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Deutsch Intern
    Lehrstuhl für Kirchenrecht

    Sommersemester 2021

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    Vorlesung: 2- std., Dienstag 10-12 Uhr, HS 317, Neue Universität (Sanderring 2)

    Hinweis: Durchführung als 2-std. Veranstaltung in der zweiten Semesterhälfte (8.6.-13.7.2021).

    Die Lehrveranstaltung beschäftigt sich mit dem Recht des Weihesakraments sowie mit den kodikarischen Regelungen zum Dienst der Kleriker.

    Leistungsnachweis: Die Leistungsnachweise richten sich nach den Studienordnungen der jeweiligen Studiengänge. Studierende im Magister Theologiae 2015 absolvieren die Modulprüfung im Modul 01-M22 (Vertiefung im Bereich des Kirchenrechts) in Verbindung mit der Vorlesung „Die rechtliche Ordnung der Sakramente und Sakramentalien“ und der Vorlesung zum kirchlichen Eherecht (WS).

    Literatur: Hinweise zur Literatur werden in der Lehrveranstaltung gegeben.

    Zielgruppe: Mag, BA, MA, LA FB, GWS, HaF

    Hinweis: Mit der Anmeldung zur Veranstaltung in WueStudy erfolgt auch die Einschreibung in den dazugehörigen WueCampus-Kursraum.

    Vorlesung: 2-std., Montag 14-16 Uhr, HS 317, Neue Universität (Sanderring 2)

    Die Kirche ist verfasst als die Gemeinschaft der Gläubigen und zugleich als hierarchische Gemeinschaft. Das kirchliche Verfassungsrecht reflektiert beide grundlegenden Gegebenheiten der Kirche und beginnt – erstaunlicherweise – nicht mit dem Papst, sondern mit den Gläubigen und ihrer aktiven Teilhabe an der Sendung der Kirche. Aufbauend darauf werden die drei Verfassungsebenen der lateinischen Kirche vorgestellt: Die Gesamtkirche, die Teilkirche und die Pfarrei.

    Im Kontext des kirchlichen Verfassungsrechts stellen sich wichtige Fragen: Sind die Gläubigen aktive Subjekte in der Kirche oder Objekte der Seelsorge? Wie kann das Verhältnis zwischen „Hauptamtlichen“ und „Ehrenamtlichen“ in einer Pfarrei beschrieben werden? Warum kann nur ein Priester eine Pfarrei leiten? Welche Aufgaben hat ein Diözesanbischof? Wer ist Träger höchster Autorität in der Kirche? Und in welchem Verhältnis stehen Teilkirchen und Gesamtkirche zueinander?

    Daneben soll auch Raum sein, um eigene Fragen der Studierenden oder aktuelle Fragen anzusprechen.

    Leistungsnachweis: Die Leistungsnachweise richten sich nach den Studienordnungen der jeweiligen Studiengänge.

    Literatur: Hinweise zur Literatur werden in der Lehrveranstaltung gegeben.

    Zielgruppe: Mag, BA, MA, LA FB, ‚ GWS, HaF

    Studierende, die diese Veranstaltung im Rahmen eines Kombinations-moduls (VL -und Übung bzw. Seminar) besuchen möchten, können diese Vorlesung insbesondere mit der Lehrveranstaltung „Seminar Kirchenrecht 1 - Theologie im wissenschaftlichen Diskurs. Praktische Theologie 1/2: Die ekklesiologischen Grundlagen des kirchlichen Verfassungsrechts in den Texten des II. Vatikanischen Konzils“ (01506000) kombinieren.

    Hinweis: Mit der Anmeldung zur Veranstaltung in WueStudy erfolgt auch die Einschreibung in den dazugehörigen WueCampus-Kursraum.

    Vorlesung: 2- std., Dienstag 10-12 Uhr, HS 317, Neue Universität (Sanderring 2)

    Hinweis: Durchführung als 2-std. Veranstaltung in der ersten Semesterhälfte (13.4.-1.6.2021). Die drei Initiationssakramente der Taufe, der Firmung und der Eucharistie werden einführend in der Lehrveranstaltung M11-1V3 behandelt, das Sakrament der Ehe in der Lehrveranstaltung M22-1V1, das Sakrament der Weihe in der Lehrveranstaltung M22-1V3.Durchführung als zweistündige Veranstaltung zusammen mit der Vorlesung „Dienst der Kleriker“ (01502000)

    Sakramente sind „Handlungen Christi und der Kirche“ und „Zeichen und Mittel, durch die der Glaube ausgedrückt und bestärkt“ wird. Die Sakramente sind deshalb – wie die Sakramentalien auch – nicht nur auf der Ebene der individuellen Frömmigkeitspraxis zu verstehen, sondern sie müssen auch in ihrer ekklesiologischen Einbettung bedacht werden.

    Die Veranstaltung befasst sich vertieft mit der rechtlichen Ordnung ausgewählter Sakramente und Sakramentalien. Sie fragt nicht nur nach Spender und Empfänger oder nach den jeweiligen rechtlichen Voraussetzungen für Spendung und Empfang, sondern sie will auch reflektieren, welches Selbstverständnis von Kirche in der rechtlichen Ordnung dieser Heilszeichen zum Ausdruck kommt. Hinweise zur Literatur werden in der Lehrveranstaltung gegeben.

    Die Lehrveranstaltung befasst sich mit den Sakramenten der Buße und der Krankensalbung.

    Leistungsnachweis: Die Leistungsnachweise richten sich nach den Studienordnungen der jeweiligen Studiengänge. Studierende im Mag. Theol. 2021 und 2013 absolvieren die Modulprüfung im Modul 01-M22 (Vertiefung im Bereich des Kirchenrechts) in Verbindung mit der Vorlesung „Der geistliche Dienst der Kleriker und seine rechtliche Ordnung“ und der Vorlesung zum kirchlichen Eherecht (WS).

    Literatur: Hinweise zur Literatur werden in der Lehrveranstaltung gegeben.

    Zielgruppe: Mag, BA, MA und alle weiteren interessierten Studierenden

    Hinweis: Mit der Anmeldung zur Veranstaltung in WueStudy erfolgt auch die Einschreibung in den dazugehörigen WueCampus-Kursraum.

    Seminar: 2-std., Mittwoch 16-18 Uhr, Seminarraum 2, Zobelhof (Bibrastraße 14)

    Hat das Kirchenrecht einen Ort innerhalb der Theologie? Gibt es mit anderen Worten eine theologische Grundlegung des kanonischen Rechts? Oder stellt Kirchenrecht für Kirche und Theologie einen Fremdkörper dar, wie etwa Rudolf Sohm meinte („Das Wesen der Kirche ist geistlich, das Wesen des Rechts ist weltlich. Das Wesen des Kirchenrechts steht mit dem Wesen der Kirche in Widerspruch“), mit dem man sich irgendwie arrangieren muss? Stehen die Begründungsansätze, die in den letzten 100 Jahren dieser grundsätzlichen Infragestellung des Kirchenrechts entgegengestellt wurden, zueinander in Konkurrenz oder können sie sich ergänzen?
    Welche Funktion hat das Kirchenrecht für die Theologie? Und welche Funktion hat umgekehrt die Theologie für das Kirchenrecht? Ist die Kanonistik, wie etwa Hans Barion meinte, zugleich Sklavin (ancilla), Hüterin (custos) und Erleuchterin (illuminatrix) der Dogmatik? Beruht das Kirchenrecht, wie etwa Eugenio Corecco meinte, nicht auf von der Vernunft, sondern auf vom Glauben getragenen Anordnungen?
    Ist das Recht der Kirche überhaupt „richtiges“ Recht? Gibt es umgekehrt eine Rechtstheorie des Kirchenrechts? Was kann die Wissenschaft vom Kirchenrecht dazu beitragen, dass kanonisches Recht an andere Rechtsordnungen anschlussfähig bleibt und als Teil einer globalen Kultur des Rechts angesehen werden kann? Welche Bedeutung kann dabei beispielsweise der Rechtslinguistik und der Rechtssoziologie zukommen?
    Gebührt – wie die „Korrekte Kanonistik“ lehrt – dem Kodex ein Primat über das Konzil? Was gilt mit anderen Worten, wenn die höchste kirchliche Autorität in Gestalt der Lehraussagen des Zweiten Vatikanischen Konzils einerseits, in Gestalt der Gesetzgebung des amtierenden Papstes andererseits in Widerspruch zueinander geraten? Inwieweit und inwiefern hängen die Antworten auf die Frage nach Sinn und Zweck des Kirchenrechts generell vom eigenen Kirchenbild ab?
    Welche Methoden sind schließlich dem kanonischen Recht als Materialobjekt der Kirchenrechtswissenschaft angemessen? Was macht den Wissenschaftscharakter der Kanonistik aus?
    Im Studium alter und neuer Texte begibt sich das Seminar „Grundfragen der Kirchenrechtswissenschaft und ihrer Methodik“ auf eine spannende und intensive Suche nach Antworten auf die vorstehend skizzierten Fragen.

    Leistungsnachweis: Referat und schriftliche Ausarbeitung

    Literatur: Eine Liste mit einschlägiger Literatur kann im Lehrstuhlsekretariat bzw. in WueCampus eingesehen werden. Es ist geplant, ausgewählte Einzelfragen in Workshops mit Fachkolleginnen und Fachkollegen zu vertiefen.

    Zielgruppe: Studierende im Studiengang Magister Theologiae 2009 und 2013 (01-M24-4/5), Theologiestudierende im Bachelor 2011 und 2015 sowie   Master 2012 und 2015, Lehramtsstudierende 2015 im Freien Bereich, GWS-Studierende und alle weiteren interessierte Studierenden. Die Veranstaltung ist außerdem für Magister Theologiae, Lehramt und Bachelor im SQL-Bereich als Seminar im interdisziplinären Gespräch belegbar. Zudem ist diese Veranstaltung auch im ASQ-Bereich der Universität für alle Studierenden geöffnet.

    Hinweis: Mit der Anmeldung zur Veranstaltung in WueStudy erfolgt auch die Einschreibung in den dazugehörigen WueCampus-Kursraum.

    Seminar: 2-std., Die Teilnahme erfolgt auf persönliche Einladung des Dozenten. Zeit und Ort werden gesondert bekannt gegeben.

    Organisatorische Hinweise: Die Lehrveranstaltung wird als 2-stündige Blockveranstaltung durchgeführt.

    Leistungsnachweis: Die Art des Leistungsnachweises wird mit den Studierenden zu Beginn der Lehrveranstaltung vereinbart. Die Teilnehmer präsentieren ihre eigenen Forschungsergebnisse und diskutieren und vertiefen diese im wissenschaftlichen Diskurs mit den übrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

    Zielgruppe: Studierende, die Abschlussarbeiten schreiben; Promovendinnen und Promovenden sowie Habilitanden im Fach Kirchenrecht.