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    Lehrstuhl für Kirchenrecht

    Lehrstuhl für Kirchenrecht 

     

    Herzlich Willkommen auf der Homepage des Lehrstuhls für Kirchenrecht!

    Liebe Besucherin,
    lieber Besucher,

    auf unserer Homepage finden Sie wichtige kirchenrechtliche Informationen, die nicht nur für Studierende, sondern auch für andere Interessierte von Belang sind. So erhalten Sie eine grundlegende Orientierung über das Fach Kirchenrecht; die Personen, die am Lehrstuhl tätig sind, stellen sich vor, und im Bereich „Studium und Lehre“ informieren wir über die verschiedenen Studiengänge. Im Kapitel „Forschung“ stellen wir unsere wissenschaftlichen Projekte vor. Daneben sind wir bemüht, aktuelle Meldungen und Angebote aufzunehmen.

     

    Nach der Emeritierung von Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Heribert Hallermann ist der Lehrstuhl für Kirchenrecht zur Zeit vakant. Im WS 2017/18 übernimmt die Lehrstuhlvertretung Prof. Dr. Martin Rehak.

     

     

    Aktuelle Meldungen

     

    Tagung „Ius semper reformandum. Reformvorschläge aus der Kirchenrechtswissenschaft“;

    4.-6. Oktober 2017 auf Schloss Hirschberg

    Der Mainzer und der Frankfurter Lehrstuhl für Kirchenrecht laden Sie herzlich zur Hirschberger Kirchenrechtstagung ein, die sich vom 4.-6. Oktober 2017 der Frage des Ius semper reformandum und damit unterschiedlichen Reformvorschlägen aus der Kirchenrechtswissenschaft widmet. Daher möchte diese Tagung im Sinne des sentire cum Ecclesia nicht nur deskriptiv den Ist-Stand kirchlichen Rechts de lege lata beschreiben, sondern die Frage nach möglichen Reformvorschlägen de lege ferenda in zentralen Rechtsbereichen des Verfassungs-, Verkündigungs- und Sakramentenrechts aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick nehmen.

    Beachten Sie auch die Ankündigung des Lehrstuhls für Kirchenrecht in Sankt Georgen, Frankfurt am Main.

    Die Tagung kann auch im Rahmen eines Hauptseminars besucht werden. Informationen finden Sie dazu im Vorlesungsverzeichnis und bei den Veranstaltungen von Frau Mag. Theol. Anna Krähe. Es ist außerdem möglich, die Fachtagung ohne die Teilnahme am gesamten Hauptseminar zu besuchen; es wird jedoch darum gebeten, sich per Mail bei Frau Anna Krähe rückzumelden und - wenn möglich - bei der angekündigten Vorbesprechung anwesend zu sein.

    Hier können Sie einen Blick in das Tagungsprogramm werfen.

    Hier finden Sie das Anmeldeformular für Ihre Teilnahme.

    Wir freuen uns, wenn Sie teilnehmen und die Tagung durch Ihre Präsenz und Diskussion bereichern.

     


     

    Aktuelle Buchveröffentlichung von Prof. em. Dr. Heribert Hallermann: "... dass nur öffentlich predige, wer gesandt ist."

    Sind die Bestimmungen zur Laienpredigt eine Anleitung zur Schizophrenie? Das jedenfalls meint ein Autor, der sich zu einer entsprechenden Neuregelung dieser Frage in der Schweiz im Jahr 2015 äußert. Das offizielle Verbot der Laienpredigt sorgt immer noch für Aufregung.
    Das kirchenrechtlich und rechtsgeschichtlich ausgerichtete Werk fragt nach der Entstehung und Begründung des sogenannten Laienpredigtverbots. So untersucht es z.B. Entscheidungen mittelalterlicher Synoden aber auch Dokumente des II. Vatikanischen Konzils. Dabei stellt sich heraus, dass es im Kern gar nicht um die Predigt geht, sondern um einen Streit um das Kirchenbild. Daher wurde in den vergangenen Jahrzehnten die Frage der Laienpredigt immer mehr zu einem Konflikt um die Kompetenzen von Priestern und Laien hochstilisiert. Tatsächlich muss es aber um die Frage gehen, wer eine Sendung zur Predigt erhalten kann. Das Konzil hat dabei die Türen für Laien weit geöffnet. Der Impuls von Papst Franziskus, manche Fragen auf teilkirchlicher und nicht auf weltkirchlicher Ebene zu lösen, eröffnet neue Perspektiven

    Zur Wissenschaftlichen Reihe


    Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht (LKRR)

    Das Projekt des Lexikons für Kirchen- und Religionsrecht ist gestartet.

    Aufgrund der kirchlichen und gesellschaftlichen Veränderungen in den letzten Jahren stehen das Kirchen- und das Religionsrecht vor großen Herausforderungen und Modifikationen. Daher nahmen die Herausgeber Prof. Dr. Michael Droege (Tübingen), Prof. Dr. Heinrich de Wall (Erlangen-Nürnberg), Prof. Dr. Heribert Hallermann (Würzburg) und Prof. Dr. Thomas Meckel (Frankfurt) die Arbeit an einem neuen Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht (LKRR) in Angriff. Die Redaktion des Lexikons befindet sich am Lehrstuhl für Kirchenrecht an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main. Ziel des Projektes ist es, den Nutzern fundierte Orientierung und Informationen auf dem neuesten Stand der Forschung zum geschichtlich gewachsenen geltenden eigenen Recht der Kirchen und Religionsgemeinschaften und zu deren rechtlichen Verhältnissen zum Staat zu liefern.

    Neben den Bereichen des staatlichen Rechts und des Religionsrechts umfasst das LKRR katholisches, evangelisches, orthodoxes, jüdisches und islamisches Recht. Durch diese übergreifende Perspektivität trägt das Projekt seinen Teil zur Intensivierung des interreligiösen Dialogs bei. Veröffentlicht wird das LKRR in vier Bänden, sowohl in einer Printausgabe als auch in einer Online-Version. Weitere Informationen zum LKRR erhalten Sie unter www.sankt-georgen.de/hochschule/forschungsprojekte/lkrr.

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