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Chair of Religious Education and Didactics of Religious Education

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28.11.25 Umgang mit Tod und Trauer – Schulpastoral des Bistums Würzburg im rp Seminar

12/01/2025

Wie reagiert man als (Religions-)Lehrkraft, wenn der Tod nicht nur als Thema, sondern als Realität in das Schulleben bricht? Um dieser Herausforderung begegnen zu können, bedarf es einer intensiven Beschäftigung mit den letzten Fragen sowie mit Methoden und Konzepten im Kontext von Tod und Trauer. Thorsten Kneuer und Helga Kiesel (Schulpastoral Bistum Würzburg) bereicherten mit ihrer Expertise die Reflexionen von Studierenden im Seminar von Prof. Dr. Johannes Heger.

Foto: privat

Die „letzten Fragen“ werden häufig in der Gesellschaft, aber auch der Religionspädagogik eher marginalisiert. Tatsächlich aber spielen sie im Leben und für eine umfassende (religiöse) Bildung eine bedeutsame Rolle. Ausgehend von dieser Spannung arbeitet Prof. Dr. Johannes Heger im WS 2025/2026 mit 20 angehenden (Religions-)Lehrkräften im Blockseminar „Hurra, die Welt geht unter!“ über Fragen der Eschatologiedidaktik (vgl. dazu auch hier)

Am zweiten Blockwochenende waren Thorsten Kneuer und Helga Kiesel von der Abteilung Schulpastoralim Bistum Würzburg zu Gast im Seminar. In drei Abschnitten („Wahrnehmen und Aushalten“; „Wege des Umgangs mi Trauer und Tod“; „Von der Trauer zur Hoffnung“) arbeiteten die Expert:innnen mit den Studierenden an zentralen Aspekten zum Umgang mit Tod und Trauer im schulischen Kontext. Die Studierenden waren beeindruckt von den Tipps: Dass es wichtig ist, einfach nur da zu sein und Trauer mit auszuhalten, war einer der bewegendsten Gedanken, welche an diesem intensiven Tag zur Sprache kamen.

Kooperationen wie diese führen vor Augen, wie wichtig das Zusammendenken von Theorie und Praxis für die Ausbildung von Religionslehrkräften sind. Der Lehrstuhl für Religionspädagogik ist daher dankbar für die intensive Zusammenarbeit mit der Schulpastoral des Bistums Würzburg.

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