"Zentrum und Peripherie. Theologische Perspektiven auf Kirche und Gesellschaft"


Gerhard Kardinal Müller, Prof. Dr. Otmar Meuffels, Bischof Dr. Friedhelm Hofmann (von links)

Die Festschrift „Zentrum und Peripherie. Perspektiven auf Kirche und Gesellschaft“

Prof. Dr. Ursula Nothelle-Wildfeuer, Dekan Prof. Dr. Martin Stuflesser, Lic. theol. Florian Klug, Gerhard Kardinal Müller, Prof. Dr. Otmar Meuffels, Prof. Dr. Jürgen Bründl (von links)

Festschriftübergabe an Prof. Dr. Otmar Meuffels

Anlässlich des 60. Geburtstages von Prof. Dr. Otmar Meuffels, Inhaber des Lehrstuhls für Dogmatik, fand am Donnerstag, den 04.05.2017, in der Neuen Universität ein Festakt statt. Aus den Händen seines ehemaligen akademischen Lehrers, Gerhard Kardinal Müller (Rom), erhielt Meuffels dabei die Festschrift „Zentrum und Peripherie“ überreicht.

Zu den Gästen zählten neben dem Kardinal aus Rom auch Bischof Dr. Friedhelm Hofmann (Würzburg) und Weihbischof Herwig Gössl (Bamberg), Vertreter des Bistums und der Universität Würzburg, Verwandte und Freunde, Kollegen und ehemalige Weggefährten, aber auch zahlreiche Studierende.

Dekan Prof. Dr. Martin Stuflesser verband sein Grußwort mit herzlichen Glückwünschen an den Jubilar, aber auch mit Dank für dessen langjähriges Wirken an der Würzburger Kath.-Theol. Fakultät. Den akademischen Festvortrag zum Thema „Das Verhältnis von Kirche und Gesellschaft“ hielt Prof. Dr. Ursula Nothelle-Wildfeuer (Freiburg), die dabei auch an die gemeinsame Studienzeit an der Universität Bonn erinnerte.

Prof. Dr. Jürgen Bründl, ehemals wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Dogmatik, würdigte in seiner Laudatio das theologische Werk Meuffels‘: Meuffels habe nicht nur einen umfassenden theologischen Gesamtentwurf auf der Grundlage eines dialogischen Ansatzes vorgelegt, sondern diesen Ansatz auch in Form der Auseinandersetzung mit dem Zeitgeist praktisch angewendet. Seine Theologie sei daher im besten Sinne „Zeugendienst“.

Aus den Händen von Gerhard Kardinal Müller erhielt Meuffels anschließend die Festschrift „Zentrum und Peripherie. Perspektiven auf Kirche und Gesellschaft“ überreicht. Wie bereits der Titel anzeige, so erläuterte Lic. theol.  Florian Klug, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Dogmatik, würden in den Beiträgen der Festschrift bewusst immer wieder die Grenzen des Fachs Dogmatik überschritten – was auch ein Charakteristikum der Theologie Meuffels‘ sei, der sich nie in einem „dogmatischen Elfenbeinturm“ verschlossen habe.

Nach den abschließenden Worten von Fachschaftssprecher Felix Fleckenstein lud der Lehrstuhl für Dogmatik noch zu einem Empfang im Lichthof der Neuen Universität. Bei einem reichhaltigen Buffet und einem Glas Wein bestand die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und den Abend in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen.

 

Zur Person

Otmar Meuffels wurde 1957 in Gillrath bei Aachen geboren. Das Studium der Katholischen Theologie absolvierte er 1976-1983 an den Universitäten Bonn und Würzburg. 1984 wurde er in Aachen zum Priester geweiht, wo er 1984-1988 auch seine Kaplanstätigkeit verrichtete.

Die Promotion erfolgte 1991 bei Prof. Dr. Dr. Alexandre Ganoczy an der Universität Würzburg aufgrund der Dissertationsschrift „Einbergung des Menschen in das Mysterium der dreieinigen Liebe. Eine trinitarische Anthropologie nach Hans Urs von Balthasar“. Die Habilitation erfolgte 1994 bei Prof. Dr. Gerhard Müller an der Universität München aufgrund der Habilitationsschrift „Kommunikative Sakramententheologie“.

1996-1997 vertrat er das Fach Dogmatik zunächst im Rahmen einer Lehrstuhlvertretung an der Würzburger Kath.-Theol. Fakultät. 1997 wurde er ebendort zum ordentlichen Professor für das Fach Dogmatik berufen. 2001-2003 bekleidete er das Amt des Dekans.

 

 

06.05.2017, 13:33 Uhr