Mission Titelverteidigung geglückt: Inter Heiland wiederholt Sieg beim TheoCup
13.06.2026Beim diesjährigen TheoCup in Freiburg im Breisgau traten zum ersten Mal seit 2019 wieder zwei Mannschaften aus Würzburg beim an: Inter Heiland und AT Heiland.
Das wahre Fußball-Highlight dieses Sommers spielte sich nicht in den riesigen Stadien Nordamerikas ab, sondern im sym-badischen Freiburg. Beim traditionsreichen TheoCup geht es nicht um Milliardengeschäfte, sondern um ein unvergessliches Wochenende in der Gemeinschaft von Theologiestudierenden aus ganz Deutschland. Vom 12. bis 14. Juni versammelten sich angehende Theologinnen und Theologen aus Eichstätt, Erfurt, Hamburg, Heidelberg, Köln, Mainz, München, Münster, Regensburg, Tübingen und Würzburg, um auf und neben dem Platz alles zu geben.
Der Startschuss fiel im Freiburger Priesterseminar, dem Collegium Borromaeum. Dort wurden am Freitagabend alle Teams feierlich vorgestellt, und es gab ein großes Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern vom letzten TheoCup in Mainz.
Am Samstagmorgen eröffneten der Dekan der Theologischen Fakultät, Prof. Ruhstorfer, und das Freiburger SC-Maskottchen „Füchsle“ offiziell das Turnier. Für die Würzburger Teams verlief die Gruppenphase etwas unterschiedlich: Während AT Heiland trotz hartem Kampf und einer überragenden Torhüterleistung gegen Rudolphinum United (0:4), CS Freiburg (0:2) und dem FC Bavaria Mönchen (0:3) leider ohne Punkte blieb, verteidigte Inter Heiland den Ruf Würzburgs. Die Mannschaft siegte im Duell gegen den letztjährigen Finalgegner „Tüthe“ mit 2:0, schlug „Cusanus and friends“ mit 6:0 und behielt auch gegen das Collegium Borromaeum mit 3:0 eine weiße Weste.
Für AT Heiland ging es schließlich ins Platzierungsspiel gegen die Freiburger „Bächlebolzer“. Nach einem umkämpften 0:0 belohnte sich das Team mit dem ersten Punktgewinn und beendete das Turnier auf dem 18. Platz. Für Inter Heiland ging die Reise weiter: Mit souveränen Siegen im Viertelfinale gegen die SC Bottomfragger (3:0) und im Halbfinale gegen Chemie United (2:0) zog das Team erneut ins Finale ein. Im Endspiel gegen „Real Coelibatus“ schenkten sich beide Mannschaften nichts. Da nach der regulären Spielzeit kein Sieger feststand, musste die Entscheidung im Nervenkrimi des Elfmeterschießens fallen. Nach drei verschossenen Elfmetern von Real Coelibatus stand fest: Der alte und neue TheoCup-Sieger heißt wieder Inter Heiland!
Als Siegesprämie gab es ein original Freiburger „Bächle-Boot“, das ab sofort einen Ehrenplatz im Würzburger Fachschaftszimmer einnehmen wird. Nach dem gemeinsamen Abendessen stimmten die Kapitän:innen über den begehrten Stimmungs-Award ab: Die „Rampensau“ ging in diesem Jahr verdient nach Tübingen, die mit ihrem legendären Sonnendeck-Tanz und dem Siegersprudel das gesamte Wochenende bereichert hatten.
Nach einer ausgelassenen Partynacht in der „Zöli-Bar“ des Collegium Borromaeum feierte die TheoCup-Gemeinschaft am Sonntagmorgen einen feierlichen Abschlussgottesdienst mit Subregens Thomas Stahlberger in St. Barbara. Bei Kaffee und Kuchen gab es anschließend die Gelegenheit, sich schweren Herzens voneinander zu verabschieden, bevor alle Teams die Heimreise antraten.
Ein riesiges Dankeschön gilt den Organisator:innen aus Freiburg, die ein absolut unvergessliches Wochenende auf die Beine gestellt haben. Wir freuen uns jetzt schon riesig auf den nächsten TheoCup vom 21. bis 23. Mai 2027 in Münster!
1. Inter Heiland (Würzburg)
2. Real Coelibatus (Freiburg)
3. KHKT (Köln)
4. Chemie United (Freiburg)
5. Rudolphinum United (Regensburg)
6. CORleones (Eichstätt)
7. SC Bottomfrager (Freiburg)
8. FC Bavaria Mönchen (München)
9. Domstadtkickers (Erfurt)
10. Cusanus and friends (Freiburg)
11. Moguntia Maradonas (Mainz)
12. Bächlebolzer (Freiburg)
13. TüThe AH (Tübingen)
14. CS Freiburg
15. Arminia Bierzelt (Freiburg)
16. Ruperto Carlos (Heidelberg)
17. Collegium Borromaeum (Freiburg)
18. AT Heiland (Würzburg)
19. Johannes Gutenbier (Mainz)
20. Kiezkicker (Hamburg)