Herzlich willkommen am Lehrstuhl für Pastoraltheologie

Öffnungszeiten in der vorlesungsfreien Zeit:

 

Sekretariat und Bibliothek:
bis 26. August, wieder ab 24. Sept. 2014:
Montag – Dienstag                09.00 – 12.00, 13.00 – 15.00 Uhr
Mittwoch                              09.00 – 12.00 Uhr

 

 

Bibliothek:
24.07.                                   09.00 – 12.00, 13.00 – 16.00 Uhr
31.07.                                   10.00 – 14.00 Uhr
01. – 23.09., Mo – Do            10.00 – 14.00 Uhr

 

August geschlossen.
17. September geschlossen.

 

 

Am Lehrstuhl für Pastoraltheologie

ist die Stelle der / des wissenschaftlichen Mitarbeiterin / Mitarbeiters neu zu besetzen. Näheres Initiates file downloadHIER.

 

 

 

Pastoraltheologie und Homiletik (Predigtlehre)....

  • fragen nach Chancen, Grenzen und Ambivalenzen christlicher Verkündigung in Geschichte und Gegenwart.
  • untersuchen konstruktiv-kritisch aktuelle Entwicklungen in Gesellschaft, Theologie und Kirche.
  • verknüpfen Erkenntnisse der Human- und Naturwissenschaften mit Theologie und Seelsorge.
  • begleiten junge Menschen auf ihrem Weg in einen seelsorglichen Beruf.
  • unterstützen Entwicklungsprozesse der Kirche mit fachlicher Begleitung und Visionsarbeit

Als Fächer im Bereich der "Praktischen Theologie" bauen wir Brücken zwischen Theorie und Praxis, Kirche und Welt, Glaube und Leben.


Den Lageplan der Pastoraltheologie finden Sie Initiates file downloadhier.

 

 

Otto Hermann Pesch ist gestorben

Otto Hermann Pesch, Hamburger katholischer Theologe und einer der renommiertesten Ökumeniker in Deutschland, ist am Montag den 8. September 2014 kurz vor seinem 83. Geburtstag gestorben. Das gab das Pfarrbüro seiner Heimatgemeinde in München bekannt, wo er zuletzt wohnte. Pesch war der erste katholische Theologe, der an einem evangelisch-theologischen Fachbereich in Deutschland lehrte.

 Der in Köln geborene Pesch studierte von 1953 bis 1960 Philosophie und Theologie bei den Dominikanern in Walberberg bei Bonn und in München, wo er auch promovierte. Von 1967 bis 1971 lehrte er Dogmatik und Ökumenische Theologie in Walberberg, anschließend war er Gastprofessor in Harvard. 1972 schied er aus dem Dominikanerorden aus und heiratete. Von 1975 bis 1998 hatte Pesch die Professur für Kontroverstheologie an der evangelisch-theologischen Fakultät in Hamburg inne.

 

Die Theologische Fakultät Jena verlieh ihm 2008 für seine Luther-Forschungen die Ehrendoktorwürde. Durch seine Arbeiten nehme die katholische Kirche Martin Luther nicht mehr nur als Gegensatz wahr, hieß es zur Begründung. Im selben Jahr legte er eine "Katholische Dogmatik. Aus ökumenischer Erfahrung" vor.

Ich war mit Otto Hermann Pesch die letzten Jahre eng befreundet. Immer wieder konnte ich mich zu wichtigen ökumenischen und theologischen Fragen mit ihm austauschen. Für die Ausgabe von Heft 5 der Zeitschrift „Lebendige Seelsorge“ des Jahrgangs 2012 mit dem Titel „In Erwartung des Kommenden“ schrieb er einen Beitrag, der nun zu einem Vermächtnis geworden ist. „Die Frage, wie ich glaubend auf den Tod zugehe, ist zur täglichen Frage meiner Glaubensexistenz geworden…Ich versuche jeden Morgen-durch Morgengebet und geistliche Lesung vor dem Frühstück-meinen Glauben zu aktivieren…Und so bete ich jeden Morgen immer wieder: Gott, lass meinen Glauben an Dich nicht in der Anfechtung untergehen“. 

Im letzten Jahr konnte ich Pesch noch zu einem Gastvortrag an die Universität Würzburg einladen. Ein Bericht dazu ist Initiates file downloadhier abrufbar. Er war auch Gast in meinem Seminar zur Theologie von Joseph Ratzinger/Benedikt XI.

Der Herr schenke ihm seinen ewigen Frieden.

 

Prof. Dr. Erich Garhammer

 

Otto Herman Pesch war auch Autor der Zeitschrift „Lebendige Seelsorge“. Sein Beitrag von Heft 5/2012 hat nun Vermächtnischarakter. Der Artikel ist zusammen mit dem  Initiates file downloadInterview mit Otto Herman Pesch aufrufbar: http://www.lebendige-seelsorge.de/

 

 

Lebendige Seelsorge 4/2014: Brücken bauen

 „Mit Christus Brücken bauen“ war das Motto des diesjährigen Katholikentages in Regensburg. Vor diesem Hintergrund rückt die aktuelle Ausgabe der Lebendigen Seelsorge den Pontifex maximus Papst Franziskus und seine Symbolhandlungen in den Mittelpunkt. Sie thematisiert noch ausstehende Brückenbauten wie die Frage nach dem Umgang mit den wiederverheirateten Geschiedenen und der Bedeutung der Laien in der Kirche. Kunst und Literatur kommen im Heft ebenfalls nicht zu kurz.

Eine Inhaltsübersicht sowie den Beitrag von Sigrid Müller finden Sie im Internet unter www.lebendige-seelsorge.de