Ökumenische Aufgabe für Professorin Barbara Schmitz

Prof. Dr. Barbara Schmitz, Lehrstuhlinhaberin für Altes Testament und biblisch-orientalische Sprachen (Foto: Gunnar Bartsch/Uni-Pressestelle)

18.04.2012, 14:51 Uhr

Würzburger Alttestamentlerin in den Ökumenischen Studienausschuss der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Deutschland berufen

(cet) Professorin Barbara Schmitz, Inhaberin des Würzburger Lehrstuhls für Altes Testament und biblisch-orientalische Sprachen, wurde auf Vorschlag der Deutschen Bischofskonferenz zum Mitglied des Deutschen Ökumenischen Studienausschusses (DÖSTA) der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Deutschlands (ACK) gewählt. Schmitz, die seit 2011 an der Universität Würzburg lehrt, ist seit langem in der Ökumene und im interreligiösen Dialog engagiert, u.a. als Herausgeberin der Zeitschrift „Kirche und Israel“.

Der theologisch gewichtige Deutsche Ökumenische Studienausschuss wurde 1950 gegründet und setzt sich aus Professorinnen und Professoren, Dozentinnen und Dozenten deutschsprachiger Universitäten und Predigerseminare zusammen. Seine Aufgabe ist es, wissenschaftliche theologische und ökumenische Fragen zu beraten und zu diskutieren. Dazu erarbeitet er u.a. Studien und Stellungnahmen, um das ökumenische Gespräch in den deutschen Kirchen zu vertiefen und zu fördern. Der DÖSTA pflegt darüber hinaus Beziehungen zum Ökumenischen Rat der Kirchen und zu verschiedenen ökumenischen Instituten.

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) ist das repräsentative Organ der christlichen Kirchen in der Bundesrepublik. Derzeit gehören 17 Kirchen als Mitglieder und vier Kirchen als Gastmitglieder zur ACK, darunter die Evangelische Kirche in Deutschland, die Römisch-katholische Kirche, Orthodoxe und Orientalisch-Orthodoxe Kirchen sowie evangelische Freikirchen und andere kleinere Kirchen. Damit repräsentiert die ACK ein vielfältiges Spektrum der kirchlichen Ökumene in Deutschland.