte in Passau und Würzburg (Abschluss als
    Dipl.-Theol. und M.A.). Ab 1986 war er an der Alma Julia als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt „Kirche und ländliche Gesellschaft in Mainfranken von der Reformation bis zur neuesten Zeit“ tätig. Hier erarbeitete er eine Studie über die Rolle, welche die Geistlichen innerhalb der Pfarrei Geldersheim bei Schweinfurt seit dem 16. Jahrhundert spielten. Es ging ihm dabei darum, das nicht unproblematische Verhältnis von kommunalem Eigenleben und der Position der Pfarrer als Amtsträger und Seelsorger zu beleuchten.

    Ab 1988 war Wolfgang Weiß dann Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für historische Theologie der Universität Würzburg. In seiner Promotionsschrift, die 1993 unter dem Titel „Kirche im Umbruch der Säkularisation. Die Würzburger Kirche in der ersten bayerischen Zeit (1802/1803-1806)“ veröffentlicht wurde, legt er dar, wie mit dem Übergang des Hochstifts Würzburg an Bayern und infolge der massiven Eingriffe der bayerischen Regierung in kirchliche Angelegenheiten die Würzburger Diözesanleitung nach einer Phase innerer Verunsicherung ein neues, mehr volkskirchliches, aber auch antiaufklärerisches und ultramontanes Profil gewann. Die Dissertation wurde mit einem Preis der Unterfränkischen Gedenkjahrstiftung für Wissenschaft ausgezeichnet.

    1998 erhielt Wolfgang Weiß mit der Habilitationsschrift „Modernismuskontroverse und Theologenstreit. Die Katholisch-Theologische Fakultät Würzburg in den kirchenpolitischen und theologischen Auseinandersetzungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts“ die Lehrbefähigung im Fachgebiet „Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit unter besonderer Berücksichtigung der Fränkischen Kirchengeschichte“. In dieser Studie erhellt er die äußerst heftigen Konflikte zwischen fortschrittlichen und konservativen Kräften innerhalb der Fakultät und der Würzburger Kirche in den Jahren zwischen der Indizierung Herman Schells (1898) und dem Ersten Weltkrieg.

    Seit August 1999 ist er Professor für Fränkische Kirchengeschichte und Kirchengeschichte der neuesten Zeit an der Universität Würzburg.

    Weiß ist seit 2003 Vorsitzender des Würzburger Diözesan-Geschichtsvereins und in dieser Eigenschaft auch Herausgeber und Schriftleiter der Würzburger Diözesangeschichtsblätter sowie der Quellen und Forschungen zur Geschichte des Bistums und Hochstifts Würzburg.

    Einem breiteren Publikum bekannt wurde der Theologe als Autor (zusammen mit Klaus Wittstadt) der fünf Hefte zur Geschichte des Bistums Würzburg (1996-2002). Darin wird die Diözesangeschichte populär, aber wissenschaftlich verbürgt vermittelt. In seinen Darstellungen und Aufsätzen setzt sich Wolfgang Weiß stets das Ziel, lokale und regionale Entwicklungen in einem gesamtkirchlichen Zusammenhang zu beleuchten. Die Landeskirchengeschichte hält er innerhalb des theologischen Fächerkanons für unverzichtbar, weil sich Christentum seiner Meinung nach vornehmlich im Leben einer Ortskirche und ihrer Gläubigen geschichtlich vermittelt.

    Weiß war von 2009 bis 2009 Prodekan und von 2009 bis 2018 Studiendekan der Katholisch-Theologischen Fakultät.

    Kontakt:

    eMail | Telefon: 0931 / 31 825 22