Deutsch Intern
    Ostkirchliches Institut

    Das Östliche Christentum

    Schriftleitung:
    Christian Hannick, Thomas Németh und Rudolf Prokschi
    unter redaktioneller Mitarbeit von
    Carolina Lutzka und Hannelore Tretter

    Herausgeber:
    Ostkirchliches Institut an der Universität Würzburg
    (Gesellschaft für Ostkirchenforschung mbH)

    Verlag und Vertrieb:
    Echter Verlag GmbH, Dominikanerplatz 8, D-97070 Würzburg, Tel. (0931) 660 680, Telefax (0931) 660 68 23, E-Mail: info@echter.de, Internet: www.echter-verlag.de

    Die Zusendung von Manuskripten wird erbeten an folgende Post- oder E-Mail-Adresse: Ostkirchliches Institut, Steinbachtal 2a, D-97082 Würzburg
    E-Mail: clutzka@uni-wuerzburg.de


    Neuerscheinung: DAS CHRISTUSBILD

    Das Östliche Christentum, N.F., Band 62:

    Das Christusbild.
    Zu Herkunft und Entwicklung in Ost und West.

    Herausgegeben von
    Karlheinz Dietz, Christian Hannick, Carolina Lutzka, Elisabeth Maier
    Würzburg: Echter Verlag, 2016. 884 S., 88 Farbtafeln, zahlreich s/w-Abbildungen
    (= Das Östliche Christentum, Neue Folge, Band 62)
    ISBN 978-3-429-04199-1. 69,00 Euro (D)

    shop.echter-verlag.de/catalogsearch/result/

    "Der reich illustrierte Band bietet die Beiträge von Kongressen in Würzburg 2014 und Wien 2015 zum Thema „Christusbild“. Etwa drei Dutzend Experten – Exegeten des Alten und Neuen Testaments, Patristiker, Syrologen, Slavisten, Byzantinisten, Ikonenspezialisten, Historiker, Kunst-, Rechts-, Textil-, Liturgie- und Musikhistoriker – präsentieren ihre interkonfessionellen Forschungen, die zeitlich von der frühchristlichen Zeit ins 19. Jahrhundert, inhaltlich vom alttestamentlichen Bilderverbot zur Heilig-Antlitz-Verehrung der hl. Therese, von den Acheiropoietos-Ikonen (nicht von Menschenhand gemachten Bildern) Christi über das Turiner Grabtuch und die Veronica in Rom zum ‚Muschelseidentuch‘ von Manoppello reichen."

    Die Herausgeber:

    Prof. Dr. Karlheinz Dietz
    Prof. em. für Alte Geschichte an der Universität Würzburg,
    Ordentliches Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts

    Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Hannick
    Prof. em. für Slavische Philologie an der Universität Würzburg

    Carolina Lutzka, Dipl.-Theol., M.A.
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ostkirchlichen Institut
    an der Universität Würzburg

    Dr. phil., Mag. theol. Elisabeth Maier
    Präsidentin der Wiener Katholischen Akademie


    Das Östliche Christentum N.F. 60

    Johann Marte (Hg.)

    Herausforderung sichtbare Einheit

    Beiträge zu den Dokumenten des katholisch-orthodoxen Dialogs

    Würzburg: echter, 2014. 258 S., 1 Farbtafel, ISBN 978-3-429-04187-8. 30,00 Euro(D)

    In den vergangenen 30 Jahren wurden zwischen der Orthodoxen Kirche und der Katholischen Kirche eine Fülle von Dokumenten erarbeitet, die weitgehende Annähe­rung und weitreichende Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Kirchen festhalten konnten. Diese ermutigenden Zeugnisse ökumenischer Übereinkünfte, die letztlich auf die volle Kirchengemeinschaft zielen, lösten bisher nur eingeschränkt Resonanz aus und wurden außer in der universitären Theologie kaum beachtet. Die Rezeption auf der Ebene der Kirchenleitungen und vor allem in den konkreten Gemeinden stellt eine große Herausforderung für das Anliegen der Texte dar. Die Gründungs­versammlung der orthodox-katholischen Dialogkommission fand 1980 auf Patmos und Rhodos statt. Im September 2010 tagte sie zuletzt in Wien. Ein willkommener Anlaß, über die bisherigen Ergebnisse Bilanz zu ziehen und sie einem breiten Publikum näher zu bringen.


    Das Östliche Christentum N.F. 59

    Michael Bertram Altmaier

    Vergöttlichung bei Vladimir Solov'ev und Lev Tolstoj

    Ein Dialog, der nie geführt wurde

    Würzburg: echter, 2014. 336 S. ISBN 978-3-429-04186-1. 36,00 Euro(D)

    Der zunehmende soziale Wandel, das Wegbrechen traditioneller Überzeugungen und das Aufkommen neuer Weltbilder und Ideologien prägten das Russische Reich im 19. Jahrhundert. Der Religionsphilosoph Vladimir Sergeevič Solov’ёv (1853–1900) sucht in dieser Zeit ebenso wie der Schriftsteller und Religionsphilosoph Lev Nikolaevič Tolstoj (1828–1910) nach Antworten auf religiöse und gesellschaftliche Fragen. Beide Denker entdecken im Christentum die patristische und ostkirchliche Theosis-Hoff­nung neu und suchen sie für ihre Zeit fruchtbar zu machen. Beide tun das auf unterschiedliche Weise. Während Solov’ёv einen monistischen, alle menschlichen Er­kenntnisse in einer großen Kosmologie vereinenden Glauben favorisiert, sucht Tolstoj nach einer klaren rational-ethischen Weltanschauung ohne „mystische Beigaben“.
    Solov’ёv und Tolstoj waren nicht nur Zeitgenossen, sie kannten sich auch persönlich und standen miteinander in Kontakt. Das anfängliche gegenseitige Interesse wich jedoch im Laufe der Jahre einer immer stärkeren Abgrenzung voneinander. Zu einem fruchtbaren Diskurs über die Frage nach der Vergöttlichung des Menschen kam es nicht. Die vorliegende Arbeit rekonstruiert die Vergöttlichungsvorstellungen der beiden Denker, versucht Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten und möchte damit einen Dialog aufnehmen, der leider nie geführt wurde.


    Das Östliche Christentum N.F. 58

    Johann Marte (Hg.)
    DIE BRESTER UNION

    Forschungsresultate einer interkonfessionellen und internationalen Arbeitsgemeinschaft der Wiener Stiftung PRO ORIENTE
    Teil I: Vorgeschichte und Ereignisse der Jahre 1595/96

    Würzburg: Echter, 2010. 70 Seiten, kartoniert, 18,00 € (D)
    ISBN 978-3-429-04179-3


    Das Östliche Christentum N.F. 57

    Andriy Mykhaleyko
    „Per aspera ad astra“

    Der Einheitsgedanke im theologischen und pastoralen Werkvon Josyf Slipyj (1892–1984)
    Eine historische Untersuchung

    Würzburg: Augustinus bei Echter, 2009. 452 Seiten, kartoniert, 42,00 € (D)
    ISBN 978-3-429-04178-6


    NEUAUFLAGE

    Das Östliche Christentum
    Beiheft 1

    Coelestin Patock OSA
    Die Eparchien der Russischen Orthodoxen Kirche und die Reihenfolge ihrer Hierarchen in der Zeit von 1885-2005.

    Überarbeitete und aktualisierte Neuauflage. 
    Würzburg: Augustinus bei Echter, 2007. 270 Seiten, kartoniert, 36 €
    ISBN 978-3-7613-0196-8


    Geschichte der Reihe "Das Östliche Christentum"

    In der Reihe "Das Östliche Christentum" erscheinen seit 1936 regelmäßig Monographien, insbesondere Dissertationen, und Sammelbände.
    Bis 1941 erschienen 13 Hefte im Rita-Verlag und -Druckerei der Augustiner, Würzburg, herausgegeben von Georg Wunderle im Auftrage der "Arbeits-Gemeinschaft der Deutschen Augustinerordensprovinz zum Studium der Ostkirche".
    1947 wurde Das Östliche Christentum, Neue Folge im Augustinus-Verlag, Würzburg, begonnen. Zunächst erschienen 5 Neuauflagen von Vorkriegsbänden, mittlerweile  ist die Reihe auf fast 60 Bände angewachsen. Seit 2006 erscheint sie im Verlag Echter, Würzburg.
    Die Reihe wurde herausgegeben von 1953 (Bd. 10/11) bis 1996 (Bd. 45) von Hermenegild Biedermann OSA, 1997 (Bd. 46) von Ernst Chr. Suttner, Johannes Hofmann, Christian Hannick, 1999 (Bd. 47) - 2001 (Bd. 50) von Ernst Chr. Suttner, Johannes Hofmann, seit 2003 (Bd. 51) von Christian Hannick, Rudolf Prokschi, Ernst Chr. Suttner.
    Schriftleitung seit 2008: Christian Hannick, Thomas Mark Németh, Rudolf Prokschi
    unter Mitarbeit von Hannelore Tretter und Carolina Lutzka


    BISHER ERSCHIENENE BÄNDE

    der Reihe "Das Östliche Christentum", Neue Folge:

    Band 1
    Georg Wunderle
    Die religiöse Bedeutung der ostkirchlichen Studien
    3. Auflage 1950, 39 Seiten, kartoniert 1,50 Euro

    Band 2
    Georg Wunderle
    Zur Psychologie des hesychastischen Gebets
    2. Auflage 1947, 62 Seiten, vergriffen

    Band 3/4
    A. M. Ammann SJ
    Die Gottesschau im palamitischen Hesychasmus
    Ein Handbuch der spätbyzantinischen Mystik, eingeleitet und übersetzt
    5. Auflage 2002, 198 Seiten, kartoniert 23,- Euro
    ISBN - 3-7613-0140-5

    Band 5
    Georg WunderleUm die Seele der heiligen Ikonen
    Eine religionspsychologische Betrachtung
    3. Auflage 1947, 83 Seiten, vergriffen

    Band 6/7
    Philipp Hofmeister OSB
    Die heiligen Öle in der morgen- und abendländischen Kirche
    Eine kirchenrechtlich-liturgische Abhandlung
    1948, 242 Seiten, vergriffen

    Band 8
    Hermenegild M. Biedermann OSA
    Der eschatologische Zug in der ostkirchlichen Frömmigkeit
    1949, 26 Seiten, 1,- Euro

    Band 9
    Hermenegild M. Biedermann OSA
    Das Menschenbild bei Symeon dem Jüngeren, dem Theologen (949-1022)
    1949, 117 Seiten, 5,- Euro

    Band 10/11
    Igor Smolitsch
    Russisches Mönchtum. Entstehung, Entwicklung und Wesen (988-1917)
    1953, 556 Seiten, vergriffen.
    Nachdruck bei Adolf M. Hakkert, Calle Alfambra 26, Las Palmas de Gran Canaria, Spanien; 106,- sfr.

    Band 12
    Wilhelm de Vries SJ
    Der christliche Osten in Geschichte und Gegenwart
    1951, 263 Seiten, vergriffen
    Nachtrag: Zur neuesten Entwicklung der Ostkirchen
    1953, 20 Seiten, vergriffen

    Band 13
    A. M. Ammann SJ
    Untersuchungen zur Geschichte der kirchlichen Kulturund des religiösen Lebens bei den Ostslawen
    Band 1: Die ostslawische Kirche im jurisdiktionellen Verband der byzantinischenGroßkirche (988-1459)
    1955, 288 Seiten, kartoniert, 10 Euro
    ISBN 3-7613-0023-8

    Band 14
    Bernhard Plank OSA
    Katholizität und Sobornost' Ein Beitrag zum Verständis der Katholizität der Kirche bei den russischen Theologen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts
    1960, 150 Seiten, kartoniert 10 Euro
    ISBN 3-7613-0024-7

    Band 15
    Demosthenes Savramis (Hg.)
    Aus der Neugriechischen Theologie
    1961, 212 Seiten, kartoniert 21,50 Euro
    ISBN 3-7613-0025-5

    Band 16
    S. Tyskevic
    Die Einheit der Kirche und Byzanz
    Übersetzt und herausgegeben von Karl Liesner SJ
    1962, 112 Seiten, kartoniert 8,- Euro
    ISBN 3-7613-0073-5

    Band 17
    Evangelos G. Konstantinou
    Die Tugendlehre Gregors von Nyssa im Verhältnis zu der Antik-Philosophischen und Jüdisch-Christlichen Tradition
    1966, 188 Seiten, kartoniert 23,- Euro
    ISBN 3-7613-0072-7

    Band 18
    Placid Podipara CMI
    Die Thomas-Christen
    1966, 201 Seiten, kartoniert 23,50 Euro
    ISBN 3-7613-0071-9

    Band 19
    John Navakatesh Thomas
    Die Syrisch-Orthodoxe Kirche der Südindischen Thomas-ChristenGeschichte - Kirchenverfassung - Lehre
    1967, 240 Seiten, vergriffen

    Band 20
    Ernst Christoph Suttner
    Offenbarung, Gnade und Kirche bei A. S. Chomiakov
    1967, 200 Seiten, kartoniert 15,- Euro
    ISBN 3-7613-0026-3

    Band 21
    Jürgen Kuhlmann
    Die Taten des einfachen GottesEine römisch-katholische Stellungnahme zum Palamismus
    1968, 135 Seiten, kartoniert 10,- Euro
    ISBN 3-7613-0027-1

    Band 22
    Antonín Salajka
    Konstantin-Kyrill aus Thessalonike
    1969, 228 Seiten, kartoniert 25,50 Euro
    ISBN 3-7613-0028-X

    Band 23
    Hans-Joachim Härtel
    Byzantinisches Erbe und Orthodoxie bei Feofan Prokopovic
    1970, 244 Seiten, kartoniert 31,50 Euro
    ISBN 3-7613-0029-8

    Band 24
    Franz Jockwig
    Der Weg der Laien auf das Landeskonzil der Russischen Orthodoxen Kirche, Moskau 1917/18
    Werden und Verwirklichung einer demokratischen Idee in der Russischen Kirche
    1971, 224 Seiten, kartoniert 24,- Euro
    ISBN 3-7613-0030-1

    Band 25
    Ernst Christoph Suttner - Coelestin Patock OSA (Hrsg.)
    Wegzeichen
    Festgabe zum 60 Geburtstag von Prof. Dr. Hermenegild M. Biedermann OSA
    1971, 518 Seiten, vergriffen

    Band 26
    Georg Vavanikunnel
    Die eucharistische Katechese derAnaphora der Apostel Mar Addai und Mar Mari in der Syro-Malabarischen Kirche gestern und heute
    1976, 200 Seiten, kartoniert 13,- Euro
    ISBN 3-7613-0106-5

    Band 27
    Lucian Lamza
    Patriarch Germanos 1. von Konstantinapel (715 - 730)
    Versuch einer endgültigen chronologischen Fixierung des Lebens und Wirkens des Patriarchen. Mit dem griechisch-deutschen Text der Vita Germani
    1975, 283 Seiten, vergriffen

    Band 28
    Rupert Gläser
    Die Frage nach Gott in der Philosophie S.L. Franks
    1975, 182 Seiten, kartoniert 17,50 Euro
    ISBN 3-7613-0099-9

    Band 29
    Rudolf Grulich
    Die unierte Kirche in Mazedonien (1856-1919)
    Vergriffen

    Band 30
    Erwin Immekus SAC
    Die russisch-orthodoxe Landpfarrei zu Beginn des XX. Jahrhunderts nach den Gutachten der Diözesanbischöfe
    1978, 300 Seiten, kartoniert 25,50 Euro
    ISBN 3-7613-0117-0

    Band 31
    Peter Plank
    Die Eucharistieversammlung als KircheZur Entstehung und Entfaltung der eucharistischen Ekklesiologie Nikolaj Afanas'evs (1893-1966)
    1980, 2. Auflage 2000, 268 Seiten, kartoniert 23,- Euro
    ISBN 3-7613-0119-7

    Band 32
    Francis Chirayath
    Taufliturgie des Syro-Malabarischen Ritus
    Eine geschichtliche Untersuchung des Taufritus in der Syro-Malabarischen Kirche mit einem Vorschlag zur Indisierung der Kindertaufe
    1981, 208 Seiten
    vergriffen

    Band 33
    Rudolf Armstark
    Die UkrainischeAutokephale Orthodoxe Kirche
    Erinnerungen des Metropoliten Vasyl' Lypkivs'kij
    1982, 236 Seiten
    vergriffen

    Band 34
    Helga Anschütz
    Die syrischen Christen vom Tur 'Abdin
    Eine altchristliche Bevölkerungsgruppe zwischen Beharrung, Staguation und Auflösung
    1984, 268 Seiten, Bilder, 11 Karten
    vergriffen

    Band 35
    Ferdinand R. Gahbauer OSB
    Das anthropologische Modell
    Ein Beitrag zur Christologie der frühen Kirche bis Chalkedon
    1984, 508 Seiten
    vergriffen

    Band 36
    Michael Silberer OSC
    Die Trinitatslehre im Werk von Pavel A. Florenskij
    Versuch einer systematischen Darstellung in Begegnung mit Thamas von Aquin
    1984, 2. Auflage 2000, 347 Seiten, kartoniert 22,50 Euro
    ISBN 3-7613-0137-5

    Band 37
    Andreas Michael Wittig
    Die orthodoxe Kirche in Griechenland
    Ihre Beziehung zum Staat gemäß der Theorie und der Entwicklung von 1821-1977
    1987, 191 Seiten, 2 Karten, kartoniert 24,50 Euro
    ISBN 3-7613-0150-2

    Band 38
    I.B. Sirota
    Die Ikonographie der Gottesmutter in der Russisch Orthodoxen Kirche
    Versuch einer Systematisierung
    1992, 315 Seiten, Großformat, Halbleinen, 155 Abb., davon 89 Farbabbildungen von Marienikonen, 50,- Euro
    ISBN 3-7613-0168-5

    Band 39
    Léon Tretjakewitsch
    Bishop Michel d 'Herbigny SJ and Russia
    A Pre-Ecumenical Approach to Christian Unity
    1990, VIII, 325 Seiten, kartoniert, 44 Euro
    ISBN 3-7613-0162-6

    Band 40
    Hans Georg Thümmel
    Bilderlehre und Bilderstreit
    Arbeiten zur Auseinandersetzung über die Ikone und ihre Begründung vornehmlich im 8. und 9. Jahrhundert
    1991, 186 Seiten, kartoniert 43,- Euro
    ISBN 3-7613-0164-2

    Band 41
    Thomas Bremer
    Ekklesiale Struktur und Ekklesiologie in der Serbischen Kirche im19. und 20. Jahrhundert
    1992, 293 Seiten, kartoniert, 57,50 Euro
    ISBN 3-7613-0169-3

    Band 42
    Jure Zecevic Bozic OCD
    Die Autokephalieerklärung der Makedonischen Orthodoxen Kirche
    1994, 400 Seiten, 2 Rasterbilder und 2 Seiten Karten, kartoniert, 41,- Euro
    ISBN 3-7613-0177-4

    Band 43
    Eva Maria Synek
    Heilige Frauen der frühen Christenheit
    Zu den Frauenbildern in hagiographischen Texten des christlichen Ostens
    1995, 240 Seiten, kartoniert, 26,50 Euro
    ISBN 3-7613-0178-2

    Band 44
    Rudolf Prokschi
    Ein Aufbruch bei den Nonnen in der Serbischen Orthodoxen Kircheim 20. Jahrhundert
    1996, 243 Seiten, kartoniert, 33,- Euro
    ISBN 3-7613-0181-2

    Band 45
    Maria-Helene Gamillscheg
    Die Kontroverse um das Filioque
    Möglichkeiten einer Problemlösung auf Grund der Forschungen und Gespräche der letzten hundert Jahre
    1996, 229 Seiten, kartoniert, 29,50 Euro
    ISBN 3-7613-0183-9

    Band 46
    Ernst Christoph Suttner
    Kirche und Nationen
    Beiträge zur Frage nach dem Verhältnis der Kirche zu den Völkern und der Völker zur Religion
    1997, 642 (in zwei Bänden), kartoniert, 20,50 Euro
    ISBN 3-7613-0185-5

    Band 47
    Dietmar Schon OP
    Der Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium und das authentische Recht im christlichen Orient
    Eine Untersuchung zur Tradition des Kirchenrechts in sechs katholischen Ostkirchen
    1999, 458 Seiten, kartoniert, 28,- Euro
    ISBN 3-7613-0193-6

    Band 48
    Ernst Christoph Suttner
    Die Christenheit aus Ost und West auf der Suche nach dem sichtbaren Ausdruck für ihre Einheit
    1999, 302 Seiten, kartoniert, 14,50 Euro
    ISBN 3-7613-0191-X

    Band 49
    Coelestin Patock
    Lexikon russischer Erneuerer-Hierarchen
    Zusammengestellt von Metropolit Manuil (Lemeševskij)
    Ins Deutsche übersetzt und herausgegeben von Coelestin Patock OSA
    2000, 252 Seiten, kartoniert, 23,- Euro
    ISBN 3-7613-0194-4

    Band 50
    Viktor Byckov
    2000 Jahre Philosophie der Kunst im christlichen Osten, Alte Kirche, Byzanz, Rußland
    Aufsatzsammlung
    2001, 447 Seiten, kartoniert, 28,- Euro
    ISBN 3-7613-0200-2

    Band 51
    Heinrich Bernhard Kraienhorst
    Buß- und Beichtordnungen byzantinischer Euchologien in ihrer Entwicklung zwischen Osten und Westen
    2001, 586 Seiten, kartoniert, 44,50 Euro
    ISBN 3-7613-0203-7

    Band 52
    Vladimir Khoulap
    Coniugalia Festa.
    Eine Untersuchung zu Liturgie und Theologie der christlichen Eheschließungsfeier in der römisch-katholischen und der byzantinisch-orthodoxen Kirche mit besonderer Berücksichtigung der byzantinischen Theologie
    2003, 310 Seiten, kartoniert, 22, Euro
    ISBN 3-7613-0204-5

    Band 53
    Ernst Christoph Suttner
    Neuere Aufsätze zu Theologie, Geschichte und Spiritualität des christlichen Ostens
    Hg. v. Wolfgang Nikolaus Rappert
    2003, 869 Seiten, kartoniert, 44,50 Euro
    ISBN 3-7613-0208-8

    Band 54
    Johann Marte (Hrsg.)
    Internationales Forschungsgespräch der Stifung PRO ORIENTE zur Brester Union
    Erstes Treffen: 18.-24. Juni 2002
    2004, 264 Seiten, kartoniert, 42,50 Euro
    ISBN 3-7613-0203-7

    Band 55
    Florian Schuppe
    Die pastorale Herausforderung
    Orthodoxes Leben zwischen Akribeia und Oikonomia
    Theologische Grundlagen, Praxis und ökumenische Perspektiven
    2006, 676 Seiten, kartoniert
    ISBN 3-7613-0211-8

    Band 56
    Johann Marte (Hrsg.)
    Internationales Forschungsgespräch der Stifung PRO ORIENTE zur Brester Union
    Zweites Treffen: 2.-8. Juli 2004
    2005, 171 Seiten, kartoniert
    ISBN 3-7613-0212-6

    Band 57
    Andriy Mykhaleyko
    „Per aspera ad astra“. Der Einheitsgedanke im theologischen und pastoralen
    Werk von Josyf Slipyj (1892-1984). Eine historische Untersuchung.
    2009. 452 S. kartoniert. 42,- Euro. ISBN 978-3-429-04178-6

    Band 58   
    Johann Marte, Erzb. Jeremiasz (Anchimiuk), O. Turij, E. Ch. Suttner (Hg.)
    Die Brester Union. Forschungsresultate einer interkonfessionellen und
    internationalen Arbeitsgemeinschaft der Wiener Stiftung PRO ORIENTE.
    2010, 70 Seiten, kartoniert, 18,00 Euro, ISBN 978-3-429-04179-3

    Band 59  
    Michael Bertram Altmaier
    Vergöttlichung bei Vladimir Solov’ëv und Lev Tolstoj.
    Ein Dialog, der nie geführt wurde.
    2014, 336 Seiten, kartoniert. 36,- Euro, ISBN 978-3-429-04186-1

    Band 60          
    Johann Marte (Hg.)
    Herausforderung sichtbare Einheit. Beiträge zu den Dokumenten des
    katholisch-orthodoxen Dialogs.
    2014, 258 Seiten, kartoniert. 30,- Euro, ISBN 978-3-429-04187-8

     

    Beihefte zur Reihe „Das Östliche Christentum“
    Band 1
    Coelestin Patock
    Die Eparchien der Russischen Orthodoxen Kirche und die Reihenfolge ihrer Hierarchen in der Zeit von 1885-2000
    2000, 221 Seiten, kartoniert
    ISBN - 3-7613-0196-0
    Überarbeitete und aktualisierte Neuauflage
    2007, 270 Seiten, kartoniert, 36 Euro
    ISBN 978-3-7613-0196-8 


    Buchanzeigen:



    Das östliche Christentum, N.F. Band 31

    Peter Plank

    Die Eucharistieversammlung als KircheZur Entstehung und Entfaltung der eucharistischen Ekklesiologie Nikolaj Afanas'evs (1893-1966)

    1980, 2. Auflage 2000, 268 Seiten, kartoniert, 23,- Euro ISBN 3-7613-0119-7

    Die Untersuchung gehört unstreitig zu den wichtigsten theologischen Veröffentlichungen der letzten Jahre. Das liegt zunächst einmal an ihrem Gegenstand, dann aber auch an den beachtlichen Verdiensten, die sich der Verfasser um die genaue Erhebung und weitere Erhellung desselben erworben hat. Mit seiner Konzeption einer eucharistischen Ekklesiologie hat N. Afanas'ev der christlichen Theologie unserer Tage ein einzigartiges Angebot zur Erneuerung unterbreitet. Sie beruht auf den unausweichlichen Folgerungen aus einer Ernstnahme des inneren Zusammenhangs zwischen Aussagen des Apostels Paulus, in denen er einerseits das eucharistische Brot und andererseits die christliche Gemeinde als Leib Christi bezeichnet ... (Peter Hauptmann in: "Kirche im Osten")


    Das östliche Christentum, N.F. Band 36

    Michael Silberer OSC

    Die Trinitätsidee im Werk von Pavel A. Florenskij 1882-1937)Versuch einer systematischen Darstellung in Begegnung mit Thomas von Aquin

    1984, 2. Auflage 2000, 303 Seiten, kartoniert, 22,50 EuroISBN 3-7613-0137-5

    Die Monographie ... erweckt Interesse durch den feinsinnigen Vergleich zweier Namen, die uns mit einem bedeutenden Komplex religionsphilosophischer, ökumenischer und kulturhistorischer Probleme konfrontieren ... beide stehen als Symbole für zwei Grundrichtungen religiösen Denkens katholisch-westlicher und orthodox-östlicher Provenienz. Beide ... erscheinen in ihrer Grundidee als komplementär verbunden im Denken von der Heiligen Dreifaltigkeit ... (Erzpriester Prof.Dr. Vladimir Ivanov in: "Stimme der Orthodoxie").

    Das Buch gibt eine gründliche und hinsichtlich seiner Pionierleistung im deutschen Sprachgebiet verdienstvolle Einführung in Florenskijs Denken ... (Urs von Arx, in: "Internationale Kirchliche Zeitschrift")


    Das östliche Christentum, N.F., Band 42

    Jure Zecevic Bozic OCD

    Die Autokephalieerklärung der Makedonischen Orthodoxen Kirche

    1994, 396 Seiten, kartoniert, 41,- Euro

    Die vorliegende Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde an der Universität Wien wurde von dem Karmeliten J. Zecevic Bozic verfaßt, der mittlerweise in der Seelsorge in Kroatien arbeitet. Sie will die Ereignisse um die makedonische Autokephalieerklärung näher beleuchten und die theologischen wie auch politischen Gründe für diesen Anspruch darlegen, ebenso aber auch diejenigen der Ablehnung seitens der Serbischen Orthodoxen Kirche. Dabei werden auch ekklesiologische und kanonische Fragen, die mit der Entstehung einer autokephalen Kirche zusammenhängen, untersucht.

    Fast ebenso umfangreich wie die Dissertation ist darum der beigefügte Dokumentationsteil, in dem der Vf. die wichtigsten (24) Schriftstücke und Dokumente in deutscher Übersetzung bringt, darunter auch die Verfassung der Makedonischen Orthodoxen Kirche. Einige Photos und eine Landkarte von Makedonien sind beigegeben.


    Das östliche Christentum, N.F. Band 43

    Eva Maria Synek

    Heilige Frauen der frühen Christenheit
    Zu den Frauenbildern in hagiographischen Texten des christlichen Ostens

    1994, 240 Seiten, kartoniert, 26,50 Euro

    Eva Maria Synek untersucht in ihrer an der Universität Wien als Dissertation approbierten Arbeit die narrative Erinnerung an Frauen der frühen Christenheit in der hagiographischen Rezeption der Kirchen des Ostens: Die heilige Maria von Magdala eröffnet den Reigen, gefolgt von der Apostolin Nino (die Heilige der georgischen Kirche schlechthin) sowie Hripsime, mit deren Martyrium die armenische Kirche die offizielle Einführung des Christentums in Armenien verknüpft. Makrina, die viel zu wenig bekannte Schwester von Basileios d.Gr. und Gregorios von Nyssa, ist genauso wie ihre Konstantinopeler Zeitgenossin, die Diakonin Olympias, eine auch historisch bestens bezeugte Frau - um so spannender gestaltet sich die Frage, was die Rezeptionsgeschichte aus den historischen Persönlichkeiten machte. Schließlich kommt die der koptischen Tradition entnommene Märtyrerin Sara zur Sprache, deren Vita sich bei genauerem Hinsehen als regelrechte Apologie für die (in den altorientalischen Kirchen bis heute nicht ohne weiteres anerkannte) Taufspendung durch Laien - genauer gesagt: durch eine Frau - entpuppt.


    Das östliche Christentum, N.F. Band 44

    Rudolf Prokschi

    Ein neuer Aufbruch bei den Nonnen in der Serbischen Orthodoxen Kirche im 20. Jahrhundert

    1996, 243 Seiten, kartoniert, 33,- Euro

    Die Arbeit wurde am Institut für Patrologie und Ostkirchenkunde der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien bereits 1988 als Dissertation eingereicht und approbiert.

    Das Anliegen dieser Untersuchung ist vor allem, die dem westlichen Leser oft fremd an­mutende tiefe Spiritualität der orthodoxen Nonnen systematisch zu erschließen und die da­raus resultierenden inneren und äußeren "Früchte" gebührend herauszustellen. Da für das serbische Nonnentum und seinen überraschenden Aufschwung in der Zwischenkriegszeit nur ganz wenige schriftliche Abhandlungen in Form von Aufsätzen in Festschriften vorlagen, mußte vieles Material vor Ort erkundet und erfragt werden, wodurch die Arbeit sicher an Aktualität und Lebendigkeit gewann. Gewiß könnte diese Arbeit für viele Christen der abendländischen Tradition und besonders für so manche westliche Ordensgemeinschaft eine echte Bereicherung darstellen und auch einen ökumenischen Beitrag zur besseren Verständigung zwischen Ost- und Westkirche leisten.


    Das östliche Christentum, N.F. Band 45

    Maria-Helene Gamillscheg

    Die Kontroverse um das Filioque Möglichkeiten einer Problemlösung auf Grund der Forschungen und Gespräche der letzten hundert Jahre

    Möglichkeiten einer Problemlösung auf Grund der Forschungen und Gespräche der letzten hundert Jahre

    1996, 229 Seiten, kartoniert, 29,50 Euro

    Die bereits 1989 als Dissertation eingereichte und approbierte Arbeit wurde am Institut für Patrologie und Ostkirchenkunde der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien verfaßt, um für die Gespräche in der orthodox-katholischen Dialogkommission als Argumentationshilfe dienen zu können.
    Es ist daher vorrangiges Anliegen dieser Untersuchung, die Forschungen und Gesprä­che der letzten hundert Jahre zur Filioque-Problematik zu sammeln, zu sichten, miteinander in Beziehung zu bringen - Gemeinsames und Unterschiedliches, Wiederholtes und Neues herauszuarbeiten, um ein abermaliges Beginnen beim Nullpunkt verhindern zu helfen.
    Diesem Anliegen sind die Kapitel 3-6 gewidmet, in denen die Gespräche und begleitenden Forschungen nach den Möglichkeiten der Quellenlage zusammengestellt sind.
    Eingeleitet wird dieser Hauptteil von einem knappen historischen Überblick zur Filioque-Frage (Kapitel 1) und einer Beschreibung der Problematik der Filioque-Diskussion (Kapitel 2). Sie ist einerseits in der Schwierigkeit begründet, über innertrinitarische Vor­gänge zu reden, aber auch in unterschiedlichen theologischen Ansätzen, und führt bis zur Feststellung, daß der Ausdruck "Filioque" aus verschiedenen Gründen gar nicht verwendet werden sollte.
    Das 7. Kapitel stellt die Frage der Notwendigkeit einer gemeinsamen Formulierung des Glaubensbekenntnisses und bietet dazu verschiedene Denkvarianten an.
    Die Arbeit schließt mit einem hoffnungsvollen Ausblick auf Möglichkeiten, im Dialog zwischen orthodoxen Kirchen und katholischer Kirche weiterzukommen.
    In den Jahren seither ist die Arbeit der Dialogkommission ins Stocken geraten. Es scheint aber nun – nach neuesten Berichten – die Notwendigkeit offizieller theologischer Gespräche allen Seiten wieder ein größeres Anliegen zu werden, wodurch auch die Untersuchungen des vorliegenden Bandes weiter an Aktualität gewinnen.


    Das östliche Christentum, N.F. Band 46

    Ernst Christoph Suttner

    Kirche und Nationen Beiträge zur Frage nach dem Verhältnis der Kirche zu den Völkern und der Völker zur Religion

    1997, 642 Seiten, kartoniert, 20,50 Euro

    Die 40 Aufsätze der Sammlung kreisen in ekklesiologischer, historischer und soziologischer Hinsicht um das Thema von der Inkulturation der Kirche in die Völker und um den Beitrag der Religion zum Entstehen und Bewahren der Nationen in der Welt des Mittelalters, in den multiethnischen und multikonfessionellen Reichen der Osmanen und der Habsburger, in Polen-Litauen und Rußland und in den Nationalstaaten und Volksdemokratien unseres Jahrhunderts. Sie haben ihren Schwerpunkt in Mittel-, Ost- und Südosteuropa, beziehen aber auch die Levante und den übrigen Orient mit ein.
    Die Untersuchungen gelten mit Vorzug den historischen Wurzeln aktueller Probleme, die gegenwärtig in ökumenischen Gesprächen und bei der Friedenssicherung dringlich einer Lösung bedürfen. Sie lenken die Aufmerksamkeit auf Aspekte dieser Probleme, die noch zu wenig bekannt sind, aber nicht unbeachtet bleiben dürfen, wenn das Streben nach Aussöhnung Erfolg haben soll.
    Die Aufsätze sind im Lauf von zweieinhalb Jahrzehnten durch Mitarbeit des Verfassers bei Studientagungen und Kongressen, im Rahmen seiner akademischen Lehrtätigkeit bzw. für themenbezogene Sammelwerke entstanden und wurden für die Wiederveröffentlichung aufeinander abgestimmt.
    Der Verfasser ist Professor für Patrologie und Ostkirchenkunde an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien und Dozent an den neu begründeten katholischen und orthodoxen theologischen Lehranstalten in Moskau und St. Petersburg.


    Das östliche Christentum, N.F. Band 47

    Dietmar Schon OP

    Der Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium und das authentische Recht im christlichen Orient
    Eine Untersuchung zur Tradition des Kirchenrechts in sechs katholischen Ostkirchen

    1999, 458 Seiten, kartoniert 28.- Euro

    Das II. Vatikanische Konzil trug den katholischen Ostkirchen auf, ihre Traditionen zu bewahren oder wiederherzustellen, insbesondere im Bereich des kanonischen Rechts. Danach wäre eine Rechtsreform zu erwarten gewesen, die die Vielfalt der bestehenden Überlieferungen widerspiegelt; mit dem Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium (CCEO) wurde jedoch eine allen katholischen Ostkirchen gemeinsame Rechtskodifikation erarbeitet. Die traditionsübergreifende Einheitlichkeit des CCEO wurde mit der Existenz einer gemeinsamen Rechtsbasis aller katholischen Ostkirchen begründet, die auf einer Gruppe sehr alter Kanones beruhen soll. In Kapitel I ist der Verlauf des Kodifikationsverfahrens zusammengefaßt. Kapitel II handelt von den Aussagen über die Existenz einer gemeinsamen Rechtsbasis aller katholischen Ostkirchen und vergleicht sie mit den Grundlinien einer im Umfeld des I. Vatikanischen Konzils geplanten Reform. In den folgenden Kapiteln wird die gesamte authentische Rechtstradition von sechs Ostkirchen in den Blick genommen (Melkiten, Maroniten, Westsyrer, Ostsyrer, Armenier und Kopten). Ein Vergleich beweist: Eine gemeinsame Rechtsbasis dieser Kirchen hat nie existiert, weder in den Jahrhunderten ihrer kirchlichen Autonomie, noch in der Zeit der Union mit der Lateinischen Kirche. Vielmehr wurde nach dem Konzil von Trient durch römische Initiative sukzessiv eine Quasi-Rechtsgemeinsamkeit der katholischen Ostkirchen geschaffen, die von lateinischen Rechtsvorstellungen geprägt ist. Diese nachtridentinische Kurialpraxis behielt ihre Bedeutung bis in das Kodifikationsverfahren zum CCEO; die Grundsätze des II. Vatikanischen Konzils haben diese Entwicklung nicht nachhaltig beeinflussen können. Vor allem wurden die konziliaren Vorgaben zur Autonomie, Gleichheit aller katholischen Kirchen sowie zur Bedeutung der Vielfalt an Rechtsüberlieferungen nur unzureichend umgesetzt.


    Das östliche Christentum, N.F. Band 48

    Ernst Christoph Suttner

    Die Christenheit aus Ost und West auf der Suche nach dem sichtbaren Ausdruck für ihre Einheit

    1999, 302 Seiten, kartoniert, 14,50 Euro

    Fehlentwicklungen, zu denen es wegen theologischer und wegen nichttheologischer Gründe kam, führten in der Kirche von jeher zu Schismen. Schon im Neuen Testament haben bestimmte Spaltungstendenzen ihre Spuren hin­terlassen. Gemäß Christi Einheitsauftrag an die Seinen war es dringliche Pflicht für die Kirche, bei Abspaltungen um Aussöhnung besorgt zu sein. Die Kirchengeschichte kennt zahlreiche Vorgänge, die diesem Ziel dienen sollten. Leider erbringt aber der nüchterne Blick auf ihre Abläufe, daß es nicht selten bei der Suche nach Aussöhnung – ebenfalls wegen theologischer und wegen nichttheologischer Gründe – zu weiteren Fehlentwicklungen kam, die bedauerlicherweise zwischen den beteiligten Kirchen die Spannungen manchmal sogar noch wesentlich vermehrten.
    Die vorliegende Untersuchung geht den Bemühungen um Aussöhnung nach, die zwischen der Christenheit in Ost und West seit der Zeit der älte­sten ökumenischen Konzilien bis in die jüngste Gegenwart unternommen wurden. Sie sucht nach den theologischen und nichttheologischen Faktoren, die den Ablauf der Vorgänge bestimmten und teils positive, teils negative, teils heftig umstrittene Resultate verursachten. Sie ist bestrebt, diese Faktoren jeweils im Kontext der zeitgenössischen kirchlichen, politischen und allgemein-soziologischen Ideenwelt zu analysieren. In der Hoffnung, daß ein solcher historisch-kritischer Zugang bei den Nachkommen viele Mißverständnisse beseitigen und zwischen ihnen trotz der noch nicht behobenen Schismen die wechselseitige Aufgeschlossenheit fördern kann, gilt die Aufmerksamkeit besonders jenen Vorgängen, die in den ökumenischen Gesprächen und in der Historiographie der Gegenwart stark umstritten sind. Insbesondere wird die Frage aufgeworfen, wann und wo es zu jenem Uniatismus kam, auf den in der augenblicklichen Phase des orthodox-katholischen theologischen Dialogs die orthodoxen Partner als auf ihr schwerstes Gravamen verweisen, und der unter ausdrücklichem Verweis auf eine genaue Definition von beiden Seiten verworfen wurde, weil er mit der ekklesiologischen Tradition der Kirche unvereinbar ist. 


    Das östliche Christentum, N.F. Band 49

    Lexikon russischer Erneuerer-Hierarchen

    Zusammengestellt von Metropolit Manuil (Lemesevskij)Ins Deutsche übersetzt und herausgegeben von Coelestin Patock OSA

    2000, 252 Seiten, kartoniert, 23,- Euro

    Schon beim Landeskonzil der Russischen Orthodoxen Kirche von 1917/18 trat eine Gruppe von Geistlichen für eine radikale Erneuerung der Kirche in Liturgie, Kirchenrecht und Sozialethik ein. Die Liturgie sollte in moderner Sprache gefeiert, verheiratete Priester zu Bischöfen geweiht werden können u.a.m. Vom sowjetischen Staat unterstützt, gelang es diesen Erneuerern trügerischerweise für kurze Zeit die Kirchenleitung zu übernehmen und auf ihrem Konzil (1923) Patriarch Tichon abzusetzen. Angesichts der Verfolgung der Patriarchatskirche wurden die Erneuerer zur einer tödlichen Bedrohung für sie, ihrer Einheit und Existenz. Zählten sie doch Anfang 1925 160 Hierarchen in 92 Diözesen mit 10 000 Kirchen!
    Metropolit Manuil (1884-1968), der bereits ein sechsbändiges Lexikon der russischen Hierarchen von 1893-1965 verfaßt hat, stellte auch die Viten der Erneuerer-Hierarchen zusammen, die hier in deutscher Übersetzung publiziert werden. Angesehene, aber irregeleitete Bischöfe des Moskauer Patriarchats, oft gezwungen, befanden sich darunter, ebenso Verheiratete sowie für das Bischofsamt unfähige Karrieristen, die dann kläglich scheiterten. Viele kehrten nach Entlassung des verhafteten Patriarchen im Juni 1923 zur Patriarchatskirche zurück; nach der Konsolidierung des Patriarchats 1946 verschwanden die Erneuerer ganz von der Bildfläche.
    Das Buch ist ein erschütterndes Zeugnis von der Not der verfolgten Russischen Orthodoxen Kirche und ihrer Bischöfe; es läßt aber auch die Furcht der heutigen russischen Kirche vor jeder Erneuerung besser verstehen.


    Das östliche Christentum, N.F. Band 55

    Florian Schuppe

    Die pastorale Herausforderung - Orthodoxes Leben zwischen Akribeia und Oikonomia

    Theologische Grundlagen, Praxis und ökumenische Perspektiven
    2006, 676 Seiten, kartoniert
    ISBN 3-7613-0211-8

    Orthodoxie – das lässt in vielen Köpfen Bilder einer von uralten und strengbewahrten Traditionen geprägten Kirche entstehen. Leicht gerät dabei jedoch die faszinierende Offenheit dieser Kirche für die seel­sorge­rischen Herausforderungen im Hier und Jetzt aus dem Blick. Dabei ist gerade die Balance zwischen der Bewahrung des von der Tradition An­vertrauten und dem Blick auf das dem konkreten Menschen gerade Ange­messene charakteristisch für die Orthodoxie. Dieser charakteristi­schen Abwägung zwischen Tradition und seelsorgerischer Heraus­forde­rung soll deshalb anhand der in der orthodoxen Tradition verwen­deten Begriffe Akribeia (strenge Bewahrung der Tradition) und Oiko­nomia (seelsor­gerliche Nachahmung der Barm­herzigkeit Gottes) nachge­forscht werden. Aus nichtorthodoxer Perspektive soll dabei im Blick auf die theologischen Fundamente, seelsorgerliche Praxis und ökumenische Perspektiven des Gegenübers von Akribeia und Oikonomia versucht wer­den einem charak­teristischen Merkmal orthodoxen Denkens näher zu kommen. Auf diesem Weg soll Fragen geklärt werden, wie: Wandte in der Tat schon Christus und in seiner Folge die Apostel und Väter die Oiko­nomia in ihrem Han­deln an und was bedeutet dies für die heutige ortho­doxe Pastoral? Wie ist es möglich, dass die Orthodoxie gleichzeitig vehe­ment gemäß der Akri­beia die ewige Dauer jeder Ehe betont, bei deren Scheitern aber gemäß der Oikonomia eine zweite Eheschließung zulassen kann? Was bedeutet es, wenn konservative orthodoxe Kreise betonen, mit den anderen Konfessionen sei gemeinsames Beten höchstens gemäß der Oikonomia möglich? Ziel all dieses Fragens und Forschens soll dabei stets der Versuch sein ein vertieftes Verständnis der Orthodoxie zu ermöglichen.

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